CH276912A - Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.

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CH276912A
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sulfuric acid
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/14Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with phosgene or thiophosgene

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden     Azofarbstoffes.            1:s    wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, direktziehenden     Azofarbstoff    ge  langt, wenn man     \?        Mol    des     Aminomonoazo-          farbstoffes,

      der durch Kupplung einer     Diazo-          verbindung    der bei der     Disulfonierung    von       3-Aminopy    reu mittels     konz.    Schwefelsäure  entstehenden     3-Aminopyrendisulfonsäure    mit  7     -Amino-3-methylbenzol    erhältlich ist, mittels       l'hosgen    zum     Harnstoffderivatkondensiert.     



  Der neue Farbstoff bildet ein bräunliches       Pulver,    das sich in -Wasser und verdünnten  Alkalien mit oranger, in     konz.    Schwefelsäure  mit. blauer Farbe löst und     Zellulosefasern    aus       natriumsulfathaltigem    Bade in orangen Tönen  von sehr guter Lichtechtheit anfärbt..  



  Die zur Herstellung des     Aminomonoazo-          farbstoffes    dienende     3-Aminopy        rendisulfon-          säure    wird     dureh    Sulfonieren des     3-Amino-          pYrens    mit     konz.    Schwefelsäure erhalten. N ä  liere Angaben hierüber und über die     Diazo-          tierung    der     3-Aminopyrendisulfonsäure    sind  im hauptpatent zu finden.  



  Die Kupplung mit dem     1-Amino-3-methyl-          benzol    wird zweckmässig in saurem Medium       durehgeführt.    Es ist vorteilhaft, die     Diazover-          bindung    mit der Kupplungskomponente in  stärker saurem, z. B. mineralsaurem Medium  zu vereinigen und dann die Mineralsäure  durch geeignete Zusätze, wie z. B. Natrium  acetat,     Natriumformiat    oder     Natriumcarbonat,     abzustumpfen, so dass das Kupplungsgemisch  schwach sauer bis neutral reagiert.

   Der so  erhältliche     Aminomonoazofarbstoff    wird mit  Vorteil aus dem Kupplungsgemisch ausgesal-         zen,        abfiltriert    und als     feuehte    Paste weiter  verarbeitet.  



  Die Kondensation zum     Harnstoffderivat     kann nach an sich bekannten Methoden vor  genommen werden, z. B. indem man in eine  schwach alkalische Lösung des     Aminomono-          azofarbstoffes    bei leicht erhöhter Temperatur  so lange     Phosgen    einleitet, bis keine     -NIL,-          gruppenhaltige    Verbindung mehr nachweis  bar ist.  



  <I>Beispiel:</I>  Die feuchte, saure Paste des     Sulfonierungs-          produktes    aus 21,7 Teilen     3-Aminopyren    wird  in 300 Teilen Wasser von 800 gelöst und nach  dem Abkühlen auf     301)    mit Eis versetzt, bis  die Temperatur auf 1 bis 30 fällt. Nun gibt  man in Portionen die Lösung von 7 Teilen       Natriumnitrit    in 35 Teilen Wasser zu und er  hält eine     Diazoverbindung,    die sieh     zum    Teil  ausscheiden kann.

   Dazu gibt man die auf 50  gekühlte Lösung von 10,7 Teilen     1-Amino-3-          methylbenzol,    gelöst in 200 Teilen Wasser und  7.5 Teilen 30     o/oiger    Salzsäure. Nach einiger  Zeit wird die Mineralsäure durch Zugabe von       Natriumacetat,        Natriumformiat    oder     Natrium-          earbonat    abgestumpft, so dass nur noch  schwach saure bis neutrale Reaktion vorhan  den ist. Nach einigen Stunden ist die Bildung  des     Aminomonoazofarbstoffes    beendet. Man  erwärmt die     Farbstofflösung    auf<B>600</B> und  bringt durch Zugabe von     Natriumchlorid     (z.

   B. 10 Teile pro 100 Raumteile Kupplungs  gemisch) den Farbstoff vollständig zur Ab  scheidung und filtriert ihn ab.      Die Paste des     Aminoazofarbstoffes    wird in  800 Teilen Wasser von     400    aufgekocht, wobei  sie in Lösung geht und dann mit 6 Teilen  wasserfreiem     Natriumcarbonat    versetzt, wor  auf man unter Rühren bei     400        Phosgen    in       langsamem    Tempo einleitet, bis die Lösung  kongosauer reagiert.  



  Die Suspension des Harnstoffes aus     dein          Aminoazofarbstoff    wird mit     Natriumearbonat     neutralisiert und eventuell erneut mit     Plios-          gen    behandelt, bis kein     diazotierbarer        Amino-          azofarbstoff    mehr nachzuweisen ist.  



  Aus der neutralen Lösung wird     dureli    Zu  gabe von 10 bis     1ö    Teilen     Natriumehlorid    pro  1.00     Raumteile        Reaktionsgemisch    die Harn  stoffverbindung abgeschieden, dann     abfiltriert     und     getrocknet.  

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH: Verfahren zur Verstellung eines direkt ziehenden Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet., dass man ? 11o1 des Aminomonoazo- farbstoffes, der durch Kupplung einer Diazo- verbindung der bei der 1)
    isulfonierung von Aininop@-ren mittels konz. Schwefelsäure entstehenden t Aniinopi-rendisulfonsäiu-e mit 1 Aniino-3-metlivlbenzol erhältlich ist, mittels Phosgen zum. Harnstoffderivat kondensiert.
    Der neue Farbstoff bildet ein bräunliches Pulver, das sieh in Wasser und verdünnten Alkalien mit orangen in konz. Schwefelsäure mit blauer Farbe löst und Zelliilosefasern aus natriumsulfathaltigeni Bade in orangen Tönen von sehr guter Lieliteelitlieit anfärbt.
CH276912D 1949-05-20 1949-05-20 Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. CH276912A (de)

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