CH222988A - Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung.

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CH222988A
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phosphonium compound
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quaternary phosphonium
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02—Phosphorus compounds
    • C07F9/28—Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/54—Quaternary phosphonium compounds
    • C07F9/5456—Arylalkanephosphonium compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     quaternären        Phosphoniumverbindung.            Gegenstand    des     Patentes    ist     ein.    Verfah  ren zur     Herstellung    einer neuem     quaternären          Phosphoniumverbindung,        welches    dadurch       gekennzeichnet        ist,

          dass    man     Triphenylehlor-          methan    mit     Triphenylphosphin    umsetzt und  in das so erhaltene Produkt der     Formel     
EMI0001.0017     
    vier Chloratome einführt. Das     Umssetzungs-          produkt,    das in     heissem        Wasser    löslich     ist,     kann hieraus :durch Eindampfen zur Trockne       isoliert    werden.  



  Die neue     Phosphoniumverbindung    hemmt  das     Bakterienwachstum        und        sehütztdamit            behandelte    Ware, wie z. B.     Leinen,    Wolle,  gegen das     Vermorschen    durch     Pilze.    Textil  materialien, :die dem     Angriff    von     Schäd@in-          gen,    wie z.

   B.     Mottenraupen,    Teppichkäfer  larven, ausgesetzt sind, werden .durch diese  vor Beschädigung     und    Zerstörung     -ges:chützt.     Dieser Schutz ist ein sehr     weitgehender    und       stellt    in     verschiedener    Hinsicht     einen        Fort-          schritt        dar        gegenüber    -dem     Schutz,    den man  mit den bisher     bekannten.        Phosphonnumver-          bindungen    erzielte.

       8o    zeigt die neue Ver  bindung auf :der Faser eine     wesentlich        bes-          sere    Waschechtheit     bezw.        übertrifft    in     ihrer          Wirksamkeit    die     bisher        bekannten        Ph.osphö--          niumverbindungen,    und zwar nicht nur     als     Schutzstoff gegen :den Angriff durch Mot  tenraupen,     sondern    auch durch     andereSchäd-          linge,    wie z.

   B.     Anthrenus.     



  <I>Beispiel:</I>  55     Gewichtsteile        Triphenylchlormethan     werden     in    30     Gewichtsbeilen:        Eisessig        gelöst,         zu der Lösung 52     Gewichtsteile        Triphenyl-          phosphin    zugegeben und die     Mischung     5 Stunden auf<B>95'</B> erhitzt.

   Der     Eisessig     wird dann im Vakuum     abdestilliert        und    der       Rückstand    in heissem     Wasser    gelöst; aus  dem Filtrat kristallisiert     das        Triphenyl-tri-          phenylmethyl-phosphon!iumchlorid        aus.     



  54 Gewichtsteile     Triphenyl    -     triphenyl-          methyl-phosphoniumchlorid    werden in 100     Ge-          wichtsteilen    60%iger     Fssiais:

  äure    gelöst und  unter     Rühren    in etwa 10-12 Stunden     bei     50-70   22     Gewichtsteile    Chlor mit abneh  mender     Geschwindigkeit    eingeleitet, darauf  hin werden in etwa 10 Stunden     noch    7,5     Ge-          wiehtsteile    Chlor eingeleitet und noch     2Stun-          den    bei 70   nachgerührt. Darauf wird Luft       durchgeblasen    und die Masse mehrfach aus  warmem Wasser umgelöst.

   Durch Eindamp  fen oder Aus-salzen erhält man das vierfach       chlorierte    Salz der eingesetzten     Phosphonium-          verbindung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer duat < >r- nären Phosphoniumverbindung, dadurch ge kennzeichnet, dass man T'riphenylchlormethan mit Triphenylphosphin umsetzt und in das ,so erhaltene Produkt der Formel EMI0002.0042 vier Chloratome einführt. Die neue Phosphoniumverbindung hemmt das Bakterienwachstum und schützt damit behandelte Ware, wie z. B.
    Leinen, Wolle, gegen das Vermorschen durch Pilze. Textil materialien, die dem Angriff von, Schädlin gen; wie z. B. Mottenraupen, Teppichkäfer larven, ausgesetzt sind, werden durch diese vor Beschädigung und Zerstörung geschützt.
CH222988D 1939-04-06 1940-03-15 Verfahren zur Herstellung einer quaternären Phosphoniumverbindung. CH222988A (de)

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