CH314570A - Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums

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CH314570A
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CH
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dimethyl
anesthetic
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acid
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English (en)
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Af Ekenstam Bo Dr Ph Thuresson
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Bofors Ab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines   Anästhetikums   
Von   Aminoalkohden    abgeleitete Ester der Carbanilsäure mit Alkyl-oder Alkoxygruppen in   2,      6- oder    2, 4, 6-Stellung des Phenylrestes   besitzen ausgezeichnete anästhetische    Eigenschaften, wie hohe Wirksamkeit, geringe Toxizität und gute Stabilität der Lösungen ihrer Salze, was sie sowohl für die   Oberflächen-    als auch für die Injektionsanästhesie geeignet maeht.

   Ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit und Stabilität dieser Ester ist die symmetrische Anordnung der Substituenten im Phenylkern der   Carbanilsäure,    und Untersuchungen haben, ergeben, dass besonders die Ca. rbanilsäureester von Alkoholen von der Art von Piperidinoalkanolen und Dialkylaminoalkanolen günstige Eigenschaften   auf-    weisen.



   Die Verbindungen entsprechen der Formel
EMI1.1     
 in der   Ri    und R3   Alkyl-oder    Alkoxygruppen, R. Wasserstoff, Alkyl oder eine Alkoxygruppe, R eine verzweigte oder unverzweigte, ge  sättigte    oder ungesättigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen und   Rs    und   R    Alkylgruppen oder zusammen mit dem Stiekstoff einen gesättigten heteroeyclisehen Ring bedeuten.



   Diese Anästhetika lassen sieh wie folgt herstellen : Ein Arylisoeyanat der Formel
EMI1.2     
 wird zuerst bei Zimmertemperatur und dann bei erhöhter Temperatur mit einem Aminoalkohol der Formel
EMI1.3     
 umgesetzt. Der Aminoalkohol kann auch in Form eines Salzes Anwendung finden.



   Die Reaktion setzt beim Zusammenbringen äquivalenter Mengen der beiden   Komponen-    ten spontan ein. Da sie ausgesprochen exothermisch ist, sollte man kiihlen und   vorzugs-    weise in einem indifferenten Lösungsmittel arbeiten. Um die Reaktion zu Ende   Zll    bringen, sollte man noch 1-2 Stunden   au±    etwa   100  C erhitzen.   



   Das Reaktionsprodukt, der substituierte   Carbanilsäurea. minoalkylester, lässt sieh    leicht isolieren, falls ein Lösungsmittel verwendet wurde, z. B. durch Extraktion mit verdünnter Salzsäure. Die Salzsäurelösung kann dann mit Aktivkohle und Natriumdithionit   nach Ein-    stellung des PH der   Losmg    auf 6, 5 gereinigt werden. Die Base kann dann durch Ausfällung mit Ammoniak gewonnen werden.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung von 2, 6  Dimethyl-carbanilsäure-, B-dimethylamino-      äthylester, welches dadurch gekennzeichnet    ist, dass man 2, 6-Dimethyl-phenyl-isocyanat mit   , B-Dimethyl-amino-äthanol    umsetzt.



   An Stelle des   Dimethylamino-äthanols kann    man auch ein Salz dieser Base verwenden.



   Beispiel
Zu einer Losung von 147 Teilen 2, 6-Di  methyl-phenyl-isocyanat    in 200 Teilen Benzol gibt man unter Rühren und Kühlen 93 Teile   -Dimethylamino-äthylalkohol. Naehdem alles    bei etwa   50       C    zugegeben und die Reaktion abgeklungen ist, erhitzt man die Lösung lang unter Rückflusskühlung zum Sieden, worauf man den gebildeten 2,   6-Dimethyl-carbanil-      säure-j-dimethylamino-äthylester    mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Die   Salzsäurelosung    wird nach Einstellen des p-Wertes auf etwa 6, 5 mit 20 Teilen Aktivkohle und 1 Teil Na triumdithionit behandelt.

   Nach Fällung mit Ammoniak wird der freie Ester mit Äther   extra. hiert.    Der von Äther befreite Ester stellt ein fast farbloses   öll    dar.



   Das   Hydroehlorid    ist ein weisses   Kristall-    pulver mit Schmelzpunkt zwischen 176 bis 178¯ C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Di methyl-earbanilsäure-ss-dimethylamino-äthyl- ester, dadurch gekennzeichnet, dass man 2, 6 Dimethyl-phenyl-isoeyanat mit ss-Dimethyl- a-mino-äthanol umsetzt.
    Die erhaltene Verbindung ist ein fast farbloses Íl, das ein weisses kristallines Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 176-178 C bildet.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst unter Kühlung und nachher unter Erhitzung auf etwa 100 C arbeitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Losungsmittels arbeitet.
CH314570D 1951-07-14 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung eines Anästhetikums CH314570A (de)

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