CH304603A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH304603A
CH304603A CH304603DA CH304603A CH 304603 A CH304603 A CH 304603A CH 304603D A CH304603D A CH 304603DA CH 304603 A CH304603 A CH 304603A
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Aktiengesellschaft Ciba
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  Verfahren zur Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes:       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarbstoff          nelang4;,    wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0007     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff     bildet    ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis  essigsaurem Bade in     grünstichig    grauen Tönen  färbt, welche sich durch gute Lichtechtheit  und vorzügliche Wasch-,     Walk-    und     Carboni-          sierechtheit        auszeichnen..     



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     1Vl:onoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     1-Acetyl-          amino-7-oxynaphthalins    mit nach an sich be  kannten Methoden, z. B. mittels     Salzsäure        und          Natriumnitrit,        diazotiertem        4-Nitro-6-acetyl-          amino-2-amino-l-oxybenzol    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfah-         ren    in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der pro     Molekül    Farbstoff  weniger     als        ein.    Atom Kobalt in komplexer       Bindung        .enthält.    Demgemäss führt man die       1Wetallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden        Mitteln        und    nach solchen Metho  den durch,

   welche erfahrungsgemäss komplexe       Kobaltverbindungen    dieser     Zusammensetzung     liefern. Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül     eines    Farbstoffes weniger als ein,       mindestens    aber 1/2 Atom Kobalt zu verwen  den und/oder die     Metallisierung    in schwach       saurem    bis     alkalischem        Medium        auszuführen.     Als     kobaltabgebende    Mittel verwendet man  zweckmässig komplexe     Kobaltverbindungen          aliphatischer        Oxycarbonsäuren    oder 

  einfache       Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder     Kobaltace-          tat,    gegebenenfalls auch frisch gefälltes     Ko-          balthydroxyd.     



  <I>Beispiel:</I>  42,3 Teile des aus     diazotiertem        4-Nitro-6-          acetylamino    - 2 -     amino        -1-oxybenzol    und     1-Ace-          tylamino-7-oxynaphthälin    erhaltenen Farb  stoffes werden in 2000 Teilen Wasser     unter     Zusatz von 8 Teilen     INTatriumhydroxyd    gelöst  und auf 80      erwärmt.    Zu der erhaltenen vio  letten     Lösung    werden 100 Teile einer 80  war  men Lösung von     Kobaltsulfat    mit einem     Ko-          haltgehalt     <RTI  

   ID="0001.0075">   von        3,25%        gegeben.        Nach        halb-        bis     einstündigem     Rühren    bei 80  ist die     Metalli-          sierung    beendet. Durch Zusatz von Essigsäure       wird    die grünblaue     Lösung    neutralisiert     und     dann eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0005 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös- liehes Pulver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in grünstichig grauen Tö nen färbt, welche sich durch gute Lichtecht heit und vorzügliche Wasch-, Walk- und Car bonisierechtheit auszeichnen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber i/9 Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels an wendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH304603D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH304603A (de)

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