CH284998A - Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.

Info

Publication number
CH284998A
CH284998A CH284998DA CH284998A CH 284998 A CH284998 A CH 284998A CH 284998D A CH284998D A CH 284998DA CH 284998 A CH284998 A CH 284998A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
yellow
dye
pyrazolone
parts
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH284998A publication Critical patent/CH284998A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/24Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing both hydroxyl and amino directing groups
    • C09B29/28Amino naphthols
    • C09B29/30Amino naphtholsulfonic acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines     Monoazofarbatoffes    der     Pyrazolonreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Monoazofarbstoff    gelangt, wenn  man     1-(4'-Chlor)-phenyl-3-metbyl-5-pyrazolon     mit einer     Diazoverbindung    des Amins der For  m     e1     
EMI0001.0008     
         vereinigt.     Der neue Farbstoff bildet ein gelbes Pul  ver, das sieh in verdünnter     Natriumcarbonat-          lösung    mit gelber,

   in konzentrierter reiner  Schwefelsäure mit     grünstichig    gelber Farbe  löst und     Wolle    aus essigsaurem Bade in gel  ben Tönen färbt, die durch     Naehehromieren     in ein sehr echtes     braunstichiges    Gelb über  gehen. Der Farbstoff eignet. sich     aueh    v     or-          züglich    zum Färben nach dem     Einbadchro-          mierverfahren,    wobei ebenfalls sehr echte       braunstiehig    gelbe Töne erhalten werden.  



  Die     Diazotierung    der     2-Aminobenzol-5-sul-          fonsäurephenylester-1,2'-dicarbonsäure    kann  nach an sich bekannten Methoden erfolgen,  mit Vorteil nach der     sogenannten    indirekten  Methode, das heisst dadurch, dass man eine  Lösung, die ein     Alkalisalz    der als     Diazotie-          rungskomponente    dienenden     Dicarbonsäure     sowie die erforderliche Menge Nitrit enthält,    mit.

   einer einen     L\berschuss    über die     theore-          tiseh    benötigte Menge Säure, insbesondere       Salzsäure    enthaltenden, verdünnten Säure  lösung vereinigt.  



  Die Kupplung wird beim vorliegenden  Verfahren mit Vorteil in     alkalischem        :Medium     durchgeführt. Hierbei kann man z. B. so vor  gehen, dass man das als Kupplungskomponente  dienende     Pyrazolon    mit der erforderlichen       :Menge        Alkalihydroxyd    löst und den für die  Kupplungsreaktion benötigten     Alkaliübersehuss     in Form eines     Alkalicarbonates    hinzufügt.     (xe-          gebenenfalls    kann die Kupplung auch unter  Zusatz neutraler oder     basischer    Lösungsmittel  wie z. B.

   Alkohol,     Pyridin,        Äthanolamin    usw.  erfolgen.  



  <I>Beispiel:</I>  33,7 Teile     2-Aminobenzol-5-sulfonsäure-          phenylester-1,2'-diearbonsäure    werden in 400  Teilen Wasser und 8 Teilen     Natriumhydroxyd     gelöst. Der Lösung werden 6,9 Teile Natrium  nitrit zugegeben, und dann wird diese bei 5  bis     8     langsam in 100     Volumteile        5n-Salzsäure     eingetropft.  



  Zur Suspension der     Diazov        erbindung    wird  so viel     Natriumcarbonat        zugefügt,    dass nur  noch schwach kongosaure Reaktion vorhanden  ist und das Ganze bei 5 bis 10  zu einer Lö  sung von 20,9 Teilen     1-(4'-Chlor)-phenyl-3-          met.hyl-5-pyrazolon    in 500 Teilen Wasser und  25 Teilen     Natriumcarbonat    gegeben.  



  Man rührt bis zum Verschwinden der       Diazoreaktion    bei 8 bis 10 , scheidet den Farb-      Stoff durch Zugabe von     Natriumchlorid    voll  ständig ab, filtriert und trocknet.  



  Die hierbei als     Ausgangsstoff    dienende     2-          Aminobenzol-5-sulfonsäurephenjester    -1, 2'-     di-          earbonsäure    kann z. B. wie folgt hergestellt  werden:  156,5 Teile     2-Chlorbenzol-l-carbonsäure     werden bei Raumtemperatur langsam unter  Rühren in 350,0 Teile     Chlorsulfonsäure    ein  getragen und das Gemisch während 4 Stun  den auf 95 bis 100  erwärmt.

   Die so erhaltene  Lösung wird dann unter Rühren auf 1500  Teile Eis gegossen und der erhaltene weisse  Niederschlag der     2-Chlorbenzol-5-sulfonsäure-          chlorid-l-carbonsäure        abgenutscht    und mit Eis  wasser ausgewaschen.  



  Die so erhaltene     2-Chlorbenzol-5-sulfon-          säurechlorid-l-earbonsäure    wird in 1000 Tei  len Eiswasser suspendiert und mit 138,0 Tei  len     1.-Oxybenzol-2-carbonsäure    versetzt. Zu  dieser Suspension wird unter energischem       Rühren        langsam        30%ige        Natriumhydroxyd-          lösung        zugetropft,    bis die Reaktion schwach  aber bleibend     phenolphthaleinalkaliseh    ist.  Die Temperatur steigt dabei     bis    auf 35 . Man  lässt einige Stunden bei 35 bis 20  rühren.

    Die dabei entstandene Lösung wird hierauf  mit, konzentrierter Salzsäure angesäuert, das  dabei ausfallende Produkt wird filtriert und  mit Wasser ausgewaschen. Das getrocknete       Produkt        wird        mit        600        Volumteilen        24%igem     Ammoniak und 4 Teilen Kupferpulver wäh  rend 2 Stunden bei 125     bis    130  im Auto  klaven behandelt.    Die dabei entstehende bräunlich gefärbte  Lösung wird mit. Salzsäure angesäuert, das  ausgefallene Produkt filtriert, mit. Wasser  ausgewaschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Monoazo- farbstoffes der Py razolonreihe, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1-(4'-('hlor)-phenyl-3- methyl-5-pyrazolon mit einer Diazoverbindung des Amins der Formel EMI0002.0037 vereinigt.
    Der neue Farbstoff bildet ein gelbes Pul ver, das sieh in verdünnter Natriumearbonat- lösung mit gelber, in konzentrierter reiner Schwefelsäure mit grünstiehig gelber Farbe löst und Wolle aus essigsaurem Bade in gel ben Tönen färbt, die durch Naehehromieren in ein sehr echtes braunstiehiges Gelb über gehen. Der Farbstoff eignet sich auch vor züglich zum Färben nach dem Einbadchro- mierverfahren, wobei ebenfalls sehr echte braunstiehig gelbe Töne erhalten werden.
CH284998D 1949-07-18 1949-07-18 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe. CH284998A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH284998T 1949-07-18
CH281132T 1950-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH284998A true CH284998A (de) 1952-08-15

Family

ID=25732075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH284998D CH284998A (de) 1949-07-18 1949-07-18 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH284998A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH284998A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.
CH284997A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.
CH284996A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.
CH284999A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes der Pyrazolonreihe.
DE894294C (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der Pyrazolonreihe
AT162592B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Disazofarbstoffen
CH277658A (de) Verfahren zur Herstellung eines kupferhaltigen Disazofarbstoffes.
CH272499A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH264908A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH293432A (de) Verfahren zur Herstellung eines Disazofarbstoffes.
CH306269A (de) Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.
CH306268A (de) Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.
CH303885A (de) Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.
CH272498A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH283992A (de) Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.
CH302027A (de) Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.
CH268399A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH287114A (de) Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.
CH249779A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH287089A (de) Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.
CH306271A (de) Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.
CH306272A (de) Verfahren zur Herstellung eines direktziehenden Azofarbstoffes.
CH287086A (de) Verfahren zur Herstellung eines chromhaltigen Azofarbstoffes.
CH284266A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH284264A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.