CH308499A - Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions.

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CH308499A
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alkylated
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piperide
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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      Verfahren        zur    Herstellung eines     alkylierten        Piperidions.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von     alkylierten          Piperidionen    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0007     
    worin     R,    Wasserstoff oder den     Methylrest,          R.,,    und     Ra    niedere     Alkylreste    bedeuten,     wel-          ehe    wertvolle sedative und schlafmachende  Eigenschaften besitzen.  



  Es wurde gefunden,     da.ss    diese Verbin  dungen dadurch gewönnen werden können,  dass man ein     Tetrahydropyridion    der allge  meinen Formel  
EMI0001.0017     
    worin     R,    Wasserstoff oder den     Methylrest,     11,1 und     R,,    niedere, gesättigte oder ungesät  tigte     aliphatische    Kohlenwasserstoffreste be  deuten, mit Formaldehyd in Gegenwart eines       neutralen    Salzes der schwefligen Säure bei    gewöhnlicher oder leicht erhöhter Tempe  ratur     in    wässriger Lösung umsetzt     und    die  entstehende     5-Oxymethyl-Verbindung    kataly  tisch hydriert.  



  Die als Ausgangsmaterial verwendeten       Tetrahy        dropyridione,    die am Stickstoff eine       Methylgruppe    tragen können und in     3-Stel-          lung    durch zwei niedere, gleiche oder un  gleiche,     gesättigte    oder ungesättigte Kohlen  wasserstoffreste substituiert sind, sind z. B.  aus den entsprechenden     disubstituierten        Acet-          essigestern    zugänglich (0.     Schnider,    Fest  schrift Emil     Barell    1936, Seite 195).

   Als     Sub-          stituenten    kommen z.     B.    der     Methyl-,    Äthyl-,       Propyl-,        Allyl-,        Propargyl-        oder        Butylrest    in  Frage. Sie gehen bei der     Behandlung    mit  Formalin, welches zweckmässig in der käuf  lichen Form als etwa     38proz.        wässrige    Lö  sung Verwendung findet, in Gegenwart von       molaren    oder geringeren Mengen eines neu  tralen Salzes der schwefligen 'Säure (diese  Salze werden nach E. H.

   Riesenfeld, Lehr  buch der Anorganischen Chemie, 3. Auflage,       19=12,    S. 13, auch als  normale     Salze     bezeich  net), zweckmässig in Form eines     Alkalisulfits,     in die     5-Oxymethyl-Verbindungen    I über.

    Diese sind teils fest, teils flüssig, mässig lös  lich in Wasser und leicht löslich in den ge  bräuchlichen     organischen        Lösungsmitteln.    Un  terwirft man sie der     katalytischen    Hydrie  rung, so werden zunächst allfällig vorhan  dene     ungesättigte    Bindungen der     Substi-          tuenten    und die     Oxymethyl-    zur     Methyl-          gruppe    und erst hernach der T'etrahydropy-           ridin-    zum     Pipex@idinring    reduziert.

   Unter  bricht man die Hydrierung vor der Auf  nahme des letzten     Mols    112, so gewinnt man  die schön kristallisierenden 5-Methyl-tetra-         hydropyridione    der Formel     II.        Hydriert    man  bis zum 'Stillstand der Wasserstoffaufnahme,  so gewinnt man die     alkylierten        Piperidione     der Formel     III.     
EMI0002.0010     
    Die so gewonnenen Verbindungen     III     sind farblos, fest oder flüssig;

   sie lösen sich  ziemlich leicht in Wasser, leicht in den ge  bräuchlichen organischen Lösungsmitteln und  können unter vermindertem     Druck        unzersetzt     destilliert werden. Sie sollen als Arzneimittel  Verwendung finden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    eines     alky-          lierten        Piperidiong,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man     2,4-Dioxo-3,3-di-n-propyl-          tetrahydropyridin    mit Formaldehyd in Ge  genwart eines neutralen Salzes der schwefli  gen     .Säure    in wässriger Lösung umsetzt und  die entstehende     -5-Oxymethyl-Verbindung    ka  talytisch zum     2,4-Dioxo=3,,3-di-n-propyl-5-me-          thyl-piperidin    hydriert.

      <I>Beispiel:</I>    Zu einer     Aufschlämmung    von 195 Ge  wichtsteilen     ?,4-Dioxo-3,3-di-n-propyl-tetrahy-          dropyridin    in 500 Gewichtsteilen Wasser wer  den bei 50  C     1'00    Gewichtsteile     Formalinlö-          sung    von etwa 38      /o    und 50 Gewichtsteile Na  triumsulfit gegeben. Man verrührt während    4 Stunden, nimmt in     Benzol    auf, engt ein  und löst aus     Dibutyläther    um.     Schmelzpunkt     98  C.  



  225     Gewiehtsteile        2,4-Dioxo-3,3-di-n-pro-          pyl-5-oxymethyl-tetrahydropyridin    werden in  1000 Gewichtsteilen Methanol gelöst und bei  Zimmertemperatur in einer Wasserstoff  atmosphäre in Gegenwart von Palladium  kohle hydriert. Nach der Aufnahme von  2     Mol    H2 kommt die Hydrierung zum Still  stand. Die Lösung wird vom Kontakt ge  trennt und eingeengt. Das     2-,4-Dioxo-3,3-di-n-          propyl-5-methyl-piperidin    schmilzt bei 107  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines alkylier- ten Piperidions, dadurch gekennzeichnet, dass man 2',4-Dioxo-3"3-di-n-propyl-tetrahydropyri- din mit Formaldehyd in Gegenwart eines neu tralen Salzes der schwefligen Säure in wäss riger Lösung umsetzt und die entstehende 5-Oxymethyl-Verbindung katalytisch zum 2,4\- Dioxo-3,3-di-n-propyl - 5 - methyl-piperidin hydriert. Die neue Verbindung schmilzt bei 10i7 C.
CH308499D 1952-04-22 1952-04-22 Verfahren zur Herstellung eines alkylierten Piperidions. CH308499A (de)

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