CH306252A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306252A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde     gefunden,    dass man zu einem  neuen,     wertvollen,        kobalthaltigen        Azofarb-          stoff    gelangt, wenn man auf den     Monoazo-          farbstoff    der Formel  
EMI0001.0010     
         kobaltab--ebende    Mittel derart einwirken lässt,       (Liss    ein     lkobaltlraltiger        Azofarbstoff    entsteht,

         der    zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Iiobaltatoin    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     wasserlös-          lielies        Pulver,    das Wolle aus schwach     alka.li-          sehem,    neutralem oder essigsaurem Bade in  rotvioletten Tönen von guter Lichtechtheit.  und     vor-züglieher    Nass-,     Carbonisier-        und    De  katureehtheit färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann     i    durch Kupplung des     2-Oxynaph-          tlialins    mit nach an sieh bekannten Metho  den, z. B. mittels Salzsäure und Natrium  nitrit,     diazotiertem        2-Amino-l-oxybenzol-5-          ri,et.livisulfon    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln     erfolgt    gemäss vorliegendem Ver  fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff       weniger    als ein Atom Kobalt in komplexer         Bindung    enthält. Demgemäss führt man die       IIetallisierung    zweckmässig mit solchen     ko-          baltabgebenden    Mitteln und nach solchen Me  thoden durch, welche erfahrungsgemäss kom  plexe     Kobaltverbindungen    dieser Zusammen  setzung liefern.

   Es     empfiehlt    sich im allge  meinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes  weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom  Kobalt zu verwenden und/oder die     Metalli-          sierung    in schwach saurem bis     alkalischem     Medium auszuführen. Als     kobaltabgebende     Mittel verwendet man     zweckmässig    Kobalt  salze wie     Kobaltsulfat    oder     Kobaltacetat,    ge  gebenenfalls auch frisch gefälltes     Kobalt-          hydr        oxy    d.  



       Beispiel:     18,7 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-5-methyl-          sulfon    werden in 200 Teilen Wasser und 15  Teilen     10n-Salzsäure        aufgeschlämmt        und    bei  0 bis 5  mit 25     Volumteilen        4n-Natriumnitrit-          lösung        diazotiert.    Die durch Zugabe von     Na-          triumearbonat    neutralisierte     Diazolösung    lässt  man einlaufen in eine mit Eis auf 0  gekühlte  Lösung aus 14,4 Teilen     2-Oxynaphthalin,

       4 Teilen     Natriiunhydroxyd,    5,3 Teilen     Na-          triumcarbonat    in 200 Teilen Wasser. Nach  beendeter Kupplung wird der ausgefallene  Farbstoff filtriert und getrocknet.  



  17,1 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zusatz von 4 Teilen Natrium  hydroxyd in 500 Teilen 80  warmem Wasser  gelöst     rund    mit 50 Teilen einer     Kobaltsulfat-          lösung        mit        einem        Kobaltgehalt        von        3,25        %     versetzt. Nach etwa halbstündigem Rühren      bei 70 bis 80  ist die     Metallisierung    beendet.  Die erhaltene Lösung wird nötigenfalls klär  filtriert und zur Trockne eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0007 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali- sehem, neutralem oder essigsaurem Bade in rotvioletten Tönen von guter Liehtechtheit und vorzüglicher Nass-, Carbonisier- und De katurechtheit färbt. UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels an wendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt.. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306252D 1951-10-30 1951-10-30 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306252A (de)

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