CH275767A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilbehandlungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilbehandlungsmittels.

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CH275767A
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Limited Imperial Ch Industries
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Textilbehandlungsmittels.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zur Herstellung einer  neuen Substanz, die sich für die Erzeugung  eines     Weisseffektes    auf. Textilmaterialien  eignet.  



  Es ist bekannt,     da.ss    man     durch    Behand  lung von     Textilrnaterialien    mit. gewissen     Stil-          benderiv        aten,    wie z. B.     4,4'-Diaminostilben-          2,2'-disulfonsäure    und den entsprechenden       Aeylderivaten,        Textilmaterialien    erhält., die  im     Ultraviolettlieht    fluoreszieren und dem  gemäss ein gefälliges weisses Aussehen auf  weisen.  



  Es wurde ferner vorgeschlagen, Textilien  mit, farblosen oder leichtgefärbten     Stilben-          derivaten,    insbesondere solchen     Stilbenderi-          vaten,    die keine freie     Aminogruppe,    sondern       mindestens    einen     1,3,5-Triazinkern    enthalten,  zu behandeln.

   Es ist vorgeschlagen worden,  derartige Verbindungen durch Umsetzung  von in Aceton gelöstem     1,3,5-Triazylchlorid     mit einer     wässrigen    Lösung des     Natriumsalzes     der     Diaminostilben-disulfonsäure    bei etwa  0 bis 50     C    herzustellen. Nach Beendigung  der Reaktion, während welcher .die Lösung  angenähert beim     Neutralpunkt    gehalten wird,  lässt man das Amin oder das Phenol (mit  welchem ein Teil der bzw. alle verbliebenen.

    am     Triazinring    gebundenen Chloratome zur       Umsetzung    gebracht werden sollen) langsam  in die Reaktionslösung einfliessen, wenn nötig  bei einer etwas höheren Temperatur (10 bis  300<B>C).</B> Schliesslich versetzt man das Gemisch         mit.Soda    und erhitzt. das Ganze, um restliche  Chloratome, die etwa im     1,3,5-Triazinkern     verblieben sind, zu verseifen.  



  Keine der bereits bekannt     gewordenen     Verbindungen für die Behandlung von Tex  tilien enthält ein am     Triazinkern    gebundenes       Chloratom,    ferner enthalten diese Verbin  dungen keine am     Triazinkern        gebundene          Mono-äthanol-aminogruppe.     



  Es     wurde    nun .die     4,4'-bis-(2-:Chlor-4-ätha-          nol-amino-1,3,5-triazS,l-[6])        @diaminostilben-          2,2'Jdisulfonsäure    hergestellt. und gefunden,  dass diese Substanz auf Textilien einen stärke  ren Weisseffekt hervorruft. als die bereits be  kannten Derivate .der     4,4'-Diaminostilben-2,2'-          disulfonsäure.     



  Das Verfahren zur     Herstellung    des     neuen     Textilbehandlungsmittels ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man 2     Mol        Cyanurchlorid,    1     Mol          4,4'-Diaminostilben-2,2'@disulfonsäure    und min  destens 2     Mol        Monoäthanolamin    aufeinander  einwirken lässt.  



  Das neue Produkt stellt eine Massgelbe  feste Substanz dar, welche sich in Wasser  unter Bildung einer eine blaue Fluoreszenz  aufweisenden Lösung löst.  



  Bei der Ausführung des erfindungsge  mässen Verfahrens kann man ein     Mol    der 4,4'  Diaminostilben-2,2'-disulfonsäure in Wasser  eintragen und mit 2     Mol        Natriumhydroxyd     versetzen, wobei eine klare Lösung erhalten  wird, die hierauf in eine     wässrige    Suspension  von 2     Mol        Cyanur    Chlorid eingetragen wird.      Anschliessend wird das     CTemiseh    gerührt und  im Verlaufe der Reaktion allmählich mit       ='    -Hol     Ätznatron    versetzt.

   Hierauf gibt man  2     Mol        Monoäthanolamin    zu und     rührt.    das       Ctemisch    bei geeigneter Temperatur während  einer     geeinlieten    Dauer. Alsdann kann das     Di-          liatriumsalz    der     4,4'-bis-(2-Chlor-4-äthanol-          amin-1,3,5-triazyl-[6])        -diaminostilben-2,2'-di-          sulfonsäure        ausgesalzen    und     abfiltriert    werden.  



       Clemäss    einer Ausführungsvariante kann  man zuerst das     Cv        anurehlorid    mit dem     Mono-          ätlianolaniin    umsetzen und das Reaktionspro  dukt nachträglich mit.     4,4'-Dianiinostilbeii        2,2'-          disulfonsäure    umsetzen.  



  Die     Erfindung    ist. in den     folgeirden    Bei  spielen, in     welchen    die Teile Gewichtsteile be  deuten, erläutert.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Man rührt 37,0 Teile     4,4'-Dianiinostilben-          2,2'@disulfonsäure    (0,1     Mol)    zusammen mit       2.10    Teilen Wasser und versetzt, mit 8 Teilen       Natriumhydroxydlösung    (0,2     Mol),    wobei  man eine klare Lösung erhält.

   Die auf diese  Weise erhaltene Lösung     wird    im Verlaufe  von 30 Minuten in eine     Suspension    von       Cyanurehlorid    (welche durch Eintragen     eitler     aus 36,8 Teilen     Cyanurchlorid    (0,2     111o1)    und  92 Teilen Aceton bestehenden Lösung in  1600 Teile Wasser hergestellt wird) einge  tragen, wobei die Temperatur während des       Eintragens    bei 20 bis     250C    gehalten wird.

    Das auf diese Weise erhaltene Gemisch wird  während 2     Stunden    bei 20 bis<B>250</B> C ge  rührt, wobei im Verlaufe dieser Zeitspanne  80 Teile einer 10     o/oigen        Natriumhy        droxy        d-          lösung    (0,2     Mol)    zugesetzt werden., so dass  die blasse schliesslich gegen     Iiongorotpapier          merade    schwach sauer reagiert.  



  Man trägt 30,0 Teile     3lonoäthanolamin    in  die auf diese Weise erhaltene Suspension des       Natriumsalzes    der     4,4'-bis-(2,4-Diehlor-1,3,5-          triazyl-[6])-diamiilostilben-2,2'-disulfonsäure,     erhitzt. das Gemisch auf     500C    und erhält.  diese Temperatur während 1 Stunde aufrecht.

    Im Verlaufe dieser Zeitspanne löst sieh die       4,4'-bis-(2,4-Diehlor-1,3,5-triazyl-    [ 6 ]     )-diamino-          stilben-.2,2'-disulfonsäure,    wobei eine klare  Lösung entsteht, die gegen     Brilliantgelbpapier     
EMI0002.0061     
  
    alkalisch <SEP> reagiert. <SEP> Unter <SEP> diesen <SEP> Bedingungen
<tb>  wird <SEP> nur <SEP> 1 <SEP> Chloratom <SEP> in <SEP> jedem <SEP> Triazylring
<tb>  durch <SEP> einen <SEP> Äthanolaininorest <SEP> ersetzt.
<tb>  



  Aus <SEP> dieser <SEP> Lösung, <SEP> wird <SEP> das <SEP> Natriunisalz
<tb>  der <SEP> 4,4'-bis-(2-Chlor-4-ätlianolaniin-1,3,5-tri  azy <SEP> l <SEP> - <SEP> [6]) <SEP> - <SEP> diaminostilben <SEP> - <SEP> 2,2'- <SEP> disulfonsäure
<tb>  durch <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> .100 <SEP> Teilen <SEP> Natriumchlorid
<tb>  gefällt, <SEP> abfiltriert <SEP> und <SEP> bei <SEP> <B>600</B> <SEP> C <SEP> getrocknet.,
<tb>  wobei <SEP> man <SEP> ein <SEP> schwach <SEP> gelb <SEP> gefärbtes <SEP> Pro  dukt <SEP> erhält.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> ,r:</I>
<tb>  In <SEP> eine <SEP> Suspension <SEP> von <SEP> 71,0 <SEP> Teilen <SEP> (0,1
<tb>  Mol) <SEP> des <SEP> Dinatriumsalzes <SEP> der <SEP> 4,4'-bis-(2,4-pi  chlor-1,3,5-triazyl-[6] <SEP> )-diaminostilben-2,2'-di  sulfonsäure, <SEP> welche <SEP> in <SEP> der <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> be  sehriebeilen <SEP> Weise <SEP> hergestellt. <SEP> wird, <SEP> trägt <SEP> man
<tb>  12,2 <SEP> Teile <SEP> (0,2 <SEP> Mol) <SEP> llonoäthanolainin <SEP> ein
<tb>  und <SEP> erhitzt <SEP> das <SEP> (;einisch <SEP> bei <SEP> 501 <SEP> C. <SEP> Die <SEP> er  haltene <SEP> Lösung- <SEP> reagiert <SEP> anfänglich <SEP> gegen
<tb>  Brilliantgelbpapier <SEP> a.lkaliseli: <SEP> in <SEP> dem <SEP> Masse,
<tb>  wie <SEP> die <SEP> Reaktion <SEP> fortschreitet., <SEP> verschwindet
<tb>  Jedoch <SEP> die <SEP> Alkalinität.
<tb>  



  Es <SEP> wird <SEP> so <SEP> viel <SEP> Natriumhydroxy <SEP> d <SEP> zuge  setzt, <SEP> .als <SEP> für <SEP> die <SEP> Aufrechterhaltung <SEP> der <SEP> alka.  lischen <SEP> Reaktion <SEP> gegen <SEP> Brilliantgelb <SEP> erforder  lich <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Reaktion <SEP> wird <SEP> als <SEP> beendet <SEP> ange  sehen, <SEP> wenn <SEP> eine <SEP> schwache, <SEP> dauernde <SEP> Alkali  nität <SEP> zustande <SEP> gekommen <SEP> ist. <SEP> Dies <SEP> tritt. <SEP> nach
<tb>  etwa <SEP> 1 <SEP> Stunde <SEP> ein. <SEP> Aus <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> wird <SEP> das
<tb>  Dinatriumsalz <SEP> :

  der <SEP> 4,4'-bis-(2-Chlor-4-ätlianol  amino-1,3,5-ti-iazyl-[6] <SEP> )-dianiinostilben-2,2'-di  sulfonsäure <SEP> durch <SEP> Zu,=abe <SEP> von <SEP> -100 <SEP> Teilen
<tb>  Natriumehlorid <SEP> gefällt. <SEP> Dieses <SEP> Produkt <SEP> ist
<tb>  identisch <SEP> mit <SEP> jenem <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilbehandlungsmittels, dadurch gekenn zeichnet., dass nian 2 Mol Cyanurchlorid, 1 Mol 4,4'-Diaminostilben-2,?'-@disulfonsäure und min destens 2 Mol Motioäthanolamiii aufeinander einwirken lässt. Das neue Produkt stellt eine Massgelbe feste Substanz dar, welche sich in Wasser unter Bildung einer eine blaue Fluoreszenz aufweisenden Lösung löst.
CH275767D 1947-05-19 1948-05-19 Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilbehandlungsmittels. CH275767A (de)

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