CH294944A - Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.

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CH294944A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum     lIauptpatent    Nr. 291197.    Verfahren zur Herstellung eines     Trisazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem wert  vollen     Trisazofarbstoff    gelangt, wenn man    eine     Diazoverbindung    des     Aminodisazofarb-          stoffes    der Formel  
EMI0001.0008     
    mit     8-Oxy        ehinolin    kuppelt.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pul  ver, das sieh in konzentrierter Schwefelsäure  und in Wasser mit blauer Farbe löst und  Baumwolle nach dem ein- oder     zweibadigen          Nachkupferungsverfahren    in echten,     schwä.rz-          lichma.rineblauen    Tönen färbt.  



  Der     Aminodisazofarbstoff    der     obenstehen-          den    Formel kann hergestellt werden, indem  man dianotiertes     6-Aminobenztriazol    mit.     1-          Amino-2-met.hoxy-5-methylbenzol    kuppelt, den  erhaltenen     Aminomonoazofarbstoff        weiter-          diazot.iert    und in alkalischem Medium mit       2-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure    ver  einigt.  



  Bei der Herstellung des     Aminodisazofa.rb-          stoffes    nach der oben beschriebenen Methode       erfolgt    die Kupplung des dianotierten     6-          Aminobenztriazols        zweckmässig    in schwach  saurem, z. B. essigsaurem Medium. Die Diano  tierung des so erhältlichen     Aminomonoa.zo-          farbstoffes    kann nach üblichen Methoden vor  genommen werden, z.

   B. mit Hilfe von Salz  säure und     Natriumnitrit.    Diese     Diazomonoazo-          verbindung    wird dann in alkalischem, bei-         spielsweise        alkalicarbonatalkalisehem    Medium  mit der     2-Amino-5-oxyna,phthalin-7-sulfon-          säure    gekuppelt.  



  Der     Aminodisazofarbstoff    wird vorteilhaft  nach der     sogena.nnten    indirekten Methode di  anotiert, indem man z. B. eine Lösung oder  Suspension, welche den     Aminodisazofarbstoff     in Form eines     Alkalisalzes    und zweckmässig  noch einen geringen     übersehuss    an freiem  Alkali sowie die erforderliche Menge Nitrit.  enthält, mit einem Überschuss an verdünnter  Salzsäure vereinigt.  



  Die Kupplung der     Aminodisazoverbindung     mit dem     8-Oxychinolin    erfolgt vorzugsweise  in alkalischem, z. B.     alkalicarbonat-    oder     erd-          alkalihydroxydalkalischem    Medium, gegebe  nenfalls unter Zusatz von kupplungsfördern  den Stoffen wie     Pyridin.     



  <I>Beispiel:</I>  13,4 Teile     6-Aminobenztriazol    werden unter       Zusatz        von        45        Teilen        30        %        iger        Salzsäure        in     700 Teilen     Wasser    gelöst.

   Man gibt etwas Eis  hinzu und dianotiert durch Zustürzen von 35           Teilen        einer        20%igen        Natriuri.nitritlösung.          .Nachdem    ein allfälliger     Nitritübersehuss    zer  stört wurde, kuppelt man mit einer salzsauren  Lösung von 13,7 Teilen 7     -Ainino-2-inethoxy-5-          methy        lbenzol,    indem man die Salzsäure mit.       Natriumacetat    abstumpft. Die Kupplung ist  in wenigen Stunden beendet.

   Der     Monoazo-          farbstoff    wird     abfiltriert,    in<B>1.000</B> Teilen     kal-          tem        Wasser        und        33        Teilen        30%iger        Natrium-          hydrox7dIösung    gelöst, mit 36 Teilen einer       20%igen        Natriumnitritlösung        versetzt.        und     bei etwa.

   15  durch Zustürzen von 76 Teilen       30        %        iger        Salzsäure,        verdünnt        mit        100        Teilen     Wasser,     diazotiert.    Die     Diazotierung    erfolgt  sehr rasch, man erhält zuerst eine     klare    Lö  sung, hierauf einen sandigen Niederschlag.

    Nach beendeter     Diazotierung    kuppelt man  unter     Eiskühlung        finit    einer     natriumcarbonat-          alkalischen    Lösung von 24 Teilen     2-Amiiro        >-          oxynaphthalin-7-sulfonsäure.    Man lässt über  Nacht rühren, filtriert den ausgefallenen  Farbstoff ab und wäscht ihn auf dem Filter         mit.        7%iger        Natriumehloridlösung        aus,        bis     keine Kupplungskomponente mehr nachweis  bar ist.

   Der     Disazofarbstoff    wird unter Zusatz       von        20        Teilen        30        %        iger        N        atriumhy        dr        oxyd..          lösung    in 1000 Teilen kaltem Wasser gelöst,

         mit        35        Teilen        20        %        iger        '_#Zatriumnitritlösung     versetzt und bei etwa 8  durch Zufügen von 47       Teilen        30%iger        Salzsäure,        verdünnt        mit        etwa     50 Teilen Wasser,     diazotiert.    Man lässt einige  Stunden kühl rühren, zerstört einen     allfälli-          --en        Nitritüberschuss,    gibt zuerst.

   eine salzsaure  Lösung von 14,5 Teilen     S-Oxvehiriolin    und  alsdann 75 Teile     Natriumcarbonat        -elöst    in  240 Teilen Wasser hinzu. Nach beendeter  Kupplung wird der ausgefallene     Farbstoff.'          abfiltriert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCft: Verfahren zur Her>stellum, eines T'risazo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Diazoverbindung des Aminodisazofarb- stoffes der Formel EMI0002.0093 mit. 8-Oxy chiiiolin kuppelt.
    Der neue Farbstoff bildet. ein dunkles Pul ver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure und in Wasser mit. blauer Farbe löst und Baumwolle nach dem ein- oder zweibadigen Nachkupferungsverfahren in echten. sehwärz- licli-marineblauen Tönen färbt. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung in alkali schem Medium durchgeführt, wird.
CH294944D 1950-06-22 1950-06-22 Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. CH294944A (de)

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