CH296535A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes.

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CH296535A
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/18Monoazo compounds containing copper

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent.     Nr.    392085.         Verfahren    zur     Herstellung    eines     metallhaltigen        Monoazofarbatoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen Monoazo-  
EMI0001.0006     
    kupferabgebende Mittel einwirken lässt.  



  Der neue Farbstoff stellt ein rotbraunes       Pulver    dar, welches sieh in     Wasser    mit     oran-          ger    Farbe leicht löst und     anodisch    oxydiertes  Aluminium in     rotstichig    goldgelben Tönen  von sehr guter     Lichteehtheit    färbt.  



  Der beim vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende, der obigen Formel ent  sprechende     Monoazofarbstoff    kann hergestellt  werden, indem man     diazotierte        4-Nitro-2-          amino-1-oxybenzol-6-sulfonsäure    mit     1.-Phenyl-          3-methyl-5-pyrazolon-4'-sulfonsätire    vereinigt.  



  Die     Diazotierung    der     4-Nitro-2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäure    kann in üblicher, an  sich bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von Na  triumnitrit und Salzsäure, erfolgen. Die  Kupplung der     Diazoverbindung    mit der     1-          Phenyl-3-metliyl-5-pyrazolon-4'-sulfonsätire    er  folgt zweckmässig in alkalischem Medium.  



  Die Überführung des Farbstoffes in des  sen Kupferverbindung kann mit dem Roh  produkt geschehen, wie es im     Kupplungs-          gem.iseh    vorliegt. Sie kann auch mit. dem fil-         farbstoff    gelangt, wenn man auf den     Mono-          azofarbstoff    der Formel         trierten    oder mit dem durch     Umlösen    gerei  nigten Farbstoff geschehen.  



  Als kupferabgebende Mittel können beim  vorliegenden Verfahren vor allem die ein  fachen Kupfersalze, wie Kupfersulfate oder  Kupferacetat, in Betracht kommen. Auch  komplexe Kupferverbindungen können für  diesen Zweck verwendet werden, z. B. solche,       welehe    das Kupfer im Anion komplex gebun  den enthalten, z. B. komplexe Kupferverbin  dungen der     Alkalisalze        aliphatiseher        Amino-          carbonsäuren    oder     Oxycarbonsäuren    wie des       Glykokolls,    der Milchsäure     Lind    vor allem der  Weinsäure, wie     Natriumkupfertartrat.     



  Die Behandlung mit den kupferabgeben  den Mitteln kann nach an sieh bekannten  Methoden erfolgen, z. B. durch Erwärmen auf  Temperaturen zwischen 50 und 150  im offe  nen Gefäss, z. B. unter     Rückflusskühlung    oder  gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss unter  Druck, wobei die     PH-Verhältnisse    durch die  Natur des gewählten     Metallisiertingsverfah-          rens    gegeben sind, z. B. eine saure     Kupferung         mit Kupfersulfat, eine alkalische     Kupferung     mit     Kupfertetramminsulfat.        Gewünschtenfalls     können bei der     Metallisierung    weitere Stoffe,  wie z. B.

   Alkohol, zugesetzt werden.  



  <I>Beispiel:</I>  52,1 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotierter        4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol-6-sul-          fonsäure    und     1.-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon-          4'-sulfonsäure    werden in 150 Teilen Wasser  bei 70 bis 75  gelöst und die erhaltene Lösung  mit 120 Teilen einer 7,8 Teile Kupfer enthal  tenden     Kupfersulfatlösung    versetzt. Man    rührt 30 Minuten bei 70 bis 75  und filtriert  dann den     vollständig        abgesehiedenen    Kupfer  komplex ab.

   Der erhaltene kupferhaltige  Farbstoff wird mit 40 Teilen Wasser und 30  Teilen einer 30     11/o        igen        Natriumhydroxyd-          lösung    vermengt und die so erhaltene Paste  im Vakuum getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Monoazofarbstoffes, dadurch Bekenn- ; zeichnet, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0020 kupferabgebende Mittel einwirken lässt. Der neue Farbstoff stellt ein rotbraunes Pulver dar, welches sich in Wasser mit oran ger Farbe leicht. löst und anodiseh oxydiertes Aluminium in rotstichig goldgelben Tönen von sehr guter Lichtechtheit färbt. UNTER ANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass man als kupfer abgebende Mittel einfaehe Kupfersalze wählt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kupfer abgebende Mittel komplexe Kupfersalze wählt.
CH296535D 1950-11-01 1950-11-01 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Monoazofarbstoffes. CH296535A (de)

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