CH222987A - Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung.Info
- Publication number
- CH222987A CH222987A CH222987DA CH222987A CH 222987 A CH222987 A CH 222987A CH 222987D A CH222987D A CH 222987DA CH 222987 A CH222987 A CH 222987A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- phosphonium compound
- quaternary phosphonium
- producing
- weight
- parts
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/02—Phosphorus compounds
- C07F9/28—Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
- C07F9/54—Quaternary phosphonium compounds
- C07F9/5456—Arylalkanephosphonium compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. Gegenstand dieses Patentes ist ein Ver fahren zuT Herstellung einer neuen quater- nären Phosphoniumverbindun.g. Das Verfah ren ist dadurch gekennzeichnet, dass man Triphenylchlormethan mit Triphenylphos- phin umsetzt und in das so erhaltene Pro dukt .der Formel
EMI0001.0011
drei Chloratome einführt. Das Umsetzungs- produkt,
das in heissem Wasser löslich ist, kann hieraus durch Eindampfen zur Trockne isoliert werden.
Die neue Phosphoniumverbindung hemmt das Bakterienwachstum und schützt damit behandelte Ware, wie z. B. Leinen, Wolle, gegen das Vermorschen durch Pilze. Textil materialien, die dem Angriff von iSchädlin- gen, wie z. B. Mottenraupen, Teppichkäfer larven, ausgesetzt sind, werden durch diese vor Beschädigung und Zerstörung geschützt.
Dieser Schutz ist ein sehr weitgehender und stellt in verschiedener Hinsicht einen Fort schritt dar gegenüber dem Schutz, den man mit den bisher bekannten Phosphoniumver- bindungen erzielte.
So zeigt die neue Ver bindung auf der Faser eine wesentlich bes sere Waschechtheit bezw. übertrifft in ihrer Wirksamkeit die -bisher bekannten Phospho- niumverbin.dunge n, und zwar nicht nur als Schutzstoff .gegen den Angriff duroh Mot tenraupen, sondern auch durch andere,Schäd- linge, wie z. B. Anthrenus.
Beispiel: 55 Gewichtsteile Triphenylchlormethan werden in 30 Gewichtsteilen Eisessig gelöst, zu der Lösung 52 Gewichtsteile Triphenyl- phosphin zugegeben und die Mischung 5 Stunden auf 95 erhitzt. Der Eisessig wird dann im Vakuum abdestilliert und der Rückstand in heissem Wasser gelöst; aus dem Filtrat kristallisiert das Triphenyl-tri- phenylmethyl-phosphoniumchlorid aus.
54 Gewichtsteile Triphenyl - triphenyl- inethyl-phosplioniumchlorid werden in 100 Ge wichtsteilen 60%iger Essigsäure gelöst und unter Rühren bei von 50-i0 ansteigender Temperatur zunächst in etwa 6 Stunden 14,5 Gewichtsteile Chlor einsgeleitet, dann in weiteren 4 Stunden mit abnehmender Ge schwindigkeit noch 7,5 Gewichtsteile.
Darauf wird Luft durchgeblasen und die Masse mehrfach aus warmem Wasser umgeliist, wo bei die Ausfällung durch kleine Mengen Kochsalz unterstützt werden kann. Man er hält ein dreifach chloriertes Salz der einge setzten Phosphoniumverbindung, das durch Aussahen und Trocknen in fester Form ge wonnen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer quater- nären Phosphoniumverbindung, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Tripli-enylclilormethan mit Triphenylphosphin umsetzt und in das ,so erhaltene Produkt der Formel EMI0002.0033 drei Chloratome einführt.Die neue Phosphoniumverhindung hemmt dass Bakterienwachstum und schützt damit behandelte Ware, wie z. B. Leinen, Wolle, gegen das Vermorschen durch Pilze; Textil materialien, die dem Angriff von Seliidliii- gen, wie z.B. Mottenraupen, \1'epp'clil;äfet-- larven, ausgesetzt sind, werden durcb diese vor Beechädigung und @e.rsiürung geschützt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222987X | 1939-04-06 | ||
| CH218639T | 1940-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222987A true CH222987A (de) | 1942-08-15 |
Family
ID=25726196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222987D CH222987A (de) | 1939-04-06 | 1940-03-15 | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222987A (de) |
-
1940
- 1940-03-15 CH CH222987D patent/CH222987A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH222986A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH222985A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH222988A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH222984A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH225103A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH222981A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH222982A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH299591A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299586A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299592A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299583A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH218639A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH299573A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299587A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299567A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299589A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| DE453369C (de) | Verfahren zur Darstellung von Alkyl- und Aralkylderivaten der 3,4-Cyclotrimethylen-1-aryl-5-pyrazolone | |
| CH222983A (de) | Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. | |
| CH299571A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299569A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299585A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299578A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| DE936508C (de) | Verfahren zur Herstellung von kristallwasserfreiem 4-benzoylamino-salicylsaurem Calcium | |
| CH299590A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. | |
| CH299568A (de) | Verfahren zur Darstellung einer trifluormethylgruppenhaltigen Ammoniumverbindung. |