CH308750A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH308750A
CH308750A CH308750DA CH308750A CH 308750 A CH308750 A CH 308750A CH 308750D A CH308750D A CH 308750DA CH 308750 A CH308750 A CH 308750A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr.     301442.       Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden,     da.ss    man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarb-          stoff    gelangt, wenn man auf den     Monoazo-          farbstoff    der Formel  
EMI0001.0008     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken  lässt, dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff     entsteht, der     mvei        Monoazofa.rbstoffmoleküle     an ein:

       Kobaltatom    komplex gebunden ent  hält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus schwach     alkali-          sehem,    neutralem oder     essigsaurem    Bade in  grauvioletten Tönen von ausgezeichneter  Wasch-,     Dekatur-    und     Carbonisierechtheit     färbt.  



  Der     als        Ausgangsstoff    dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     5,8=Di-          ehlor-l.-oxynaphthalins    mit nach an sieh be  kannten Methoden, z. B. mittels Salzsäure  und     Natriumnitrit        diazotiertem        4-Methyl-2-          amino-l-oxybenzol-5-sulfonsäureamid    herge  stellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver-    fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farb  stoff weniger als     ein    Atom Kobalt in komple  xer Bindung enthält. Demgemäss führt man  die     Metallisierung    zweckmässig mit solchen       kobaltabgebenden    Mitteln und nach solchen  Methoden durch, welche erfahrungsgemäss  komplexe     Kobaltverbindungen    dieser Zusam  mensetzung liefern.

   Es empfiehlt sieh im all  gemeinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes  weniger als     ein,        mindestens    aber 1/2 Atom  Kobalt     zu    verwenden     und/oder    die     Metallisie.-          rung    in schwach saurem bis alkalischem Me  dium auszuführen.

   Als     kobaltabgebende    Mit  tel verwendet man zweckmässig komplexe       Kobaltverbindungen        aliphatischer        Oxycar-          bonsäuren    oder einfache     Kobaltsalze    wie       Kobaltsulfat    oder     Kobaltacetat,    gegebenen  falls auch     frisch    gefälltes     Kobalthydroxyd.     <I>Beispiel:

  </I>  20,2 Teile     4-Methyl-2-amino-l-oxybenzoL          5-sulf'onsäureamid    werden in 200 Teilen Was  ser und 15 Teilen     10n-Salzsäure    aufgeschlämmt  und bei 0 bis 5  mit 25     Volumteilen        4n-Na-          triumnitritlösung        diazotiert.    Die durch Zu  gabe von     Natriumcarbonat    neutralisierte     Di-          azolösung    lässt man einlaufen in eine mit Eis  auf 0  gekühlte Lösung aus 2.1,3 Teilen     ,5,8-          Dichlor-l-oxynaphthalin,    4     Teilen    Natrium  hydroxyd, 5,

  3 Teilen     Natriumcarbonat        in    200  Teilen Wasser. Nachbeendeter- Kupplung  wird der vollständig ausgefallene Farbstoff  filtriert und getrocknet.      21,4 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zusatz     von,    4 Teilen     Natrium-          hydroxyd    in 500 Teilen 80  warmem Wasser  gelöst und mit 50 Teilen einer     Kobaltsulfat-          lösung        mit        einem        Kobaltgehalt        von        3,25%          versetzt.    Nach etwa.

   einer halben Stunde Rüh  ren bei 70 bis 80  ist die     Metallisierun.g    been  det. Die erhaltene violette     Farbstofflösung     wird nötigenfalls klärfiltriert und dann zur       Trockne    eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azo@farbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0018 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, .das Wolle aus schwach alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in grauvioletten Tönen von ausgezeichneter Wasch-, Dekatur- und Carbonisierechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da- @durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels anwen det. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH308750D 1952-07-01 1952-07-01 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH308750A (de)

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