CH309414A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Trisazofarbstoffes.

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CH309414A
CH309414A CH309414DA CH309414A CH 309414 A CH309414 A CH 309414A CH 309414D A CH309414D A CH 309414DA CH 309414 A CH309414 A CH 309414A
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes
    • C09B31/20Trisazo dyes from a coupling component"D" containing a directive hydroxyl group

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 306994.    Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Trisazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen, metallhaltigen     Trisazofarbstoff    ge-    langt, wenn man den     Azofarbstoff    der Formel  
EMI0001.0005     
    in der Weise mit kupferabgebenden Mitteln  behandelt, dass unter Aufspaltung der -0  Alkylgruppe der     o,o'-Dioxyazokupferkomplex     entsteht.  



  Der neue Farbstoff bildet ein     schwärz-          lielies    Pulver, das sieh in Wasser mit blauer,  in konzentrierter Schwefelsäure mit trüb  blauer Farbe löst und Baumwolle in egalen,       liehteeliten        blaugrauen    Tönen färbt.  



  Die     -0-Alkylgruppe    kann zweckmässig  eine     niedrigmolekulare        Alkoxygruppe,    z. B.  eine Ä     thoxy-    oder vorzugsweise eine     Methoxy-          gruppe,    sein. Damit unter Aufspaltung die  ser<B>0</B>     ri-iippe    der     o,o'-Dioxyazokupferkomplex     entsteht, ist es in der Regel notwendig, die       Behandlung    mit dem kupferabgebenden Mit  tel bei erhöhter Temperatur, z. B. bei etwa. 90   und während mehreren Stunden, vorzuneh  men. Zweckmässig wird hierbei in wässerigem  Medium gearbeitet.

   Vorteilhaft kann die     Be-          bandhmg    mit dem kupferabgebenden. Mittel  in Gegenwart geeigneter Zusätze erfolgen.    Als solche seien stickstoffhaltige Basen wie  Ammoniak,     Äthanolamine    oder     Pyridin    er  wähnt.  



  <I>Beispiel:</I>  6,5 Teile des     Natriumsalzes    des     Disazofarb-          stoffes,    der erhalten wird durch Kuppeln von       diazotierter        2-Aminonaphthalin-4,8-disulfon-          säure    mit.

       1-Aminonaphthalin,        Weiterdiazo-          tieren    und Kuppeln mit     1-Amino-2-methoxy-          5-methylbenzol,    werden in 100 Teilen war  mem Wasser gelöst, mit Eis auf 18 bis 20   gekühlt und nach Zugabe von 0,7 Teilen Na  triumnitrit, gelöst in 5 Teilen Wasser, durch  Zugiessen von 3 Teilen     30o/oiger    Salzsäure, die  mit etwa 6 Teilen Wasser verdünnt wurden,       diazotiert.    Man lässt so lange rühren, bis kein       undiazotierter    Farbstoff mehr nachweisbar  ist,

   und     vereinigt    dann bei 0 bis 5  in     na-          triumearbonatalkalischer    Lösung, zweckmässig  in Gegenwart von etwas     Pyridin,    mit 3,2 Tei  len     1-Oxynaphthalin-3,8-disulfonsäure.    Wenn  keine     Diazov        erbindung    mehr nachweisbar ist,  gibt man pro<B>100</B> 0 Raumteile Kupplungs-           @()emiseh    ungefähr 10 Teile     Natriumchlorid     hinzu und filtriert den Farbstoff ab.

   Zur  Überführung in die     komplexe    Kupferverbin  dung löst man diesen in 300 Teilen heissem  Wasser, gibt 60 Teile     Pyridin    und alsdann  eine Kupferlösung, bestehend aus 3 Teilen       kristallisiertem    Kupfersulfat, 12 Teilen Was  ser und 4,8 Raumteilen     30o/oiger    Ammoniak  lösung hinzu. Man     rührt    etwa 6 Stunden bei    00 bis 95  und fällt den Farbstoff durch Zu  gabe von 300 Teilen     30o/oi;er        Chlornatrium-          Lösung        aus,    filtriert ihn<B>ab</B>     Bund        troeknet    ihn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Trisazofarbstoffes. dadurch gekenn zeichnet, da.ss man den Azofarbstoff (7er For mel EMI0002.0018 in der Weise finit kupferabgebenden Mitteln behandelt, dass unter Aufspaltung der -0- Alkyl.gruppe der o,o'-Dioxyazokupferkomplex entsteht. Der neue Farbstoff bildet ein schwärz liches Pulver, das sieh in Wasser mit blauer, in konzentrierter Schwefelsäure mit trüb blauer Farbe löst und Baumwolle in egalen, lichteehten blaugrauen Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren oemäss Patentansprueh, da durch gekennzeiehnet, dass die -0-Alkyl- gruppe des Ausgangsstoffes eine -letl3o.xy- gruppe ist. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Behandlung mit dem kupferabgebenden Mittel in Gegen wart einer stickstoffhaltigen Base erfolgt. 3.
    Verfahren gemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Behandlung mit dem kupferabgebenden -Mittel in wäs serigem Medium und bei erhöhter Tempera tur erfolgt.
CH309414D 1952-03-31 1952-03-31 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Trisazofarbstoffes. CH309414A (de)

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