CH245065A - Verfahren zur Herstellung eines Hexadienabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hexadienabkömmlings.

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CH245065A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/06Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by conversion of non-aromatic six-membered rings or of such rings formed in situ into aromatic six-membered rings, e.g. by dehydrogenation
    • C07C37/07Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by conversion of non-aromatic six-membered rings or of such rings formed in situ into aromatic six-membered rings, e.g. by dehydrogenation with simultaneous reduction of C=O group in that ring

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Ilegadienabkömmlings.       Nach dem Verfahren des Patentes  Nr. 242158 wird     a,ss-Diäthyl@stilbenchinon     erhalten, wenn man     1,2-Di-(p-oxy-phenyl)-          1,2-diäthyl-äthylen    mit einem milden Oxyda  tionsmittel behandelt.  



  Wie     nun    gefunden wurde, kann ein neuer       Hexadienabkömmling    dadurch gewonnen  werden, dass man     a,ss-Diäthyl-stilbenchinon     mit einem Mittel behandelt, welches be  fähigt ist, die     Wasserstoffionenkonzentration     wesentlich vom     Neutralpunkte    zu entfernen;  als solche Stoffe können     Säuren,    insbeson  dere Mineralsäuren, oder Alkalien verwendet  werden.

   Für die saure     Umlagerung    können  sowohl     konzentrierte    organische Säuren als  auch organische Säuren in     Mischung    mit  Verdünnungsmitteln angewandt werden; aber  auch mit Hilfe von     verdünnten    Mineralsäuren  lässt sich die     Umlagerung    erreichen. Ferner  wird die Umlagerung durch alkalische Mittel,  wie wässerig-alkalische Lösungen, herbei  geführt. Durch Natronlauge wird die Um  lagerung schnell, durch Soda langsamer und    durch     Natriumbicarbonat    sehr langsam be  wirkt. Ammoniak lagert sowohl in wässeri  ger Lösung als auch in organischen Lösungs  mitteln um. Organische Basen eignen sich  ebenfalls zur Vornahme der Umlagerung.  



  Das auf diese Weise gewonnene     3,4-Di-          (p-oxy-phenyl)-hexadien-(2,4)        ist    eine kri  stalline Verbindung, welche bei     184-185     C  schmilzt und ein     Diacetat    vom Schmelzpunkt  147-148  C liefert.  



  Der neue Stoff soll als Zwischenprodukt  für die Gewinnung weiterer     Verbindungen     Verwendung finden. .  



  <I>Beispiel:</I>  Eine durch Oxydation von 3,7 Gewichts  teilen     Diäthylstilboestrol    mit 6,2 Gewichts  teilen     Bleitetraacetat    (vergleiche Schweizer  Patent Nr. 242158) erhaltene     Reaktions-          lösung    wird mit 150 Raumteilen Äther ver  dünnt und dann mit 65 Raumteilen 1 n     NaOH     geschüttelt. Hierbei verschwindet die Farbe  der Ätherlösung allmählich. Aus der bräun-      lieh gefärbten     Alkalischieht    wird durch Neu  tralisieren das     1,4-Dimethyl-2,3-di-(p-oxy-          phenyl)-butadien-(1,3)    ausgefällt und nach  einigem Stehen im     Kühlschrank    abgesaugt.

    Nach dem     Umkristallisieren    aus Benzol er  hält man die Verbindung in     Form        kristall-          benzolhaltiger,    farbloser, lanzettförmiger  Blättchen oder Nadeln, die beim Erwärmen  im Vakuum das Kristallbenzol abgeben und  dann bei 184-185 C schmelzen. Die Aus  beute beträgt, berechnet auf das zur Anwen  dung gelangte     Diäthylstilboestrol,    73 % und,  berechnet auf das zur Umsetzung gelangte       Diäthylstilboestrol,    76 %.

   Durch 30 Minuten  langes Erwärmen des     1,4-Dimethyl-2,3-di-          (p-oxy-phenyl)-butadien-(1,3)    mit     Pyridin-          essigsäureanhydrid    erhält man das     Diacetat,     das nach dem     Umkristallisieren        aus    Alkohol  bei     147-148     C schmilzt.  



  Die erwähnte Umlagerung des     a,ss-Di-          äthylstilbenchinons    kann man auch statt mit  Natronlauge beispielsweise mit 1 n Schwe  felsäure durchführen. In diesem Falle ver  bleibt die umgelagerte Verbindung im Äther,  der mit Wasser gewaschen und über wasser  freiem Natriumsulfat getrocknet wird. Der  nach dem Eindampfen verbleibende Rück  stand liefert beim     Umkristallisieren    aus  Benzol und Entfernen des     Kristallbenzols     durch Erwärmen im Vakuum das gleiche, bei    184-185  C schmelzende     1,4-Dimethyl-2,3-          di-(p-oxy-phenyl)-butadien-(1,3    ).

   Diese Ver  bindung ist voraussichtlich ein     cis-trans-Iso-          meres    von dem zuerst von     Dodds    und Mit  arbeitern hergestellten     Dienoestrol,    das bei       226=227     C schmilzt. Die in der beschriebe  nen Weise erhaltene neue     Verbindung    ist  daher als     Isodienoestrol    zu bezeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Hexa- dienabkömmlings, dadurch gekennzeichnet, dass man a,ss - Diäthyl - stilbenchinon mit einem Mittel behandelt, welches befähigt ist, die Wasserstoffionenkonzentration wesent lich vom Neutralpunkte zu entfernen. Das erhaltene 3,4 - Di - (p - oxy - phenyl)- hexadien-(2,4) ist eine kristalline Verbin dung,
    welche bei 184-185 C schmilzt und ein Diacetat vom Schmelzpunkt 147-148 C liefert. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass a,ss-Diäthyl-stil- benchinon mit einer Säure behandelt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass a,ss-Diäthyl-stil- benchinon mit Alkali behandelt wird.
CH245065D 1944-08-23 1945-04-06 Verfahren zur Herstellung eines Hexadienabkömmlings. CH245065A (de)

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