CH356435A - Verfahren zur Herstellung eines optischen Aufhellungsmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines optischen Aufhellungsmittels

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CH356435A
CH356435A CH356435DA CH356435A CH 356435 A CH356435 A CH 356435A CH 356435D A CH356435D A CH 356435DA CH 356435 A CH356435 A CH 356435A
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aryl radical
brightening agent
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optical brightening
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Inventor
Annemarie Dr Wagner
Siegfried Dr Petersen
Original Assignee
Bayer Ag
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  Verfahren     zur    Herstellung     eines    optischen Auf     hellungsmittels       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung eines optischen     Aufhel-          lungsmittels    durch Zusatz einer fluoreszierenden Ver  bindung zu einem Träger, dadurch     gekennzeichnet,     dass als fluoreszierende Verbindung ein farbloses oder  nahezu farbloses     Arylpyrazolin    der Formel  
EMI0001.0008     
    verwendet wird, in der Ar einen     Arylrest,    wie z. B.

         Phenyl    oder     Naphthyl,    X Wasserstoff oder einen       Arylrest    und Y eine freie oder funktionell abgewan  delte     Carboxylgruppe    bedeuten, wobei der am Stick  stoff gebundene     Benzolkern    und der am Kohlenstoff  gebundene     Arylrest    auch weiter substituiert sein kön  nen, z.

   B. durch eine bzw. eine weitere     Carboxyl-          gruppe,    durch Halogen, durch niedere     Alkylgruppen,     durch     Hydroxyl-,        Alkoxy-,        Amino-    oder     Acylamino-          gruppen;    als funktionelle abgewandelte     Carboxylgrup-          pen    kommen zum Beispiel deren     Salze,    Ester oder       Amide    in Betracht.  



  Die     carboxylgruppenhaltigen        Arylpyrazolinverbin-          dungen    können in mannigfacher Weise hergestellt  worden sein, z. B. durch Einwirkung von     carboxyl-          gruppenhaltigen        Arylhydrazinen    auf     co-Dialkylamino-          arylketone,    auf     Vinylarylketone,    wie z.

   B.     Benzalaceto-          phenon,    oder auf die Salze von     Aminoäthylarylketo-          nen.       Die erfindungsgemäss hergestellten     Aufhellungs-          mittel    können zur Aufhellung der verschiedenartigsten  Materialien dienen, z. B. zum Aufhellen von Textil  materialien, wie     Cellulosefasern,    Wolle oder synthe  tischen Fasern, ferner     zum    Aufhellen von Papier und       anderen    mehr.

   Sie eignen sich auch     gut        zum    Aufhel  len von Fasern, Folien oder anderen Gebilden aus       Acrylnitrilpolymerisaten.    Die     Arylpyrazolinderivate     können auch mit gutem Erfolg bei der Herstellung  von fluoreszierenden Gebilden aus synthetischen Poly  kondensaten gemäss dem     Verfahren    des     schweiz.     Patentes Nr. 354250 verwendet werden.  



  Die in den nachfolgenden Beispielen angegebenen  Teile sind     Gewichtsteile.     



  <I>Beispiel 1</I>  In<B>10000</B> Teile     einer    für Seifenflocken geeigne  ten Grundseife werden 1-3 Teile     1-p-CaTboxyphe-          nyl-3-phenylpyrazolin    in einer Mischvorrichtung vor  dem     Aufbringen    auf dem Walzenstuhl eingearbeitet.  Die bei der üblichen Weiterverarbeitung erhaltenen  Seifenflocken     vermögen    Wäsche, die mit diesen Sei  fenflocken gewaschen wird, hervorragend aufzuhellen.  



  Anstelle von     1-p-Carboxyphenyl-3-phenylpyrazo-          lin    kann man auch das     Natriumsalz    oder den     Äthyl-          ester    verwenden.  



  Das     Salz,    die freie Säure bzw.     ihr        Äthylester    kön  nen     in    folgender Weise hergestellt werden:  120 Teile     Acetophenon    werden mit 55 Teilen       Ammoniumehlorid    .und 155 Teilen 30     o/oigem    Form  aldehyd im siedenden     Wasserbad    unter     Rühren    und       Rückfluss    1 Stunde     erhitzt.    Die untere Schicht wird  abgetrennt und mit einer Lösung von 152 Teilen       p-Hydrazinobenzoesäurehydrochlorid    und 204 Teilen  wasserfreier Soda in 1400 Teilen Wasser unter Rüh  ren 3 Stunden zum 

  Sieden erhitzt. Es fällt dann das       Natriumsalz    des 1-p-Carboxyphenyl-3-phenylpyrazo-      lins aus. Durch Zugabe von     Salzsäure        zu    der Suspen  sion des     Natriumsalzes    in Wasser     lässt    sich die freie  Säure vom     Schmelzpunkt    244  gewinnen.  



  Zur Herstellung des     Äthylesters    werden 125 Teile  des so erhaltenen Salzes bzw. der Säure     in    750 Teilen  Alkohol     suspendiert    und bei     30-40     langsam mit  75 Teilen     Thionylchlorid    versetzt. Nach etwa     7stün-          digem    Kochen unter     Rückfluss    wird die Reaktions  lösung     heiss    filtriert. Aus dem Filtrat kristallisiert dann  der Ester aus, der nach nochmaliger Umkristallisation  aus Alkohol einen Schmelzpunkt von 112  zeigt.  



  <I>Beispiel 2</I>       Einer        etwa        80        %        Fettsäure        enthaltenden        Grund-          seife    werden in der Mischapparatur vor der Polier  maschine pro 100 Teile unter Rühren 0,01-0,03  Teile     1-p-Carboxyphenyl-3-p-chlorphenylpyrazolin        zu-          gesetzt.    Textilmaterialien, die mit einer solchen Seife  gewaschen sind, zeigen ein brillantes Weiss.  



  Das     verwendete        1-p-Carboxyphenyl        3-p-chlorphe-          nylpyrazolin    kann in folgender Weise hergestellt wer  den:  54 Teile     ss-Chlorpropionsäure    werden mit 77,5  Teilen     Thionylchlorid        11/2    Stunden auf dem Wasser  bad unter     Wasserausschluss        erhitzt;    dann lässt     man    das  Reaktionsgemisch zu einem     Gemisch    von 81 Teilen  Aluminiumchlorid und<B>170</B> Teilen trockenem Chlor  benzol zufliessen.

   Nach     24stündigem    Stehen wird die  Mischung auf     Eis-Salzsäure    ausgetragen; die Chlor  benzoischicht wird abgetrennt und mit 95 Teilen     p-          Hydrazinobenzoesäurehydrochlorid,    80     Teilen        Pyridin     und 750 Teilen Methanol 2 Stunden unter     Rückfluss     zum Sieden erhitzt. Das so gebildete 1-p-Carboxy-         phenyl-3-p-chlorphenylpyrazolin    zeigt     einen    Schmelz  punkt von 270-272 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von optischen Aufhel- lungsmitteln durch Zusatz einer fluoreszierenden Ver bindung zu einem Träger, dadurch gekennzeichnet, dass als fluoreszierende Verbindung ein farbloses oder nahezu farbloses Arylpyrazolin der Formel EMI0002.0052 verwendet wird, in der Ar einen Arylrest, X Wasser stoff oder einen Arylrest und Y eine freie oder funk tionell abgewandelte Carboxylgruppe bedeuten,
    wobei der am Stickstoff gebundene Benzolkern und der am Kohlenstoff gebundene Arylrest auch weiter substi tuiert sein können. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als fluoreszierende Verbindung 1-p- Carboxyphenyl-3-phenyl-pyrazolin verwendet wird.
CH356435D 1955-10-10 1956-09-27 Verfahren zur Herstellung eines optischen Aufhellungsmittels CH356435A (de)

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