CH357401A - Verfahren zur Herstellung einer neuen stickstoffhaltigen, heterocyclischen Verbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen stickstoffhaltigen, heterocyclischen Verbindung

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CH357401A
CH357401A CH357401DA CH357401A CH 357401 A CH357401 A CH 357401A CH 357401D A CH357401D A CH 357401DA CH 357401 A CH357401 A CH 357401A
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acid
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heterocyclic compound
containing heterocyclic
tert
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Inventor
Albrecht Dr Hueni
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Ciba Geigy
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  Verfahren     zur    Herstellung einer neuen     stickstoffhaltigen,        heterocyclischen        Verbindung       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung des     2-(p-tert.-Butyl-o,o'-          dimethyl-benzyl)-imidazolins    der Formel  
EMI0001.0007     
    Die neue Verbindung besitzt eine blutdruck  steigernde Wirkung und ruft gleichzeitig eine Steige  rung des     Nierendurchflusses    hervor. Sie soll als Heil  mittel Verwendung finden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     p.-tert.-Butyl-o,o'-dimethyl-          phenyl-essigsäure    oder eines ihrer funktionellen  Säurederivate mit     Äthylendiamin    umsetzt. Als funk  tionelle Säurederivate können z. B.     Imidoäther,          Imidohalogenide,        Thioimidoäther,        Thioamide,        Amide,     Ester,     Halogenide,        Amidine    oder das     Nitril    verwen  det werden.  



  Das z. B. als     Ausgangsstoff    zu verwendende       Thioamid    kann man durch Umsetzung des     Nitrils     mit Schwefelwasserstoff oder solchen abgebenden  Mitteln, wie     Schwefelkohlenstoff,    in     situ    herstellen.       Äthylendiamin    kann man durch Umsetzung von in       Äthylendiamin        überführbaren    Derivaten des     Äthylen-          glykols,    wie seinen reaktionsfähigen     Diestern,        z.-    B.

         Äthylendihalogeniden    oder einem reaktionsfähigen  Ester des     Aminoäthanols    mit Ammoniak oder  Ammoniak abgebenden Mitteln in     situ    herstellen.  Schliesslich kann man auch aus     N-Derivaten    des       Äthylendiamins    z. B.     Äthylenharnstoff,    Äthylen  diamin, herstellen. Die Ausgangsstoffe können ge  gebenenfalls auch in Form ihrer Salze verwendet wer-    den. So setzt man z. B. das     Nitril    zweckmässig     mit     dem     Äthylendiamin    in Form eines Mono- oder     Di-          salzes    um.  



  Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kann man  z. B. auch zuerst die     p.-tert.-Butyl-o,o'-dimethyl-          phenyl-essigsäure    oder     eines    ihrer funktionellen  Säurederivate mit dem     Äthylendiamin    zum entspre  chenden     Acyläthylendiamin    umgesetzt und aus     diesem     durch     Wasserabspaltung    z. B. mit     Calciumoxyd    den       Imidazolinring    bilden.  



  Die Versuchsbedingungen können je nach den  Ausgangsstoffen verschieden sein. So lässt sich die  Umsetzung in An- oder Abwesenheit von Verdün  nungsmitteln     und/oder        Kondensationsmitteln    bei  niederer oder höherer Temperatur und verschiedenen  Drucken durchführen, wobei auch die     Möglichkeit     besteht, gebildete Nebenprodukte, wie Wasser, unter       azeotroper    Destillation zu     entfernen.    Ferner kann  die eine Reaktionskomponente im     überschuss    ver  wendet werden.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man das neue       Imidazolin        als    Base oder in Form ihrer     Salze.    Von  der Base können ihre     Salze    hergestellt werden, wie  z. B.

   der     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäure,  Salpetersäure, Phosphorsäure,     Rhodanwasserstoff-          säure,    Essigsäure,     Propionsäure,        Oxalsäure,    Apfel  säure, Zitronensäure,     Benzoesäure,        Methansulfon-          säure,        Äthansulfonsäure,        Oxyäthansulfonsäure,          Benzolsulfonsäure    oder     Toluolsulfonsäure.     



  Das erfindungsgemäss     heigestellte-        Imidazolin     und seine     Salze    eignen sich zur Herstellung pharma  zeutischer Präparate, welche die neue Verbindung  oder     ihre        Salze    in Mischung     mit    einem für die       enterale,        parenterale    oder     topicale    Applikation ge  eigneten pharmazeutischen organischen oder anorga  nischen Trägermaterial enthält.      Die bei der vorliegenden Erfindung zu verwen  denden Ausgangsstoffe sind bekannt oder lassen sich  nach an sich bekannten Methoden gewinnen.  



  Im folgenden Beispiel besteht zwischen Gewichts  teil und     Vol'umteil    die gleiche     Beziehung    wie zwi  schen     Gramm    und Kubikzentimeter. Die Tempera  turen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  62 Gewichtsteile p -     tert.    -     Butyl    -     o,o'    -     dimethyl-          phenyl        acetonitril        (erhältlich    z.

   B. nach der Vor  schrift von     Buu-Hoi    und P.     Cagniant,        Bull.        soc.          chim.    de France 9, 891 [1942]), 20,6 Gewichtsteile       Äthylendiamin        (96o/oig)    und 1,55     Volumteile    Schwe  felkohlenstoff werden zusammen in einem Destillier  kolben unter     Feuchtigkeitsausschluss    während 48  Stunden auf dem siedenden Wasserbad erhitzt. Es  entweicht Ammoniak. Das beim Abkühlen erstarrte  Reaktionsprodukt wird in Benzol gelöst, die Lösung  heiss unter Zugabe von Tierkohle filtriert und mit       Petroläther    versetzt.

   Von den sich zunächst abschei  denden Verunreinigungen. wird     abfiltriert    und durch  weitere Zugabe von     Petroläther    das     2-(p-tert.-Butyl-          o,o'-dimethyl-benzyl)-imid'azolin    der Formel  
EMI0002.0025     
    zur Kristallisation gebracht. Aus     Benzol-Petroläther          umkristallisiert,        schmilzt    es bei 131-133 .

   Es kann  wie folgt in sein Hydrochlorid übergeführt werden:  189 Gewichtsteile     2-(p-tert.-Butyl-o,o'-dimethyl-          benzyl)-imidazolin    werden in 400     Volumteilen    ab-         solutem    Äthanol gelöst, die Lösung mit 104     Volum-          teilen        äthanolischer        Salzsäure        (30        %        ig)        sauer        gestellt,     unter Zugabe von Tierkohle     filtriert    und mit trocke  nem Essigester und absolutem Äther so lange ver  setzt,

   bis Kristallisation eintritt. Nach Kühlen     nutscht     man ab und! kristallisiert das Salz mehrmals aus ab  solutem Äthanol unter Benützung von Tierkohle  und Zugabe von trockenem     Essigester-Äther    um. Das  so erhaltene Hydrochlorid schmilzt bei 327-329   (unter     Zers.).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Imid- azolins, des 2-(p-tert.-Butyl-o,o'-dimethyl-benzyl)- imidazolins der Formel EMI0002.0050 dadurch gekennzeichnet, dass man p-tert.-Butyl-o,o'- dimethyl-phenylessigsäure oder eines ihrer funktio nellen Säurederivate mit Äthylendiamin umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zunächst ein Acyläthylen- diamin herstellt und aus diesem Wasser abspaltet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Nitril mit einem Mono- oder Di-salz des Äthylendiamins umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Thioamid mit Äthylen diamin umsetzt.
CH357401D 1956-07-10 1956-07-10 Verfahren zur Herstellung einer neuen stickstoffhaltigen, heterocyclischen Verbindung CH357401A (de)

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