CH301441A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH301441A
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  Verfahren     zur        Herstellung        eines    metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es     wurde    gefunden, dass man zu einem  neuen,     wertvollen    metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0009     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     wasserlös-          liehes    Pulver, das Wolle aus schwach     a.lka-          lisehem,    neutralem oder essigsaurem Bade in  braungelben Tönen färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch     Kupplung    des     1-(4'-'VIethyl-          phenyl        )-3-methyl--5-pyrazolons    mit. nach an  Sich bekannten Methoden, z. B. mittels Salz  säure und     Natriumnitrit        diazotiertem        2-Amino-          1.-oxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid,    herge  stellt werden.  



  Das hierbei verwendete 1-     (4'-Methyl-          phen3rl)-3-methyl-5-pyrazolon    kann nach an  sich bekannten Methoden erhalten werden,  z. B. indem     man        diazotiertes        4-3blethylanilin     reduziert und das entstandene     4-Methylphenyl-          liydrazin    mit     Acetessigsänreamid    oder Acet-         essigestern    zum     gewünschten        Py        razolon    kon  densiert.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfah  ren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb  stoff entsteht, der zwei     Farbstoffmoleküle    an  ein Atom Kobalt komplex gebunden enthält.  Demgemäss führt man die     Metallisierung     zweckmässig mit solchen     kobaltabgebenden     Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche     erfahrungsgemäss    komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser Zusammensetzung liefern.

    Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf ein       Molekül    eines Farbstoffes weniger als ein  Atom Kobalt zu verwenden     und/oder    die       Metallisierung    in schwach saurem bis     alkali-          se.hem    Medium auszuführen. Als     kobaltabge-          bende    Mittel verwendet man komplexe Kobalt  verbindungen     aliphatischer        Dicarbonsäuren     oder     Oxycarbonsäuren,    z.

   B. komplexe Kobalt  verbindungen der Weinsäure oder vorzugs  weise einfache     Kobaltsalze,    wie     Kobaltsulfat     oder     Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch  gefälltes     Kobalthydroxyd.         <I>Beispiel:</I>  20,2 Teile     2-Amino-1-oxybenzol-4-sulfon-          säuremethylamid    werden in 50 Teilen Wasser  und 14 Teilen     30o/oiger    Salzsäure gelöst und  bei 0 bis 5" mit einer wässerigen Lösung von  6,9 Teilen     Natriumnitrit    dianotiert.

   Die mit       Natriumcarbonat    neutralisierte     Diazosuspen-          sion    wird bei 10 bis 12  in eine Lösung aus  20 Teilen     1-(4'-Methylphenyl)-3-methyl-5-          pyrazolon,    50 Teilen Wasser und 14,0 Teilen       30        %        iger        N        atriumhy        droxydlösung        eingegossen.     Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farb  stoff wird durch Hinzufügen von     Natrium-          ehlorid    abgeschieden.  



  Die     abfiltrierte        Parbstoffpaste    wird in  600 Teilen Wasser     aufgesehlämmt    und durch    Zugabe von 100     Volumteilen        2n-Natrium-          hydroxydlösung    und     Erwärmen    gelöst.

   Die  etwa 80  warme     Farbstofflösung    versetzt man  mit 300 Teilen einer 70  warmen     Kobaltsulfat-          lösung    mit einem     Kobaltgehalt    von     1.,311/o.     Nach kurzer Zeit ist die     Komplexbildung    be  endet, und die     Kobaltverbindung    des Farb  stoffes kann durch     Zugabe    von     Natriumehlorid     und verdünnter Essigsäure     abgesehieden    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metallhal tigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeielinet, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0039 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält. Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in braungelben Tönen färbt.
    1.TNTERANSPRÜ CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da- dureli gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Met.allisie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt: abgebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen det.
CH301441D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH301441A (de)

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