CH302424A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH302424A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/36Dyes with acylated amino groups
    • C09B1/42Dyes with acylated amino groups the acyl groups being residues of an aromatic carboxylic acid

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Description


      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 286501.    Verfahren zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es     wurde    gefunden,     da1;    man, zu einem  wertvollen     Küpenfa.rbatof'f    gelangt, wenn man       a-Amino-2-chlor-3-fluor-antrhrlachinon,    in wel  chem die,     Aminogruppe    dieselbe Stellung ein  nimmt wie die Nitrogruppe des     aus        2-Chlor-3-          fluor-anthra.chinon    durch     Nitrierung    mittels  Salpetersäure in konzentrierter     S,

  chwefe14äure     erhältlichen     a-Nitro-2-chlor-3-fluor-anthra@chiL-          nons,    mit einem den     p-Chlorbenzoylrest    ab  gebenden     Mittel        behandelt..     



  Der neue Farbstoff     kristallisiert    aus Nitro  benzol in     geilborangefarbernen        Nädelühen    und  färbt. Baumwolle aus     bordeauxroter        Küpe        in.          liehteehten,        gelben    Tönen.  



  Das beim     vorliegenden    Verfahren     als    Aus  gangsstoff dienende     a-Amino-2-,ehlor-3-fluor-          anthraehinon    kann durch     Mononitrierung    von       2-Chlor-3-fliior-anthra.ehinon    und nachfol  gende Reduktion des erhaltenen     a@-Nitro-2-          ehlor-3-fluor-anthraehinons    hergestellt wer  den.  



  Als den     p-Chlorbenzoylrest    abgebendes  Mittel kann zweckmässig ein     reaktvonsfähiges,     funktionelles Derivat der     p-Chlorbenzoesäure,          beispieJsweise    ein     Säurehalogenid    und ins  besondere das     Säureehloxid,    verwendet wer  den.

   Die     Umsetzung        kann    mit Vorteil in in  differenten, hochsiedenden     Lösungsmitteln,     wie Mono-,     Di-    oder     Trichlorbenzol,        Nitro-          benzol    oder     Naphthalin,        gewünsehtenfalls    in       Anwesenheit.    säurebindender     und/oder    kata  lytisch     wirksamer        Mittel,    wie tertiärer Basen       (Pyridin    oder     Dimethylanilin),        bei.    erhöhter  Temperatur,

       beisspiegsweise        zwischen    100  und    dem     Siedepunkt,    des verwendeten     Lösungs-          mittels,        durchgeführt        werden.     



       Beispiel:     21 Teile     a-Amino-2=chlor-3-fluor-anthra-          chinon    und 20     Teile        4-Chlorbenzoylchlorid     werden     in    250 Teilen trockenem     Nitrobenzol.     drei Stunden bei 130 bis 135      verrührt.    Nach  dem     Abkühlen    auf 0 bis 5  wird     abgesaugt,     mit     Nitrobenzol    und heissem     Alkohol        gewa,-          sehen        und    :getrocknet.  



       a-Amino-2Jchlor-3-fluor-anthrachinon    kann  wie     folgt    hergestellt     werden:     120     Teile        o-Chlor-flluor-benzol        werden     unter Rühren mit 64,5 Teilen     wasserfreiem          Aluminiumehlorid        versetzt    und auf 80 bis 90   erhitzt. Nun werden innerhalb zwei Stunden  30 Teile     Phthalsäureanhydrild    eingetragen.

    Nach zweistündigem Verrühren bei 80 .bis 90   wird die     Temperatur    auf 95     biss    100  gestei  gert, eine Stunde bei 95     biss    100      verrührt,     erkalten gelassen, in     Eiswasser    eingerührt,       dampfdestiilliert,    heiss abgesaugt,     gewaschen     und     getrocknet.    Zur     Reinigung        wird        aus        einer          Natriumca#rb:

  onatlösung        umgefällt.    Die in fast       theoretischer    Ausbeute erhaltene     2-(4'[3']-          Chlor-3'-[4']-fluorbenzoyl)        -benzoesäure        kri-          sta?lisiert    aus     verdünntem    Alkohol oderver  dünntem     Eisessig    in farblosen     Nädelehen,          welche    bei 153      schmelzen        (GIB,:    12,78 /o;

         C'1Gef.:        12,800/a).    Durch     dreistündiges    Ver  rühren von 45 Teilen dieser     Benzoylbenzoe-          säure        in        49        Teilen.        Schwefelsäure        (96%)        und     87 Teilen     Oleum        (240/0)    bei 110 bis 115  er-      hält     man    rohes     --Chlor-3-fluo.r-anthrachinon.     Zur Reinigung werden 360 Teile Rohprodukt  mit.

   90 Teilen     kristallisiertem        Natriumsulfit,     9 Teilen wasserfreiem     Natriuincarbonat    und       l.800    Teilen Wasser 10 Stunden in einem       Rühr        a.utoklaven    bei 195 bis 130  erhitzt.     2-          Chlor-3-fluor-anthrachinon    kristallisiert aus       Eisessig    in     Massgelliben        Nädelchen,    weiche bei       1.87         ;schmelzen        (Clrer.:        13,62%;        Clc"f.:

            13,    7 8     %)    .     Die        gleiche        Verbindung        erhält        man     bei der     Umsetzung    von     2-Fluor-anthrachinon-          3-diazoniumsalz    mit     Kupfer(I)ch        lorid    in  salzsaurer     Lösung.     



  25 Teile     2-Chlor-3-fluor-anthrachinon    wer  den in 400     Teilen        lv1onojhydra        ü    gelöst. Dann  werden     innerhalb    einer Stunde unter Rühren.

    58 Teile     Nitrersäure,        hergestellt        aus    29 Teilen       Salpetersäure        (98%)        und        29        Teilen        Schwefel-          säure        (99%),        zugetropft.        Nachdem        noch        zwei     Stunden bei 50 bis 55  verrührt wurde, wird       erkaltengelassen,    bei 15      abgesaugt-,    mit 30  Teilen Monohydrat gewaschen,

       neutrake-          waschen    und     getrocknet.        Gewünschtenfalls          kann    nach der üblichen Methode mit.     Sulfit          gereinigt    werden.     Aus    o     Diehlo-rbenzol    um  kristallisiert erhält man Massgelbe     Kristalle,     welche bei 261      schmelzen.     



  Zur Reduktion werden 9     Teile    der Nitro  verbindung in 450     Teilen        Wasser    fein     suspen-          diert.        Nach    dem Zufügen von 90 Teilen Na,       trumsulfh,y        dratlösung        (30        %)        wind        eine          Stunde        bei    90 bis 100      verrührt.,    heiss abge  saugt, mit.

       heissere        Wassex-        neutralgewaschen       und getrocknet.     a-Amino-?-chlor-3-fluor-an-          thraehinon    bildet aus     Anisol        umkristallisiert     rote Nadeln,     welehe    bei     25-4    bis 255      schmelzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRI'CH Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes"cla@durch gekennzeichnet, dass man a-Aniino-2-ehlor-3-f@luor-anth.rachirion, in wel chem .die Aminogruppe dieselbe Stellung ein nimmt wie die Nitrogruppe des aus 2-Chlor-3- fluor-anthra:ehinbn d:
    ur eh N itriexuing mittels Salpetersäure in konzentrierter Schwefelsäure erhältlichen a-Nit.ro-2,-ühlor-3-fliior-anthra, chinons, mit einem den p-Chlorbenzoylresi abgebenden Mittel behandelt.. Der neue Farbstoff kristallisiert aus Nitirobenzol in gelborangefarbenen Nädelchen und färbt. Baumwolle ais bordeauxroter Küpe in lichtechten, gelben Tönen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da.ss man als den p Chlorb,enzoy @lrest abgebendes Mittel ein p- Chlorbenzoesäurehalogenid verwendet.. 2. Verfahrün gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als den h- Chlorbenzoyirest abgebendes Mittel p-Chlor- benzoylehlorid verwendet.
    3. Verfahren gemäss Patentanspru.eh, da durch gekennzeichnet, dass man die Um setzung in einem indifferenten, hochsieden den Lösungsmittel bei erhöhter Temperatur durchführt.
CH302424D 1949-07-22 1952-02-21 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH302424A (de)

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