CH306883A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306883A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  <B>Zusatzpatent</B>     zum    Hauptpatent Nr. 301440.    <B>Verfahren zur Herstellung eines</B>     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0007     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis  essigsaurem Bade in     olivgrauen    Tönen färbt,  welche sich durch gute Lichtechtheit und vor  zügliche Wasch-,     Walk-    und     Carbonisierecht-          heit    auszeichnen.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     1-Benzol-          Sulfonylamino-7-oxynaphthalins    mit nach an  sich bekannten Methoden, z. B. mittels Salz  säure und     Natriumnitrit        diazotiertem        4-iVleth-          oxy-2-amino-l-oxybenzol    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver-    fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss komplexe       Kobaltverbindungen    dieser Zusammensetzung  liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber ein halbes Atom Kobalt zu  verwenden     und/oder    die     Metallisierung    in  schwach saurem bis alkalischem Medium aus  zuführen.

   Als     kobaltabgebende    Mittel verwen  det man zweckmässig komplexe     Kobaltverbin-          dungen        aliphatischer        Oxycarbonsäuren    oder  einfache     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltaeetat,    gegebenenfalls     aueh    frisch ge  fälltes     Kobalthydroxyd.       <I>Beispiel:

  </I>    44,9 Teile des aus     diazotiertem        4-Methoxy-          2-amino-l-oxybenzol    und     1-Benzolsulfonyl-          amino-7-oxynaphthalin    erhaltenen Farbstoffes  werden in 2000 Teilen Wasser unter Zusatz  von 8 Teilen     NTatriumhydroxyd    gelöst und auf  80  erwärmt. Zu der erhaltenen violetten Lö  sung werden 100 Teile einer 80  warmen  Lösung von     Kobaltsulfat    mit einem Kobalt  gehalt von     3,25"/a    gegeben. Nach halb- bis ein  stündigem Rühren bei 80  ist die     Metallisie-          rung    beendet. Durch Zusatz von Essigsäure

Claims (1)

  1. wird die grünblaue Lösung neutralisiert und dann eingedampft. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0007 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in oliv grauen Tönen färbt, welche sich durch gute Lichtechtheit und vor zügliche Wasch-, Walk- und Ca.rbonisierecht- heit auszeichnen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die 1letalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306883D 1952-06-12 1952-06-12 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306883A (de)

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