CH235214A - Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.

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CH235214A
CH235214A CH235214DA CH235214A CH 235214 A CH235214 A CH 235214A CH 235214D A CH235214D A CH 235214DA CH 235214 A CH235214 A CH 235214A
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blue
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes
    • C09B31/22Trisazo dyes from a coupling component "D" containing directive hydroxyl and amino groups

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr.     2,31494.            Yeilahren    zur Herstellung eines     Trisazofarbstoffes.       Gegenstand vorliegenden Zusatzpatentes  ist     ein    Verfahren zur Herstellung eines     Tris-          azofarbstoffes,    welches     daaurch    gekennzeich  net     ist,    dass man     diazotierte        4-Acetylamino-          1-aminobenzol-3-sulfo#nsäure    mit     1-Amino-          naphthalin    - 7 -     sulfonsäure    kuppelt,

       weiter-          diazotiert    und     mit        2,5-Dimethogy-l-amino-          benzol        kuppelt,        weiterdiazotiert    und mit 2       (4'-Ch,lor-3'-amino-benzoyl)-a:mino-5-ogynaph-          thalin-7-sulfonsäure    kuppelt und schliesslich  .die     Aeetylgruppe    durch     Verseifen    abspaltet.  



  Der neue Farbstoff     stellt    ein braunes  Pulver dar,     das    sich in Wasser mit blauer,  in Schwefelsäure mit schmutzig blauer     Farbe     löst. Der     Farbstoff    färbt     Cellulosefasern,di-          rekt        grünstichig    blau, mit     ss-Naphthol        ent-          wickeH    blauschwarz und mit     P'heny1methyl-          pyrazolon        entwickelt        ,grün.     



       Beispiel:     23 Teile     diazotierte    4 -     Acetylamino        -1-          aminobenzol-3-sulfonsäure    werden mit einer  Lösung von 22,3 Teilen 1-Aminonaphthalin-         7-sulfonsäure    versetzt. Die Kupplung wird  durch Zugabe von     etwas    Soda vollendet.

    Dann wird die     eiskalte        1Vlonoazofarbstoff-          lösung    mit 50 Teilen Salzsäure     versetzt    und  mit 7 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Nach       mehrstündigem    Rühren lässt man zu dieser       Diazolösung    eine heisse, salzsaure Lösung von  15 Teilen     Aminohydrochinondimethyläther     zufliessen. Durch Zugabe von 50 Teilen Na  triumacetat vollendet man die Kupplung.

   Die  mit Natronlauge alkalisch     gestellte    Lösung  ,des     Farbstoffes        wird    heiss     mit        Kochsalz        ver-          s@etzt.    Der     gefällte        Disazofarbstoff    wird fil  triert und     mitWasserwieder        angeteigt,    worauf  er nach Zugabe von 6,8     Teilen        Natriumnitrit     durch Zugiessen von 60 Teilen Salzsäure       weiter,diazotiert    wird.

   Nach mehrstündigem  Rühren     fliesst    die     eiskalte        Diazolösung    zu  einer Lösung von 35     Teilen        2-(4'-Ch@or-3'-          aminobenzoyl)        -amino-5-o$ynaphthalin-7-sul-          fonsäure,    die mit 50     Teilen    Soda     calc.    ver  setzt worden ist.

   Die     Lösung    :des     Trisazofarb-          stoffes    wird     heiss    mit     Kochsalz    versetzt und  .der     ausgeschiedene    Farbstoff     isoliert.         Das     feuchte    Filtergut des     Trisazofarb-          stoffes    wird in 500 Teilen Wasser     angeteigt     und nach Zugabe von 40 Teilen     Ätznatron          oo    weit verdünnt, dass eine     2,7-2,9        'ö        ige     Natronlauge entsteht.

   Nach Erwärmen auf  97  hält man die Temperatur unter gutem       Rühren    während 45 Minuten auf<B>97-99'.</B>  wonach man Kochsalz und 45     Tei.lF#    Salz  säure zufügt. Der so     gefällte    Farbstoff     wird     isoliert und getrocknet. Er stellt ein     braunes     Pulver dar, das sich in Wasser mit     blauer,     in Schwefelsäure mit schmutzig blauer Farbe  löst.  



  Der Farbstoff färbt     Cellulosefasern    di  rekt     grünstichig    blau, mit     ss-Naphthol    ent  wickelt blauschwarz und mit     Phenylmethy        1-          pyrazolon    entwickelt     grün.    Diese Färbungen       besitzen    sehr gute     Echtheitseigensehaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Trisazo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man dianotierte 4-Acetvlamino-l-amino-benzol-3- sulfonsäure mit l.- Aminonaplithalin-7-sulfon- sä.ure kuppen. weiterdiazotiert und mit.
    2,5- D'imetlioxy-l-aminobenzol kuppelt, weiter- diazotiert un=d mit 2-(-4'-Chlor-3'-aminoben- zoyl)-iimitio-5-o-xynaphthalin- 7 -sulfonsäure kuppelt und schliesslich die Acetylo-ruppe durch Verseifen. abspaltet. Der neue Farbstoff stellt ein braunes Pulver dar. das sich in Wasser mit. blauer, in Schwefelsäure mit schmutzig blauer Farbe löst.
    Der Farbstoff färbt Cellulosefa.sern di- relzt grünstichig blau. mit ss-Naplithol ent wickelt blauschwarz und mit Phenyl-methyl- py razolon entwickelt grün..
CH235214D 1942-10-17 1942-10-17 Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. CH235214A (de)

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