CH303530A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303530A
CH303530A CH303530DA CH303530A CH 303530 A CH303530 A CH 303530A CH 303530D A CH303530D A CH 303530DA CH 303530 A CH303530 A CH 303530A
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  Verfahren zur Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde     gefunden,    dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt,     wenn    man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0007     
         ehromabgebende    Mittel derart, einwirken lässt,  dass ein chromhaltiger     Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     -Ionoazofarbstoffmoleküle    an ein  Chromatom komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein braunrotes  Pulver, das sich in Wasser mit oranger Farbe       löst    und Wolle aus neutralem bis essigsaurem  Bade in orangen Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     -Ionoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung des     3-Methyl-5-          pyrazolons    mit     naeli    an sieh bekannten Metho  den, z. B. mittels Salzsäure und     Natriumnitrit     dianotiertem     2-Amino-1-oxybenzol-4-sulfon-          säureaniIid        hergesIellt    werden.  



  Die Behandlung mit den     ehromabgebenden          -Mitteln    erfolgt, wie     bereits        erwähnt,    in der  Weise,     da.ss    ein chromhaltiger Farbstoff ent  steht., der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an  ein Atom Chrom komplex gebunden enthält.  Demgemäss führt man die     Chromierung    zweck  mässig mit solchen chromabgebenden Mitteln    und nach solchen Methoden durch, welche er  fahrungsgemäss komplexe Chromverbindungen  dieser     Zusammensetzung    liefern.

   Es empfiehlt  sieh im allgemeinen, auf ein Molekül eines  Farbstoffes weniger als ein Atom Chrom zu  verwenden und/oder die     Chromierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen. Demzufolge sind auch diejenigen  Chromverbindungen, die in alkalischem Me  dium beständig sind, für die Durchführung  des Verfahrens besonders gut geeignet, wie  z. B. solche Chromverbindungen     aliphatischer          Oxycarbonsäuren    oder vorzugsweise aromati  scher     o-Oxycarbonsäuren,    welche das Chrom  in komplexer Bindung enthalten. Die     1Ietalli-          sierung    geschieht mit Vorteil     in    der Wärme,  offen oder unter Druck, z.

   B. bei Siedetempe  ratur des Reaktionsgemisches, gegebenenfalls  in Anwesenheit geeigneter Zusätze, z. B. in An  wesenheit von Salzen organischer Säuren, von  Basen, organischen Lösungsmitteln oder weite  ren die Komplexbildung fördernden Mitteln.      <I>Beispiel:</I>  26,4 Teile     2-Amino-1-oxybenzol-4-sulfon-          säureanilid    werden in 50 Teilen Wasser und       1.4        Teilen        30%iger        Salzsäure        gelöst        und        bei     0 bis 5  mit einer wässerigen Lösung von 6,

  9  Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die mit     Na-          triumearbonat    neutralisierte     Diazosuspension     wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus 10,3  Teilen     3-lletlivl-5-pyrazolon,    50 Teilen     Was-          ser        -und        14,0        Teilen        30%iger        Natrium-          hydroxydlösung    eingegossen. Die     Kupplung     verläuft sehr rasch.

   Der Farbstoff     wird    durch  Hinzufügen von     Natriumchlorid    vollständig  abgeschieden. Die durch     Abfiltrieren        gewon-          iiene        Farbstoffpaste    wird in 250 Teilen Was-         ser        verrührt    und mit 120 Teilen einer Lösung  von     ehromsalieylsaurem        Natrium/Kalium    mit       einem        Chromgehalt.        von        2,6%        sowie        6,

  7        Teilen          30%igei#        1ati@iunihydroxrdlösung        versetzt.     Das Ganze     wird    während 3 Stunden am Rück  fluss gekocht. Mach     dieser    Zeit ist die     Chro-          mierung    beendet. Der     chromhaltige    Farbstoff  wird durch Eindampfen des Reaktionsgemi  sches im     Vakuum    isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall lialtigen Azofarbstoffes, dadareh gekennzeieb- net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0056 chromabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein eliromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei -i#lonoazofarbstoffmoleküle an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein braunrotes Pulver, das sich in Wasser mit oranger Farbe löst und Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in orangen Tönen färbt. LTNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kiil Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge eines chrom abgebenden Mittels anwendet. '?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man die Chromie- rung in alkalischem 1Iedium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass man als chromab gebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche eine aromatische o-Oxycarbonsäure in komplexer Bindung enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als ehroniab- gebende Mittel Chromverbindungen verwen det, welche Salieylsäure in komplexer Bindung enthalten.
CH303530D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303530A (de)

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