CH473203A - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phthalocyaninfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phthalocyaninfarbstoffen

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CH473203A
CH473203A CH537664A CH537664A CH473203A CH 473203 A CH473203 A CH 473203A CH 537664 A CH537664 A CH 537664A CH 537664 A CH537664 A CH 537664A CH 473203 A CH473203 A CH 473203A
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CH
Switzerland
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sulfonic acid
preparation
water
dyes
metal
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Application number
CH537664A
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Inventor
Remy Hermann
Original Assignee
Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/44Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/503Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring the reactive group being an esterified or non-esterified hydroxyalkyl sulfonyl or mercaptoalkyl sulfonyl group, a quaternised or non-quaternised aminoalkyl sulfonyl group, a heterylmercapto alkyl sulfonyl group, a vinyl sulfonyl or a substituted vinyl sulfonyl group, or a thiophene-dioxide group
    • C09B62/517Porphines; Azaporphines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  <B>Zusatzpatent zum Hauptpatent</B> N  459421    Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen     Phthalocyaninfarbstoffen       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur  Herstellung von wasserlöslichen     Phthalocyaninfarb-          stoffen    der Formel  
EMI0001.0004     
    worin     Pc    einen metallhaltigen     Phthalocyaninkern    be  deutet, m für eine ganze Zahl von 1 bis 3 und n eben  falls für eine ganze Zahl von 1 bis 3 stehen, wobei die  Summe von n und m nicht grösser als 4 ist,

   indem man       Sulfonsäurechloride    des     metallhaltigen        Pthalocyanins        m     wässrigem Medium und unter Verwendung eines Re  duktionsmittels, bei gleichzeitiger     Verseifung    eines Teils  der     Sulfonsäurechloridgruppen    zur     Sulfonsäure,    in  die entsprechenden     Sulfinsäuren    überführt, diese mit       Äthylenoxyd    umsetzt und die erhaltenen Verbindun  gen, die     13-Hydroxyäthylsulfongruppen    der Formel  -     S02    -     CH2    -     C12    - OH aufweisen,

   durch     Veresterung     mit Schwefelsäure in Farbstoffe mit der Gruppe  -     S02    -     CH2    -     CH2    - O -     S03H    überführt. Die so her  gestellten     Sulfonsäureester    können durch Behandlung  mit Alkalien in die entsprechenden     Vinylsulfone    über  geführt werden.  



  Es wurde nun gefunden, dass man wertvolle wasser  lösliche     metallhaltige        Tetraphenyl-phthalocyaninfarb-          stoffe    der Formel  
EMI0001.0030     
    worin     PhPc    einen     metallhaltigen        Tetraphenyl-phthalo-          cyaninkern    bedeutet, m für eine Zahl von 1 bis 7 und n    ebenfalls für eine Zahl von 1 bis 7 stehen, wobei die  Summe von m und n nicht grösser als 8 ist, erhält,

   in  dem man     Sulfochloride    des     metallhaltigen        Tetraphenyl-          phthalocyanins    in wässrigem Medium und unter Ver  wendung eines Reduktionsmittels, bei gleichzeitiger     Ver-          seifung    eines Teils der     Sulfonsäurechloridgruppen    zur       Sulfonsäure,    in die entsprechenden     Sulfinsäuren    über  führt, diese mit     Äthylenoxyd    umsetzt und die erhalte  nen Verbindungen, die     /3-Hydroxyäthylsulfongruppen     der Formel     -SO.-CH.,-CH"-OH    aufweisen,

   durch       Veresterung    mit Schwefelsäure in Farbstoffe mit der  Gruppierung -     SO."    -     CH.    - CH     "    - O -     S03H    überführt.  Die so hergestellten     Sulfonsäureester    können durch Be  handlung mit Alkalien in die entsprechenden     Vinyl-          sulfone    übergeführt werden.  



  Mit den neuen Farbstoffen erhält man nach den  für     Reaktivfarbstoffe    üblichen Verfahren in Gegenwart  alkalisch wirkender Mittel auf natürlichen oder rege  nerierten     Cellulosefasern    farbstarke grüne Färbungen  und Drucke von guten     Nassechtheiten    und guter  Lichtechtheit.  



  <I>Beispiel I</I>  167 Gewichtsteile     Tetraphenyl-kupferphthalocyanin-          octasulfochlorid    (erhältlich analog dem     Kupferphthalo-          cyanin-tetrasulfochlorid    nach den Angaben der     US-          Patentschrift    2219330) werden als wässriger Teig in  eine Lösung von 101 Gewichtsteilen     Natriumsulfit    in  600 Volumenteilen Wasser eingetragen.

   Zur Einstellung  und Aufrechterhaltung des     pH-Wertes    der bald ein  setzenden Reaktion     (p11-Wert    5 bis 10) fügt man nach  und nach etwa<B>180</B> Volumenteile Natronlauge 25     %        ig     hinzu. Die Temperatur soll     40     C nicht übersteigen.  



  In die so erhaltene, etwas getrübte Lösung wird  anschliessend bei 55-80 C, vorteilhaft bei 70-75 C, ein  Strom von<B>100</B> Gewichtsteilen     Äthylenoxyd    eingeleitet,  wobei durch Zugabe von etwa 45 Volumenteilen Schwe-           felsäure    93 0/0     ig    unter die Oberfläche der Flüssigkeit  ein     pfi-Wert    von 7,5 bis 10,0 aufrechterhalten wird.

   Wenn  der     pH-Wert    stabil ist, wird noch einige Stunden gerührt  und die Fällung des Reaktionsproduktes durch An  säuern mit Salzsäure     (pH-Wert    3,0)     vervollständigt.          Nach    dem Erkalten wird das Produkt     abfiltriert,    mit  Wasser gewaschen und getrocknet.  



  Das so erhaltene trockene Reaktionsprodukt wird       als        fein        gemahlenes        Pulver        in        Schwefelsäure        96        %        ig        ein-          getragen    und einige Stunden gerührt.

   Dann wird die  Lösung mit Eiswasser versetzt, mit Natronlauge       25        %        ig        bzw.        Soda        auf        den        pH-Wert        5,0        abgestumpt        und     mit     Kaliumchlorid        ausgesalzen.    Der fertige Farbstoff       wird        abfiltriert,

          mit        10        %        iger        Kaliumchloridlösung        ge-          waschen    und getrocknet. Er färbt Baumwolle in Gegen  wart von alkalisch wirkenden Mitteln in grünen Tönen  -von guten     Nassechtheiten    und guter Lichtechtheit.         Beispiel   <I>2</I>  60 Gewichtsteile des in Beispiel 1 beschriebenen  Farbstoffes werden in 1000     Volumteile    Wasser unter  Rühren eingetragen, und die Temperatur der Lösung  wird auf     70-80,)C    erhöht.

   Der     pH-Wert    der Lösung wird       mit        Natronlauge        25        %        ig        auf    9     bis        10        gestellt        und        durch     weitere Zugabe von Natronlauge bei diesem Wert ge  halten. Nach etwa einer Stunde wird auf     30,1    C ab  gekühlt, das Volumen durch Zugabe von Wasser ver  doppelt und der     pH-Wert    auf 1,5 erniedrigt. Der aus  geschiedene Farbstoff wird filtriert und getrocknet.

   Er  färbt Baumwolle in Gegenwart alkalisch wirkender  Mittel in den gleichen Tönen von denselben guten  Echtheitseigenschaften wie der in Beispiel 1 beschriebene  Farbstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phtlialocyaninfarbstoffen der Formel /(SOsH)n PhP @ <B>(S02</B> - CH2 - CHF -<B>O</B> - Soli-1)m worin Pc einen metallhaltigen Tetraphenylphthalo- cyaninkern bedeutet, m für eine ganze Zahl von 1 bis 7 und n ebenfalls für eine ganze Zahl von 1 bis 7 stehen, wobei die Summe von n und m nicht grösser ist als 8, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Sulfonsäurechloride des metallhaltigen Tetraphenylphthalocyanins in wässri- gem Medium und unter Verwendung eines Reduktions mittels, bei gleichzeitiger Verseifung eines Teils der Sulfonsäurechloridgruppen zur Sulfonsäure, in die ent sprechenden Sulfinsäuren überführt, diese mit Äthylen oxyd umsetzt und die erhaltenen Verbindungen,
    die .(3- Hydroxyäthylsulfongruppen der Formel -S02 - CH. - CH@ <B>-</B>OH aufweisen, durch Veresterung mit µchwefel- säure in Farbstoffe mit der Gruppe - S02 - CH2 - CH. O - SO.,H überführt. Il.
    Verwendung der gemäss Patentanspruch 1 her gestellten Sulfonsäureester zur Herstellung der entspre chenden Vinylsulfone durch Behandlung mit Alkalien. Anmerkung <I>des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigentum Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patent anspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH537664A 1963-02-23 1964-04-24 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Phthalocyaninfarbstoffen CH473203A (de)

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DEF39602A DE1245517B (de) 1963-04-27 1963-04-27 Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Phthalocyaninfarbstoffen

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