CH276913A - Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.

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CH276913A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00—Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12—Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136—Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/16—Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents linking amino-azo or cyanuric acid residues

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, direktziehenden     Azofarbstoff    ge  h     jngt,    wenn man 2     Mol    des     Aminomonoazo-          farbstoffes,    der durch Kupplung einer     Diazo-          verbindung    der bei der     Disulfonierung    von       3-Aminopyren    mittels     konz.    Schwefelsäure  entstehenden     3-Aminopyrendisulfonsäure    mit       1-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol    erhältlich  ist,

   und 1     Mol    Ammoniak mittels     Cyanurchlo-          rid    zum     Triazinderivat    kondensiert.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     braunoran-          ges    Pulver, das sich in Wasser und verdünn  ten Alkalien mit oranger und in     konz.        Schwe-          telsäure    mit blauer Farbe löst und Zellulose  fasern aus     natriumsulfathaltigem    Bade in  lebhaft orangen, sehr lichtechten Tönen färbt.  



  Die     zur    Herstellung des     Aminomonoazo-          farbstoffes    dienende     3-Aminopyrendisulfon-          säure    wird durch Sulfonieren des     3-Amino-          pyrens    mit     konz.    Schwefelsäure erhalten.  Nähere Angaben hierüber und über die     Diazo-          tierung    der     3-Aminopyrendisulfonsäure    sind  im Hauptpatent zu finden.  



  Die Kupplung mit dem     1-Amino-2-me-          thoxy-5-methylbenzol    wird zweckmässig in sau  rem Medium durchgeführt. Es ist vorteilhaft,  die     Diazoverbindung    mit der Kupplungskom  ponente in stärker saurem, z. B. mineralsau  rem Medium zu vereinigen und dann die Mi  neralsäure durch geeignete Zusätze, wie z. B.       Natriumacetat,        Natriumformiat    oder     Natrium-          earbonat,    abzustumpfen, so dass das Kupp  lungsgemisch schwach sauer bis neutral rea  giert.

   Der so erhältliche Aminomonoazofarb-    Stoff wird mit Vorteil aus dem Kupplungs  gemisch     ausgesalzen,        abfiltriert    und als  feuchte Paste weiterverwendet.  



  Die Kondensation mit dem     Cyanurehlorid     kann nach an sich bekannten Methoden er  folgen. Zweckmässig wird das     Cyanurchlorid     zuerst bei tieferer Temperatur mit dem     Amino-          monoazofarbstoff    und hierauf bei höherer  Temperatur mit dem Ammoniak kondensiert.  <I>Beispiel:</I>  Die feuchte, saure Paste des     Sulfonierungs-          produktes    aus 21,7 Teilen     3-Aminopyren    wird  in 300 Teilen Wasser von 800 gelöst und nach  dem Abkühlen auf 300 mit Eis versetzt, bis  die Temperatur auf 1 bis 30 fällt.

   Nun gibt  man in Portionen die Lösung von 7 Teilen       Natriumnitrit    in 35 Teilen Wasser zu und er  hält eine     Diazoverbindung,    die sich zum Teil  ausscheiden kann. Dazu gibt man die auf 50  gekühlte Lösung von 13,7 Teilen     1-Amino-2-          methoxy-5-methylbenzol,    gelöst in 200 Teilen  Wasser und 15 Teilen 30     o/oiger    Salzsäure.  Nach einiger Zeit wird die Mineralsäure durch  Zugabe von     Natriumacetat,        Natriumformiat     oder     Natriumcarbonat    abgestumpft, so dass  nur noch schwach saure bis neutrale Reaktion  vorhanden ist.

   Nach einigen Stunden ist die  Bildung des     Aminomonoazofarbstoffes    be  endet. Man erwärmt die     Parbstofflösung    auf  <B>600</B> und bringt     @    durch Zugabe von Natrium  chlorid (z. B. 10 Teile pro 100 Raumteile  Kupplungsgemisch) den Farbstoff vollständig  zur     Abscheidung    und filtriert ihn ab.      Der so erhaltene     Aminoazofarbstoff    wird  in 800 Teilen Wasser gelöst und die Lösung       neutralgestellt    und auf 00 abgekühlt. Zu die  ser Lösung gibt man 9,2 Teile     Cyanurchlorid,     das man in 30 Teilen Aceton gelöst hat.

   Man  rührt einige Zeit bei 0 bis 20, wobei man mit  Hilfe einer Lösung von 10 Teilen     Na.trium-          acetat    in 50 Teilen Wasser die mineralsaure  Reaktion abgestumpft. Nach einer halben bis  anderthalb Stunden gibt man 12 Teile     Na-          triumearbonat    zu und erwärmt auf 35 bis 420  und rührt eine bis zwei Stunden weiter.     Dar-          nach        fügt        man        12        Teile        Ammoniak        von        33%     zu und hält die Temperatur eine Stunde auf  800.

   Dann fügt man 100 Teile     Natriumehlorid     bei, worauf der Farbstoff ausfällt.     Man    fil  triert ihn ab und trocknet ihn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines direkt ziehenden Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man 2 Mol des Aminomonoazo- farbstoffes, der durch Kupplung einer Diazo- verbindung der bei der Disulfonierung von 3-Aminopyren mittels konz. Schwefelsäure ent stehenden 3-Aminopyrendisulfonsäure mit 1- Amino-2-methoxy-5-methylbenzol erhältlich ist,
    und 1 Mol Ammoniak mittels Cyanurchlo- rid zum Triazinderivat kondensiert. Der neue Farbstoff bildet ein braunoran- ges Pulver, das sieh in Wasser und verdünn ten Alkalien mit, oranger und in konz. Sehwe- felsäure mit blauer Farbe löst und Zellulose fasern aus natriuriLsulfathaltigem Bade in leb haft orangen, sehr lichtechten Tönen färbt.
CH276913D 1949-05-20 1949-05-20 Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes. CH276913A (de)

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