CH303894A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303894A
CH303894A CH303894DA CH303894A CH 303894 A CH303894 A CH 303894A CH 303894D A CH303894D A CH 303894DA CH 303894 A CH303894 A CH 303894A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.            l;s        wurde    gefunden, dass man zu einem       neuen,        wertvollen,    metallhaltigen     Azofarbstoff          belangt,        wenn    man auf den     Monoazofarbstoff.          Jer    Formel  
EMI0001.0011     
         chromabgebende    Mittel derart, einwirken lässt,       @lass    ein     ehromhaltiger        Azofarbstoff    entsteht,

    der zwei     llonoazofarbstoffinolekfile    an ein       (_'hromatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     wasserlösli-          ehes    Pulver, das Wolle aus schwach     alkali-          Sehein,    neutralem oder essigsaurem Bade in  blauen Tönen von ausgezeichneter Wasch-,       hekatur-    und     Carbonisierechtheit    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel     entspreehende        Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     5,8-Dichlor-l-          oxvnaphthalins    mit nach an sieh bekannten  Methoden, z. B. mittels Salzsäure und Na  triumnitrit     diazotiertern        4-Chlor-2-amino-1.-          coxybenzol-5-sulfonsäiireamid    hergestellt wer  den.  



  Die Behandlung mit den chromabgebenden  Mitteln erfolgt, wie bereits erwähnt, in der  Weise, dass ein     ehromhaltiger    Farbstoff     ent-          @teht,        der    zwei     '-Wonoazofarbstoffmolel#,iile    an    ein Atom Chrom komplex gebunden enthält.

    Demgemäss     führt    man die     Chromierung    zweck  mässig mit. solchen chromabgebenden Mitteln  und nach solchen Methoden durch, welche er  fahrungsgemäss komplexe Chromverbindungen  dieser Zusammensetzung liefern, Es empfiehlt  sich im allgemeinen, auf ein Molekül eines  Farbstoffes weniger als ein, mindestens aber  ein halbes Atom Chrom zu verwenden und/  oder die     Chromierung    in schwach saurem bis  alkalischem Medium auszuführen. Demzufolge  sind auch diejenigen     Chromverbindungen,    die  in alkalischem     Mediinmi    beständig sind, für die       Iktrchfährung    des Verfahrens besonders gut       geeignet,    wie z.

   B. solche Chromverbindungen       aliphatiseher        Oxvearbonsäuren    oder vorzugs  weise aromatischer     o-Oxvcarbonsäuren,    wel  che das Chrom in komplexer Bindung enthal  ten. Die     Metallisierung    geschieht mit Vorteil  in der Wärme, offen oder unter Druck, z. B.  bei Siedetemperatur des     Reaktionsgemisches,     gegebenenfalls in Anwesenheit geeigneter Zu  sätze, z. B. in Anwesenheit von Salzen organi  scher Säuren, von Basen,     organischen    Lösungs  mitteln oder weiteren die Komplexbildung  fördernden Mitteln.

      <I>Beispiel:</I>    22,3 Teile     4-Chlor-2        -amino-1-oxybenzol-5-          sulfonsäureamid    werden in 200 Teilen Wasser  und 15 Teilen     1.On-Salzsäure    aufgeschlämmt  und     bei    0 bis 5  mit 25     Volumteilen        4n-Na-          triumnitritlösung        diazotiert.    Die durch Zu-           gabe    von     \Natriumcarbonat,    neutralisierte     Di-          azolösung    lässt man einlaufen in eine mit Eis  auf 0  gekühlte Lösung aus 21,3 Teilen     5,

  8-          Dieliloi--1.-oxv-naphthalin,        -1    Teilen.     Natrium-          hydroxyd,    5.3 Teilen     Natriumearbonat    in 200  Teilen Wasser. Nach beendeter     Kapplun        g,     wird der vollständig ausgefallene Farbstoff  filtriert und getrocknet.  



  22,3 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zusatz von 4 Teilen     Na.trium-          hydroxyd    in 500 Teilen. Wasser mit 60 Teilen  einer Lösung von     ehromsalieylsaurem    Natrium       mit        einem        Chromgehalt        von        2,6        %    3     Stunden     gekocht. Nach dieser Zeit ist. die     37letallisie-          i-ting    beendet.

   Der gebildete Chromkomplex  wird durch Ansäuern mit.     Essigsäure        ab"e-          sehieden    und     abfiltriert.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPR.L CH Verfahren zur Herstellung eines metallhal tigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man auf den Monoazofarbstoff der For mel EMI0002.0034 chromab-ebende Mittel derart einwirken lässt, da.ss ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlösli ehes Pulver, das Wolle aus selnvaeh alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in blauen Tönen von aus;,ezeiehneter Wasel-, Dekatur- und Carbonisiereehtheit färbt. UNTERANSPRL CHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoif eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende -Menge eines chrom- a.bgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Chromie- i-un- in alkalischem Mecliuni ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische o-Oxyearbonsäure in komplexer Bindun; enthalten. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche Salieylsäure in komplexer Bindung enthalten.
CH303894D 1951-08-17 1951-08-17 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303894A (de)

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