CH626363A5 - - Google Patents

Download PDF

Info

Publication number
CH626363A5
CH626363A5 CH1132275A CH1132275A CH626363A5 CH 626363 A5 CH626363 A5 CH 626363A5 CH 1132275 A CH1132275 A CH 1132275A CH 1132275 A CH1132275 A CH 1132275A CH 626363 A5 CH626363 A5 CH 626363A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hydrogen
amino
formula
compound
hydroxy
Prior art date
Application number
CH1132275A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard John Schaeffer
Original Assignee
Wellcome Found
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=10402412&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=CH626363(A5) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Wellcome Found filed Critical Wellcome Found
Publication of CH626363A5 publication Critical patent/CH626363A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P31/00Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
    • A61P31/12Antivirals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • C07D473/26Heterocyclic compounds containing purine ring systems with an oxygen, sulphur, or nitrogen atom directly attached in position 2 or 6, but not in both
    • C07D473/32Nitrogen atom
    • C07D473/34Nitrogen atom attached in position 6, e.g. adenine

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Communicable Diseases (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Virology (AREA)
  • Oncology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung substituierter Purine, von denen insbesondere die 9-(2-Hydroxy-äthoxymethyl)-Derivate, wie Adenin, Guanin, Thioguanin und 2,6-Diaminopurin, von Bedeutung sind.
Über die Synthese verschiedener acyclischer Purin-Nucleo- s side wurde von Schaeffer et al. in J. Med. Chem. 14 (1971)
367 in einer Studie über die Wechselwirkung zwischen Ade- , \ I / »
nosindesaminase und dem Enzymsubstrat berichtet, wobei insbesondere 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-adenin erwähnt und
über die Messung von dessen Substrataktivität mit Adenosin- io CH-X-CH-CH-OK
desaminase berichtet wurde. f | f
Es wurde nun gefunden, dass substituierte Purine der ' 6 I 3 ' 4
Formel A R R R
CA),
CH-X-CH-CH-R-
I 6 I 3 I ij R RJ R
35
worin X Sauerstoff oder Schwefel und R1, R2, R3, R4, R5 und R6 verschiedenartige Substituenten darstellen, eine Antivirus-Wirkung zeigen und insbesondere gegenüber den verschiedenen Arten von DNA- und RNA-Viren wirksam sind, wie sowohl in vitro- als auch in vivo-Versuche zeigten. Diese Verbindungen 40 sind insbesondere gegen die folgenden Viren wirksam: Cyto-megalovirus, Adenovirus, insbesondere Adenovirus 5, Rhinovirus, Mengovirus und Sindbisvirus, ferner ganz besonders gegen Kuhpocken- und Herpes-Viren, einschliesslich H. simplex, H. zoster und H. varicella, bei Säugetieren, welche Krank- 45 heiten, wie Keratitis herpetica bei Kaninchen und Encephalitis herpetica bei Mäusen, hervorrufen. Darüberhinaus sind die Verbindungen zur Behandlung von Mononucleosis infectiosa nützlich.
In Formel A bedeuten:
X Sauerstoff oder Schwefel;
R1 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Alkoxy, Azido, Mercapto,
Alkylthio, Amino, Monoalkylamino oder Dialkylamino; R2 Wasserstoff, Halogen, Amino oder Azido;
R3 Wasserstoff, Alkyl mit gerader oder verzweigter Kette, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Benzyloxyalkyl oder Phenyl; R4 Wasserstoff, Hydroxy oder Alkyl;
Rs Wasserstoff, Hydroxy, Amino, Alkyl, Hydroxyalkyl,
Benzoyloxy, Benzoyloxymethyl, Benzyloxy, Sulfamoyloxy, Phosphato, Carboxypropionyloxy, Acetoxy oder substituiertes Carbamoyl der Formel NH-CO-Z, worin Z unsubstituiertes oder ein- oder mehrfach durch Sulfonyl, Amino, Carbamoyl oder Halogen substituiertes Alkyl,
Aryl oder Aralkyl; und R6 Wasserstoff oder Alkyl.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I
ls worin
X Schwefel oder Sauerstoff;
R1 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Alkoxy, Mercapto, Alkylthio, Amino, Monoalkylamino, Dialkylamino oder Azido;
20 R2 Wasserstoff, Halogen, Amino oder Azido;
R3 Wasserstoff, Alkyl mit gerader oder verzweigter Kette, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Benzyloxyalkyl oder Phenyl; R4 Wasserstoff, Hydroxy oder Niederalkyl; und R6 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, vorausgesetzt, dass, falls X Sauerstoff und R2, R3, R4 und R6 Wasserstoff bedeuten, R1 nicht Amino oder Methyl-amino ist, und vorausgesetzt, dass, wenn R2 Wasserstoff darstellt, R1 nicht Chlor bedeutet, sowie von deren Säureadditionssalzen.
Von den Verbindungen der Formel I sind diejenigen bevorzugt, worin X Sauerstoff;
R1 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Mercapto, Alkylthio, Amino, Monoalkylamino, Dialkylamino oder Azido; R2 Wasserstoff, Halogen, Amino oder Azido; R3 Wasserstoff, Alkyl mit gerader oder verzweigter Kette,
Cycloalkyl, Hydroxyalkyl oder Phenyl;
R4 Wasserstoff oder Hydroxy; und R6 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, vorausgesetzt, dass, wenn R1 Hydroxy, Alkylthio, Amino, Monoalkylamino oder Dialkylamino bedeutet, R2 Amino und R6 Wasserstoff darstellen, und vorausgesetzt, dass, wenn R1 Alkylamino bedeutet, R2 nicht Wasserstoff ist, und vorausgesetzt, dass R1 nur dann Chlor bedeutet, wenn R2 nicht Wasserstoff ist, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Überführung der Verbindungen der Formel I in ihre Acylierungsprodukte der Formel III
(III)
CH-X-CH-CH-R'
h U I
R6 R3 R4
worin R1, R2, R3, R4, R6 und X die angegebene Bedeutung haben und R5 eine Benzoyloxy-, Sulfamoyloxy-, Carboxypropionyloxy- oder Acetoxygruppe bedeutet, durch Acylierung mit den Rest R5 abgebenden Mitteln.
626 363
4
Aufgrund ihrer starken Wirkung sind von den Verbindungen der Formel I bzw. III diejenigen bevorzugt, worin X Sauerstoff;
R1 Halogen, Amino, Hydroxy oder Alkylthio;
R2 Amino;
R5 Hydroxy, Benzoyloxy, Carboxypropionyloxy oder
Acetoxy; und R3, R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, vorausgesetzt, dass in der Verbindung der Formel III R5 nur dann Acetoxy bedeutet, wenn R1 Amino darstellt.
Als Halogensubstituent wird Chlor bevorzugt. Alkyl bedeutet im vorliegenden Fall allgemein eine Gruppe mit 1 bis 12, vorzugsweise 1 bis 8, Kohlenstoffatomen.
Als Säureadditionssalze, die für therapeutische Anwendungen bevorzugt sind, kommen insbesondere solche in Betracht, die sich von pharmazeutisch annehmbaren organischen oder anorganischen Säuren, wie Milchsäure, Essigsäure, Äpfelsäure, p-Toluolsulfonsäure, Salzsäure oder Schwefelsäure, herleiten.
Die Verbindungen der Formel I werden mit Hilfe des in Patentanspruch 1 definierten Verfahrens hergestellt.
Die zur Blockierung der 9-Ätherseitenkette in den Ausgangsverbindungen der Formel II dienende Schutzgruppe Y ist eine Acylgruppe. Als Acylgruppen kommen aliphatische Acylgruppen, z. B. Acetyl, oder aromatische Acylgruppen, z. B. Benzoyl, in Betracht. Beide Arten von Acylgruppen können durch basische Hydrolyse unter milden Bedingungen abgespalten werden. Im allgemeinen reicht Erwärmen mit wässriger Methylaminlösung aus, um die Spaltungsreaktion zu bewirken.
Die Verbindungen der Formel III werden mit Hilfe des in Patentanspruch 12 definierten Verfahrens hergestellt.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen können zu pharmazeutischen Zubereitungen oder Präparaten verarbeitet werden. Hierfür besonders geeignet sind solche Verbindungen, bei denen R6 eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, ferner solche Verbindungen, bei denen die Substituenten einen Alkylanteil mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen aufweisen. Die Wirkstoffe können, insbesondere in Form ihrer pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze, mit geeigneten, in der Pharmazie üblichen, Trägerstoffen verarbeitet werden. Bevorzugt werden die Präparate in Form von Einzeldosiszubereitungen angeboten.
Dieser oben verwendete Ausdruck «wirksame Einzeldosis» bedeutet eine vorausbestimmte gegen Viren wirksame Menge, die genügt, um in vivo den Virusorganismus zu bekämpfen. Pharmazeutisch annehmbare Trägerstoffe sind Stoffe, welche sich zur Darreichung des Medikamentes eignen. Sie können fest, flüssig oder gasförmig sein, ferner sollen sie inert und medizinisch annehmbar und mit den Wirkstoffen verträglich sein.
Diese pharmazeutischen Zubereitungen können parenteral, oral, als Zäpfchen oder als Scheideneinlage verabreicht werden, ferner lokal als Salbe, Crème, Aerosol oder Puder angewendet werden, oder als Augen- oder Nasentropfen verabreicht werden. Die jeweilige Zubereitungsform hängt davon ab, ob eine innerliche oder äusserliche Virusinfektion behandelt werden soll.
Bei innerlichen Infektionen werden die Zubereitungen für gewöhnlich oral oder parenteral in Dosen verabreicht, welche für die freie Base berechnet sind, nämlich 0,1 bis 250, vorzugsweise 1,0 bis 50, mg/kg Körpergewicht des Säugetiers. Beim Menschen werden sie als Einzeldosis, und zwar mehrmals täglich, in einer Menge von 1 bis 250 mg/Einzeldosis verabreicht.
Für die orale Darreichung geeignete Zubereitungen können feine Pulver oder Granulate, Verdünnungsmittel, Dispersionsmittel und/oder oberflächenaktive Mittel enthalten und in einer
Mixtur, entweder in Wasser oder in Sirup, in Kapseln oder Sachets in trockenem Zustand oder in einer nicht-wässrigen Lösung oder Suspension, welche Suspendierungsmittel enthalten, vorliegen. Ferner können die Zubereitungen Tabletten sein, welche Bindemittel oder Gleitmittel enthalten oder aber Suspensionen in Wasser oder Sirup.
Ist es wünschenswert oder notwendig, so können in den Zubereitungen auch Geschmacksmittel, Konservierungsmittel, Suspensionsmittel, Eindickungsmittel oder Emulgatoren enthalten sein. Eine bevorzugte Darreichungsform sind Tabletten und Granulate, wobei diese auch überzogen sein können. Für die parenterale Darreichung oder für die Darreichung in Tropfenform, beispielsweise bei Augeninfektionen, können die Verbindungen in wässriger Lösung in einer Konzentration von ungefähr 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,1 bis 7, am meisten bevorzugt in einer Konzentration von 0,2, Gew./Vol./ %, vorliegen. Die Lösungen können Antioxydantien, Puffer und/oder andere Zusätze enthalten.
Andererseits können die vorliegenden Verbindungen bei der Infektion von Augen oder anderen äusserlichen Geweben, beispielsweise im Mund oder auf der Haut, als äusserliche Salbe oder Crème an dem infizierten Körperteil des Patienten abgewendet werden. Die Verbindungen können in einer Salbe, beispielsweise mit einer wasserlöslichen Salbengrundlage,
oder in einer Crème, beispielsweise mit einer öl-in-Wasser-Crèmegrundlage, in einer Konzentration von ungefähr 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,1 bis 7, am besten jedoch 1, Gew./Vol./% verabreicht werden.
Besonders bevorzugt aufgrund ihrer äusserst starken Wirkung gegen Viren, insbesondere gegen Herpes-Viren, sind 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-guanin (R1 = OH, R2 = NH2) und 2-Amino-9-(2-hydroxyäthoxymethyl)-adenin. Darüberhinaus besitzen auch die nachfolgenden Verbindungen eine sehr starke Wirkung gegen die Herpes-Viren und Kuhpocken-Viren: 2-Amino-6-chlor-9-{(2-benzoyloxyäthoxy)methyl}-purin, 9-(2-Benzoyloxyäthoxymethyl)guanin, 9-(3-Hydroxy-propoxymethyl)-guanin, 2-Amino-6-methylthio-9-(2-hydroxy-äthoxymethyl)-purin, 9-{2-(3-Carboxypropionyloxy)äthoxy-methyl}guanin und 9-(2-AcetoxyäthoxymethyI)-2,6-diamino-purin.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
2-Chlor-9-(2-hydroxyäthoxymethyl)-adenin
2,6-Dichlorpurin wurde mit l-Benzoyloxy-2-chlormethoxy-äthan kondensiert, wobei im wesentlichen nach der von Schaeffer et al. (I.e.) beschriebenen Methode gearbeitet wurde. Man erhielt 2,6-Dichlor-9-(2-benzoyloxy-äthoxymethyl)-purin einer Ausbeute von 41 %d. Th.; Schmelzpunkt 121 bis 125°C. Die so erhaltene Verbindung wurde mit Ammoniak und Methanol im Bombenrohr auf 95 °C erhitzt. Dabei erfolgte eine gleichzeitige Ammonolyse der 6-Chlor- und der Benzoyloxy-gruppe. Man erhielt die Titelverbindung einer Ausbeute von 94% d. Th.
Schmelzpunkt 188 bis 190°C nach Umkristallisieren aus Isopropanol.
Beispiel 2
9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)guanin (I; R1 = OH, R2 = NH2)
Eine Mischung von 2,0 g Guanin, 1,5 g Ammoniumsulfat und 126 g Hexamethyldisilazan wurde unter Rückfluss unter Stickstoff über Nacht erwärmt. Überschüssiges Hexamethyldisilazan wurde durch Destillieren bei vermindertem Druck entfernt. 10 ml trockenes Benzol wurden zu dem öligen Rückstand hinzugefügt und das ganze restliche Ammoniumsulfat durch Filtrieren entfernt. Zu dieser Lösung wurden 4 ml Tri-
s
10
IS
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
äthylamin und eine Lösung von 2,8 g 2-Benzoyloxyäthylmethyl-chlorid in 15 ml trockenem Benzol hinzugefügt und das Gemisch unter Rückfluss in Stickstoffatmosphäre über Nacht erwärmt. Das Lösungsmittel wurde in einem Rotationsverdampfer bei vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand in 95 %igem Äthanol gelöst. Die Lösung wurde auf einem Dampfbad eine halbe Stunde lang erwärmt, um die Hydrolyse der Silylgruppen zu bewirken. Das Äthanol wurde sodann abgedampft und der restliche Feststoff sorgfältig mit Wasser ausgewaschen, filtriert und getrocknet. Die Umkristallisierung aus Methanol und sodann aus Wasser (restliches Guanin war in den heissen Lösungsmitteln unlöslich und wurde durch Filtrieren entfernt) ergaben 0,58 g 9-(2-Benzoyloxyäthylmethyl)-guanin; Ausbeute 14% d. Th.
Schmelzpunkt: 222 bis 226 °C.
Die spätere Kondensation des Tris-(trimethylsilyl)guanin mit einem 60%igen Überschuss an 2-Benzoyloxyäthoxymethyl-chlorid ergaben 9-(2-Benzoyloxyäthoxymethyl)guanin mit einer Ausbeute von 32% d. Th.
0,58 g 9-(Benzoyloxyäthylmethyl)guanin und 80 ml mit Ammoniak gesättigtes Methanol wurden in einem Bombenrohr 16 Stunden lang auf 80°C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aus dem Bombenrohr entfernt und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abgedampft. Der Rückstand wurde sorgfältig mit Äther ausgewaschen und sodann aus Methanol umkristallisiert, wobei 0,31 g (75 % der theoretischen Ausbeute) 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)guanin resultierten. Schmelzpunkt: 256,5 bis 257°C.
Beispiel 3
9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)thioguanin (I; R1 = SH, R2 = NH2) 0,28 g Thioharnstoff wurden zu einer auf Rückflusstemperatur erhitzten Lösung von 1,27 g 2-Amino-6-chlor-9-(2-ben-zoyloxyäthoxymethyl)purin in 40 ml Isopropanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde weiter unter Rückfluss IV2 Stunden lang erhitzt und sodann abgeschreckt. Mittels Filtrieren wurden 0,58 g 9-(2-Benzoyloxyäthoxymethyl)thioguanin (Schmelzpunkt: 199 bis 202 °C) entfernt. Dies wurde zu 40 ml wässrigem Ammoniak (ungefähr 7 n) hinzugefügt und das Gemisch auf einem Dampfbad 10 Minuten lang erhitzt und sodann bei Zimmertemperatur über Nacht gerührt. Das Wasser und der Ammoniak wurden im Vakuum abgedampft und der Rückstand mit Aceton und sodann mit Äther verrieben, um das Benzamid zu entfernen. Der resultierende Feststoff wurde zweimal aus Wasser umkristallisiert und ergab 0,26 g 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)thioguanin in gelben Flocken. Schmelzpunkt: 251 bis 254°C.
Beispiel 4
2-Amino-9-(2-hydroxyäthoxymethyl)adenin-Hydrochlorid 0,25 g 2-Amino-9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-adenin wurden in 50 ml heissem Äthanol gelöst und die Lösung in einem Eisbad abgekühlt. Zu der kalten Lösung wurde soviel HC1-gesättigtes Äthanol hinzugefügt, dass ein pH-Wert von 1,0 vorlag. Dann wurden 50 mi trockener Äther zugefügt und die Mischung vollständig abgekühlt. Der resultierende fleischfarbene Feststoff wurde abfiltriert und mit kaltem Äthanol ausgewaschen. Durch Umkristallisieren aus Methanol erhielt man 0,21 g (74% der theoretischen Ausbeute) 2-Amino-9-(2-hydroxyäthoxymethyl)adenin.
Schmelzpunkt: 207 bis 211°C.
Elementaranalyse und NMR bestätigten diese Struktur.
Beispiel 5
Eigenschaften des 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)guanins Die Bestimmung mittels UV-Licht ergab, dass das 9-(2-
626 363
Hydroxyäthoxymethyl)guanin entweder in Wasser oder in 0,1 n-wässriger Salzsäure bis zu ungefähr 2 % löslich war.
Es war entweder in 0,01 n oder 0,1 n wässriger Salzsäure bei 26 °C bzw. bei 37 °C stabil und zeigte nach einer Woche noch keine Hydrolyse. Jedoch hydrolysierte es in 1 n-wässriger Salzsäure entweder bei 26 °C oder bei 37 °C langsam zu Guanin.
Beispiel 6
Herstellung von 2-Ämino-9-(2-hydroxy-äthoxymethyl)adenin 10 g 2,6-Dichlor-9-(2-benzoyloxyäthoxymethyl)purin, 3,5 g Natriumacid und 54 ml eines Äthanol/Wasser-Gemisches (1:1, Vol./Vol.) wurden unter Rühren 3V2 Stunden lang bei 110 bis 120°C unter Rückfluss und Rühren erhitzt. Die Dünnschichtchromatographie des Reaktionsgemisches zeigte eine vollständige Umsetzung. Beim Abkühlen über Nacht verfestigte sich das öl und wurde filtriert, mit Äthanol und Wasser ausgewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Die Verbindung wurde mit quantitativer Ausbeute erhalten und wies einen Schmelzpunkt bei 124 bis 125°Cauf. Die Verbindung ist in wässriger Base labil und sonnenlichtempfindlich.
1,2 g 2,6-Diazido-9-(2-benzoyloxyäthoxymethyl)purin wurden in 51 ml Methanol/Tetrahydrofuran (1:1) gelöst und das Lösungsmittel in einer «Paar»-Hydrierungsvorrichtung, welche 33 mg 10%iger Palladiumkohle, die mit Wasser befeuchtet worden war, eingebracht und bei einem Druck von 3,5 kp/cm2 4,5 Stunden lang geschüttelt. Der Katalysator wurde abfiltriert und gut mit Wasser und Methanol ausgewaschen. Die Dünnschichtchromatographie zeigte die vollständige Reduktion. Sodann wurde die Lösung zur Trockne eingedampft und ergab eine Ausbeute von 87 % einer 2,6-Di-amino-Zwischenverbindung.
Der Rückstand wurde in der Mindestmenge 40 %igem wässrigem Methylamin gelöst und eine halbe Stunde lang auf einem Dampfbad erhitzt, abgekühlt und dreimal mit dem gleichen Volumen/Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherauszüge wurden mit Wasser gewaschen und die vereinigte wässrige Phase zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wurde aus Äthanol umkristallisiert und ergab die Titelverbindung mit einer Ausbeute von 89 % d. Th.
Schmelzpunkt: 182 bis 183,5°C.
Beispiel 7 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)guanin 0,75 ml 2-Mercaptoäthanol, gelöst in 7,5 ml 1-molarem methanolischem Natriummethylat, wurde zu 0,89 g 2-Amino-6-chlor-9-(2-benzoyloxyäthoxymethyl)purin in 150 ml Methanol gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluss 3 Stunden lang in Stickstoffatmosphäre erhitzt. Das Lösungsmittel wurde bei vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand in Wasser gelöst. Die wässrige Lösung wurde auf einem Dampfbad 2 Stunden lang erhitzt, abgekühlt und mit Essigsäure auf pH 5,0 angesäuert. Der resultierende weisse Feststoff wurde durch Filtrieren entfernt, gut mit eiskaltem Wasser und Äther ausgewaschen und sodann aus Methanol umkristallisiert. Man erhielt die Titelverbindung in 45 %iger Ausbeute.
Beispiel 8 9-(2-Hydroxyäthylthiomethyl)adenin Nach der von Mills und Owen in J. Chem. Soc. (1952)
Seite 817 beschriebenen Methode wurde 2-Acetoxyäthanthiol hergestellt. Dabei wurden 102,1 g Essigsäureanhydrid während IV4 Stunden zu einer Mischung aus 78,1 g 2-Mercaptoäthanol und 3 ml einer 10%igen Schwefelsäurelösung in Essigsäure zugesetzt. Während der Zugabe wurde von aussen gekühlt, um die Reaktionstemperatur unterhalb 40 °C zu halten. Nach
5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
626363
Beendigung der Zugabe des Essigsäureanhydrids wurde das Reaktionsgemisch 1 Stunde lang auf 65 ° C erhitzt und sodann über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Sodann wurden 500 ml Äther zu dem Reaktionsgemisch zugegeben und die resultierende Lösung dreimal mit je 100 ml Wasser und einmal mit 100 ml Kochsalzlösung ausgewaschen. Die ätherische Lösung wurde über wasserfreiem Natriumsulfat und Natriumbicarbonat getrocknet. Die Destillation ergab 77,5 g 2-Acetoxyäthanthiol.
Siedepunkt: 57 bis 67°C bei 10 mm Hg.
In eine Mischung von 24,0 g 2-Acetoxyäthanthiol und 6,0 g Paraformaldehyd wurde 3 Stunden lang Chlorwasserstoffgas bei massiger Geschwindigkeit unter äusserem Kühlen eingeleitet. Sodann wurden 25 g Calciumchlorid zugesetzt und das Reaktionsgemisch in einem Salz/Eisbad 4 Stunden lang stehen gelassen. 200 ml Methylenchlorid wurden zugesetzt, das Reaktionsgemisch filtriert und das Lösungsmittel unter strengstem Feuchtigkeitsausschluss abgedampft. Der ölige Rückstand wurde destilliert und ergab 18,5 g 2-Acetyloxyäthyl-chlor-methylsulfid.
Siedepunkt: 82 bis 87 °C bei 3 mm Hg.
Auf die von Schaefferin J. Med. Chem., Band 14 (1971) Seite 367 beschriebene Weise wurden 3,37 g 2-Acetoxyäthyl-chlormethylsulfid zu einer Mischung aus 3,09 g 6-Chlorpurin, 2,23 g Triäthylamin und 20 ml Dimethylformamid hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wurde bei Zimmertemperatur 90 Stunden lang gerührt und das Lösungsmittel sodann bei vermindertem Druck entfernt. Der ölige Rückstand wurde in 30 ml Chloroform gelöst und in eine Säule aus 200 g «Florisil» in Chloroform eingebracht. Die Eluierung ergab das gewünschte Produkt in 2,1 Liter Eluat, nachdem die anfänglichen 300 ml Eluat verworfen worden waren. Das Lösungsmittel wurde abgedampft und ergab einen öligen Rückstand. Sodann wurde Äther/Petroläther zugesetzt und die Mischung abgeschreckt, wobei 1,4 g 9-(2-Acetoxyäthylthiomethyl)-6-chlorpurin (Schmelzpunkt: 82 bis 87°C) resultierten. Die Umkristalli-sation aus Äther ergab weisse Prismen mit einem Schmelzpunkt von 89 bis 91°C. 1,1 g 9-(2-Acetoxyäthylthiomethyl)-6-chlorpurin und 20 ml Ammoniak wurden in ein Bombenrohr eingebracht und 24 Stunden lang auf 60 °C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aus dem Bombenrohr entfernt und der Ammoniak abgedampft. Der Rückstand wurde mit kaltem Wasser verrieben, filtriert und mit zusätzlichem kaltem Wasser ausgewaschen. Man erhielt 0,73 g rohes 9-(2-Hydroxyäthyl-thiomethyl)adenin mit einem Schmelzpunkt bei 166 bis 169,5°C. Nach Umkristallisieren aus Äthanol erhielt man weisse Plättchen mit einem Schmelzpunkt bei 170 bis 172°C.
Beispiel 9
9-[2-(3-Carboxypropionyloxy)äthoxymethyl]guanin
Eine Mischung von 0,25 g 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-guanin, 0,55 g Bernsteinsäureanhydrid und 50 ml Pyridin wurde unter wasserfreien Bedingungen auf einem Dampfbad über Nacht erwärmt. Das Lösungsmittel wurde bei vermindertem Druck bei weniger als 40°C abgedampft, wobei die letzte Spur des Lösungsmittels azeotropisch mit Toluol entfernt wurde. Der Rückstand wurde mit Aceton verrieben und das Reaktionsprodukt durch Filtrieren entfernt. Nach Umkristallisieren aus Methanol erhielt man 9-[2-(3-Carboxypropionyl-oxy)-äthoxymethyl]guanin in 44 %iger Ausbeute. Schmelzpunkt: 202 bis 207°C (Sinterung bei 190°C).
Beispiel 10 9-(3-Hydroxypropoxymethyl)guanin
96,32 g Natriumbenzoat in 690 ml DMF wurden auf 80°C erhitzt und 63,06 g l-Chlor-3-hydroxypropan während 15 Minuten zugesetzt. Die Temperaturstieg auf 135°C. Das Reaktionsgemisch wurde 3 Stunden lang weiter bei 135bisl75°C erhitzt. Es konnten 38 g Natriumchlorid (97% des theoretischen Wertes) abfiltriert werden. Das Filtrat wurde zeitweise bei vermindertem Druck bei weniger als 40° C abgedampft. Das konzentrierte Filtrat wurde in Eiswasser gegossen und gut mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der ölige Rückstand wurde sodann in einer Vigreux-Kolonne destilliert und ergab 85,2 g 2-Ben-zoyl-l-propanol.
Siedepunkt: 124 bis 132°C bei 0,055 mm Hg.
Wasserfreier Chlorwasserstoff wurde in eine Lösung von 15,02 g 3-Benzoyl-l-propanol und 2,49 g Paraformaldehyd in 35 ml Dichlormethan eine Stunde lang bei 0°C einge-blasen. Das Lösungsmittel wurde bei vermindertem Druck unterhalb 40 °C abgedampft und ergab rohes Benzoyloxy-propoxymethylchlorid mit einer Ausbeute von 92%. Dieses wurde ohne Reinigung weiterverwendet.
Eine Lösung vom trimethylsilylierten Guanin in 25 ml Benzol, hergestellt nach Beispiel 2 (aus 2,0 g Guanin), welche Triäthylamin enthielt, wurde unter Rückfluss erhitzt. Dann wurden 2,96 g Benzoyloxypropoxymethylchlorid, gelöst in 15 ml Benzol, während 3 Stunden zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde unter Rückfluss in Stickstoffatmosphäre über Nacht erwärmt. Das Lösungsmittel wurde bei vermindertem Druck entfernt und zu dem öligen Rückstand 95 %iges Äthanol und Methanol zugesetzt. Die Mischung wurde auf einem Dampfbad einige Minuten lang erhitzt und das Lösungsmittel sodann bei vermindertem Druck abgedampft. Anschliessend wurden 200 ml Chloroform zugesetzt und der resultierende Feststoff abfiltriert. Der Feststoff wurde in der Minimalmenge DMF gelöst, filtriert, um alles Guanin zu entfernen, und durch Wasserzugabe ausgefällt. Durch Umkristallisieren aus Methanol (mit Kohlezusatz) erhielt man 0,94 g 9-(3-Benzoyloxypropoxy-methyl)guanin als fahlgelbe Substanz.
Schmelzpunkt: 198 bis 201 °C.
Eine Mischung aus 0,5 g 9-(3-Benzoyloxypropoxymethyl)-guanin und 10 ml wässrigem 45 %igem Methylamin wurde über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Überschüssiges Methylamin und Wasser wurden bei weniger als 30°C unter vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert, wobei 0,24 g 9-(3-Hydroxypropoxymethyl)guanin als das Vî-Hydrat resultierten.
Schmelzpunkt: 223 °C (mit Wiederverfestigung).
Beispiel 11
9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-6-mercaptopurin 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)-6-mercaptopurin wurde nach dem in Beispiel 8 beschriebenen Verfahren hergestellt (zersetzt sich).
Beispiel 12 9-[l-(2-Hydroxyäthoxy)äthyl]guanin 9-[l-(2-Hydroxyäthoxy)äthyl]guanin wurde nach dem in Beispiel 8 beschriebenen Verfahren hergestellt (Schmelzpunkt >260°C).
Beispiel 13 9-(4-Hydroxy-n-butoxymethyl)guanin 9-(4-Hydroxy-n-butoxymethyl)guanin wurde nach dem in Beispiel 8 beschriebenen Verfahren hergestellt (Schmelzpunkt 234° C).
6
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
626 363
Beispiel 14
6-Dimethylamino-9-(2-hydroxypropoxy)methylpurin-Hydrochlorid
6-Dimethylamino-9-(2-hydroxypropoxy)-methylpurin-Hydrochlorid wurde nach dem in Beispiel 8 beschriebenen Verfahren hergestellt (Schmelzpunkt 144 bis 146°C).
Beispiel 15 9-(2-Sulfamoyloxyäthoxymethyl)adenin 9-(2-Sulfamoyloxyäthoxymethyl)adenin wurde nach dem in Beispiel 9 beschriebenen Verfahren hergestellt (Schmelz-s punkt 172 bis 173,5 °C).
B

Claims (3)

  1. 626 363
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin X Sauerstoff;
    R1 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Mercapto, Alkylthio, Amino, Monoalkylamino, Dialkylamino oder Azido; R2 Wasserstoff, Halogen, Amino der Azido ;
    R3 Wasserstoff, Alkyl mit gerader oder verzweigter Kette,
    Cycloalkyl, Hydroxyalkyl oder Phenyl;
    R4 Wasserstoff oder Hydroxy; und
    R6 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
    (III),
    CH-X-CH-CH-R ss 16 j 3 114
    R RJ R
    worin R1, R2, R3, R4, R6 und X die in Patentanspruch 1 angegebene Bedeutung haben und R5 eine Benzoyloxy-, Sulfamoyl-60 oxy-, Carboxypropionyloxy- oder Acetoxygruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 eine Verbindung der Formel I herstellt und diese durch Umsetzung mit einer den Rest R5 abgebenden Verbindung acyliert.
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung substituierter Purine der Formel I
    R1 R2 R3,
    R1 R2 R3,
    CH-X-CH-CH-OH
    l 6 I 3 I 4
    R R R
    worin
    X Schwefel oder Sauerstoff;
    R1 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Alkoxy, Mercapto, Alkylthio, Amino, Monoalkylamino, Dialkylamino oder Azido;
    R2 Wasserstoff, Halogen, Amino oder Azido ; R3 Wasserstoff, Alkyl mit gerader oder verzweigter Kette, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Benzyloxyalkyl oder Phenyl; R4 Wasserstoff, Hydroxy oder Niederalkyl; und R6 Wasserstoff oder Alkyl bedeuten, vorausgesetzt, dass, falls X Sauerstoff und R2, R3, R4 und R6 Wasserstoff bedeuten, R1 nicht Amino oder Methyl-amino ist, und vorausgesetzt, dass, wenn R2 Wasserstoff darstellt, R1 nicht Chlor bedeutet, sowie von deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man von einer Verbindung der Formel II
    3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin X Sauerstoff;
    Halogen, Amino, Hydroxy oder Alkylthio;
    Amino; und
    R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin io X Sauerstoff;
    ( I ) 3 R1 Amino, Mercapto oder Hydroxy;
    Amino; und
    R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
    is 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin X Schwefel;
    R1 Halogen, Amino oder Monoalkylamino; und R2, R3, R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, oder ein m Säureadditionssalz davon herstellt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin X Sauerstoff;
    R1 und R2 jeweils Amino; und 2S R3, R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Forme] I, worin X Sauerstoff;
    30 R1 Hydroxy;
    R2 Amino; und
    R3, R4 und R6 jeweils Wasserstoff bedeuten, oder ein Säureadditionssalz davon herstellt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich-35 net, dass man von einer Verbindung der Formel II, worin Y
    eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe bedeutet, ausgeht.
    9. Verfahren nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man die Acylgruppe Y durch basische Hydrolyse unter
    40 milden Bedingungen entfernt.
    10. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel III
    (II),
    CH-X-CH-CH-O-Y
    \e I3 U
    R R^ R
    worin Y eine Acylschutzgruppe bedeutet, diese durch Hydrolyse oder Ammonolyse abspaltet und dass man, sofern das Reaktionsprodukt als freie Base anfällt, die Verbindung der Formel I gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz überführt oder, falls das Reaktionsprodukt ein Salz der Verbindung der Formel I ist, dieses gegebenenfalls in die freie Base oder in ein anderes Salz überführt.
  3. 3
    626363
CH1132275A 1974-09-02 1975-09-02 CH626363A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB38278/74A GB1523865A (en) 1974-09-02 1974-09-02 Purine compunds and salts thereof

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH626363A5 true CH626363A5 (de) 1981-11-13

Family

ID=10402412

Family Applications (7)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1132275A CH626363A5 (de) 1974-09-02 1975-09-02
CH744779A CH623586A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH744879A CH623587A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH744679A CH626364A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH292481A CH629805A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH292381A CH629206A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH292581A CH628897A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.

Family Applications After (6)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH744779A CH623586A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH744879A CH623587A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH744679A CH626364A5 (de) 1974-09-02 1979-08-14
CH292481A CH629805A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH292381A CH629206A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH292581A CH628897A5 (de) 1974-09-02 1981-05-05 Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.

Country Status (35)

Country Link
US (3) US4323573A (de)
JP (1) JPS5154589A (de)
AR (4) AR220299A1 (de)
AT (1) AT354462B (de)
AU (1) AU503160B2 (de)
BE (1) BE833006A (de)
BG (4) BG26536A4 (de)
CA (1) CA1062257A (de)
CH (7) CH626363A5 (de)
CS (2) CS203093B2 (de)
CY (1) CY1033A (de)
DD (1) DD122092A5 (de)
DE (1) DE2539963C2 (de)
DK (1) DK146595C (de)
ES (3) ES440631A1 (de)
FI (1) FI60709C (de)
FR (1) FR2282892A1 (de)
GB (1) GB1523865A (de)
HK (1) HK84379A (de)
HU (1) HU176730B (de)
IE (1) IE42282B1 (de)
IL (1) IL48035A (de)
KE (1) KE3002A (de)
LU (1) LU73304A1 (de)
MC (1) MC1068A1 (de)
MY (1) MY8200191A (de)
NL (1) NL175061C (de)
NO (1) NO144216C (de)
NZ (1) NZ178556A (de)
RO (4) RO76939A (de)
SE (1) SE428562C (de)
SU (7) SU904523A3 (de)
YU (4) YU39947B (de)
ZA (1) ZA755574B (de)
ZM (1) ZM12875A1 (de)

Families Citing this family (120)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4146715A (en) 1975-08-27 1979-03-27 Burroughs Wellcome Co. 2-amido-9-(2-acyloxyethoxymethyl)hypoxanthines
US4060616A (en) * 1976-03-01 1977-11-29 Burroughs Wellcome Co. Purine derivatives with repeating unit
AU521577B2 (en) * 1977-02-24 1982-04-22 Wellcome Foundation Limited, The 9-hydroxyethoxymethyl guanine phosphates
US4287188A (en) 1977-02-24 1981-09-01 Burroughs Wellcome Co. Purine derivatives
KR830005852A (ko) * 1980-07-18 1983-09-14 미첼 페터 잭슨 피부와 점막의 비루스 감염치료에 적합한 국소치료제의 제조방법
US5157120A (en) * 1980-09-16 1992-10-20 Syntex (U.S.A.) Inc. Guanine derivatives
US4347360A (en) * 1980-09-16 1982-08-31 Ens Bio Logicals Inc. Ring open nucleoside analogues
AU547311B2 (en) * 1980-10-15 1985-10-17 Wellcome Foundation Limited, The Treating viral infections in fish
US4603219A (en) * 1981-05-21 1986-07-29 Syntex (U.S.A.) Inc. 1,3-dibenzyloxy-2-acetoxymethoxypropane, intermediate for 9-(1,3-dihydroxy-2-propoxymethyl)guanine
US4423050A (en) * 1981-05-21 1983-12-27 Syntex (U.S.A.) Inc. 9-(1,3-Dihydroxy-2-propoxymethyl)guanine as antiviral agent
US4355032B2 (en) * 1981-05-21 1990-10-30 9-(1,3-dihydroxy-2-propoxymethyl)guanine as antiviral agent
DD202717A5 (de) * 1981-08-11 1983-09-28 Wellcome Found Antivirale purinderivate und verfahren zu ihrer herstellung
AT382152B (de) * 1981-09-16 1987-01-26 Ens Bio Logicals Inc Verfahren zur herstellung einer neuen 9-substituierten guaninverbindung
AU564576B2 (en) * 1981-09-24 1987-08-20 Sigma-Tau Industrie Farmaceutiche Riunite S.P.A. Purine derivatives
US5250535A (en) * 1982-02-01 1993-10-05 Syntex Inc. Substituted 9-(1 or 3-monoacyloxy or 1,3-diacyloxy-2-propoxymethyl) purines as antiviral agent
DE3275061D1 (en) * 1982-02-12 1987-02-19 Ens Bio Logicals Inc Anti-viral compositions
SE8203856D0 (sv) * 1982-06-21 1982-06-21 Astra Laekemedel Ab Novel derivatives of guanine ii
SE8203855D0 (sv) * 1982-06-21 1982-06-21 Astra Laekemedel Ab Novel derivatives of guanine i
NL8202626A (nl) * 1982-06-29 1984-01-16 Stichting Rega V Z W Derivaten van 9-(2-hydroxyethoxymethyl)guanine.
US5059604A (en) * 1982-10-14 1991-10-22 Burroughs Wellcome Co. 2-amino purine derivatives
US4649140A (en) * 1982-10-14 1987-03-10 Burroughs Wellcome Co. Purine derivatives
US4745119A (en) * 1982-10-14 1988-05-17 Burroughs Wellcome Co. Method for using purine derivatives
EP0108285B1 (de) * 1982-10-14 1988-04-20 The Wellcome Foundation Limited Antivirale Purinderivate
US4609662A (en) * 1982-10-14 1986-09-02 Burroughs Wellcome Co. Method for using purine derivatives
US4612314A (en) * 1982-12-22 1986-09-16 Syntex (U.S.A.) Inc. Substituted 9-(1 or 3-monoacyloxy or 1,3-diacyloxy-2-propoxymethyl) purines as antiviral agent
US4461757A (en) * 1983-02-23 1984-07-24 Ens Bio Logicals Inc. Dimethylaminomethylenated anti-herpes compounds
ES8403904A1 (es) * 1983-02-25 1984-04-01 Ind Farma Especial Un procedimiento para la preparacion de acicloguanosina.
US5047533A (en) * 1983-05-24 1991-09-10 Sri International Acyclic purine phosphonate nucleotide analogs
US4557934A (en) 1983-06-21 1985-12-10 The Procter & Gamble Company Penetrating topical pharmaceutical compositions containing 1-dodecyl-azacycloheptan-2-one
JPS6023380A (ja) * 1983-06-24 1985-02-05 メルク・エンド・カムパニー・インコーポレーテッド 抗ウイルス剤
US4880820A (en) * 1983-06-24 1989-11-14 Merck & Co., Inc. Guanine derivatives
US5684153A (en) 1984-08-16 1997-11-04 Beecham Group Plc Process for the preparation of purine derivatives
US4897479A (en) * 1983-09-30 1990-01-30 Merck & Co., Inc. Arylsulfonyloxy purine intermediates
JPS6094992A (ja) * 1983-10-28 1985-05-28 Sankyo Co Ltd グリゼオ−ル酸誘導体
US4806642A (en) * 1984-10-05 1989-02-21 Warner-Lambert Company Purine derivatives
IE842642L (en) * 1983-10-31 1985-04-30 Harvard College Purine Derivatives
US4918219A (en) * 1983-10-31 1990-04-17 Warner-Lambert Company Glycerine derivatives
ZA848080B (en) * 1983-10-31 1985-06-26 Warner Lambert Co Purine derivatives
US4579849A (en) * 1984-04-06 1986-04-01 Merck & Co., Inc. N-alkylguanine acyclonucleosides as antiviral agents
US4617304A (en) * 1984-04-10 1986-10-14 Merck & Co., Inc. Purine derivatives
DK163985A (da) * 1984-04-13 1985-10-14 Wellcome Found Antivirale purinderivater, fremgangsmaade til deres fremstilling og farmaceutiske kompositioner indeholdende forbindelserne
US4636507A (en) * 1984-04-30 1987-01-13 Hoechst-Roussel Pharmaceuticals Inc. Host defense mechanism enhancement
DE3585643D1 (de) 1984-07-03 1992-04-23 Wellcome Found Antiviren-verbindungen, behandlung und formulierungen.
EP0190123A1 (de) * 1984-07-20 1986-08-13 GAUNTT, Charles, O. Immunoregulierende und antivirale verbindung
SE8406538D0 (sv) * 1984-12-21 1984-12-21 Astra Laekemedel Ab Novel derivatives of purine
US5683990A (en) * 1985-03-16 1997-11-04 Glaxo Wellcome Inc. Treatment of human viral infections
US4724232A (en) * 1985-03-16 1988-02-09 Burroughs Wellcome Co. Treatment of human viral infections
CS263952B1 (en) * 1985-04-25 1989-05-12 Holy Antonin Remedy with antiviral effect
CS263951B1 (en) * 1985-04-25 1989-05-12 Antonin Holy 9-(phosponylmethoxyalkyl)adenines and method of their preparation
IL78643A0 (en) * 1985-05-02 1986-08-31 Wellcome Found Purine derivatives,their preparation and pharmaceutical compositions containing them
EP0203736B1 (de) 1985-05-02 1989-11-23 The Wellcome Foundation Limited Antivirale Verbindungen
DE3529497A1 (de) * 1985-08-17 1987-02-26 Boehringer Mannheim Gmbh N(pfeil hoch)6(pfeil hoch)-disubstituierte purinderivate, verfahren zu deren herstellung sowie diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE3627024A1 (de) * 1985-09-24 1987-04-02 Hoechst Ag In 6- und 9-stellung substituierte 2-aminopurine, ihre verwendung, diese purine enthaltende arzneimittel und verfahren zur herstellung der purine
IT1207507B (it) * 1985-10-21 1989-05-25 Baldacci Lab Spa Coniugato della 9-(2-idrossietossimetil)guanina con albumina umana lattosaminata, procedimento per la sua preparazione e composizioni farmaceutiche che la contengono.
JP2930589B2 (ja) * 1986-10-06 1999-08-03 ザ ユニバーシィティ オブ バージニア アルミニ パテンツ ファンデーション 外科手術中における改善された心臓保護のためのアデノシン,ヒポキサンチン及びリボース含有溶液の使用
US4916225A (en) * 1986-11-25 1990-04-10 Institut Organicheskogo Sinteza Akademii Nauk Latviiskoi Ssr 9-substituted guanines
US4978655A (en) * 1986-12-17 1990-12-18 Yale University Use of 3'-deoxythymidin-2'-ene (3'deoxy-2',3'-didehydrothymidine) in treating patients infected with retroviruses
US4829055A (en) * 1987-01-23 1989-05-09 Naficy Sadeque S Method of treatment for herpes infections of external tissues
US5565566A (en) * 1987-04-24 1996-10-15 Discovery Therapeutics, Inc. N6 -substituted 9-methyladenines: a new class of adenosine receptor antagonists
US4835104A (en) * 1987-06-16 1989-05-30 Ajinomoto Co., Inc., Patent & Licensing Department Process for producing and purifying 2',3'-dideoxynucleosides, and process for producing 2',3'-dideoxy-2',3'-didehydronucleosides
US6306647B1 (en) 1987-06-16 2001-10-23 Ajinomoto Co., Inc. Process for producing and purifying 2′,3′-dideoxynucleosides, and process for producing 2′,3′-dideoxy-2′,3′-didehydronucleosides
GB8719367D0 (en) * 1987-08-15 1987-09-23 Wellcome Found Therapeutic compounds
GB8725939D0 (en) * 1987-11-05 1987-12-09 Wellcome Found Therapeutic compounds
CA1302887C (en) * 1987-11-24 1992-06-09 Yves Langelier Combination of acyclovir or a derivative thereof and bacitracin
JPH01121424U (de) * 1988-02-10 1989-08-17
GB8815241D0 (en) * 1988-06-27 1988-08-03 Wellcome Found Antiviral combinations & compounds therefor
US5164395A (en) * 1988-06-27 1992-11-17 Burroughs Wellcome Co. Antiviral acetyl pyridine derivative or said acetyl pyridine derivative in combination with acyclovir
GB8816760D0 (en) * 1988-07-14 1988-08-17 Wellcome Found Therapeutic compounds
DE68907013D1 (de) * 1988-10-24 1993-07-15 Wellcome Found Guaninderivate mit antiviraler wirkung und deren pharmazeutisch vertraegliche salze.
AU626983B2 (en) * 1989-01-31 1992-08-13 Whitby Research, Inc. N6-substituted 9-methyladenines
US4966895A (en) * 1989-02-02 1990-10-30 Merck & Co. Inc. Cyclic monophosphates of purine and pyrimidine acyclonucleosides as anti-retroviral agents
GB8907173D0 (en) * 1989-03-30 1989-05-10 Beecham Group Plc Novel compounds
GB8912043D0 (en) * 1989-05-25 1989-07-12 Beecham Group Plc Novel compounds
GB9001886D0 (en) * 1990-01-26 1990-03-28 Beecham Group Plc Pharmaceutical formulation
DE4008858A1 (de) * 1990-03-20 1991-09-26 Hoechst Ag Substituierte purine, verfahren zu ihrer hertellung sowie ihre verwendung als antivirale mittel
CA2033447C (en) * 1990-12-31 1999-08-31 Robert Deziel Synergistic combination for treating herpes infections
US5879700A (en) * 1991-10-15 1999-03-09 Hostetler; Karl Y. Nucleoside analogue phosphates for topical use
US5580571A (en) * 1991-10-15 1996-12-03 Hostetler; Karl Y. Nucleoside analogues
CA2091732C (en) * 1992-07-08 1998-07-21 Anica Markovac A process for the preparation of 2-fluoro-9-(2,3,5-tri-o-benzyl-beta-d-arabinofuranosyl) adenine
DK169121B1 (da) 1992-09-09 1994-08-22 Gea Farmaceutisk Fabrik As Antiviralt virksom farmaceutisk olie-i-vand-emulsion indeholdende 9-[(2-hydroxyethoxy)methyl]guanin (acyclovir) eller et salt eller en ester deraf
DE59310344D1 (de) * 1992-09-24 2003-07-24 Hoechst Ag N1-Substituierte 1H-1,2,3-Triazolo[4,5-d]pyrimidine, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung als antivirale Mittel
US5654286A (en) * 1993-05-12 1997-08-05 Hostetler; Karl Y. Nucleotides for topical treatment of psoriasis, and methods for using same
US6015573A (en) * 1993-05-12 2000-01-18 Hostetler; Karl Y. Nucleoside phosphate therapy for viral infection
IT1264599B1 (it) * 1993-06-14 1996-10-04 Solar Chem Sa Processo per la sintesi della 9-(2-idrossietossimetil)- guanina
US5567816A (en) * 1994-07-26 1996-10-22 Syntex (U.S.A.) Inc. Preparation of acyclovir using 1,3 dioxolane
US5840891A (en) * 1994-07-28 1998-11-24 Syntex (U.S.A.) Inc. 2-(2-amino-1,6-dihydro-6-oxo-purin-9-yl) methoxy-1,3-propanediol derivative
US5543414A (en) * 1994-07-28 1996-08-06 Syntex (Usa) Inc. Achiral amino acid acyl esters of ganciclovir and its derivatives
US5565565A (en) * 1994-08-04 1996-10-15 Syntex (U.S.A.) Inc. Preparation of N-9 substituted guanine compounds
US5627185A (en) * 1994-11-23 1997-05-06 Gosselin; Gilles Acyclovir derivatives as antiviral agents
US5756736A (en) * 1996-01-26 1998-05-26 Syntex (U.S.A.) Inc. Process for preparing a 2-(2-amino-1,6-dihydro-6-oxo-purin-9-yl)methoxy-1,3-propanediol derivative
US5700936A (en) * 1996-01-26 1997-12-23 Syntex (U.S.A.) Inc. Process for preparing a 2-(2-amino-1,6-dihydro-6-oxo-purin-9-yl) methoxy-1,3-propanediol valinate
US6040446A (en) 1996-01-26 2000-03-21 Syntex (U.S.A.) Inc. Process for preparing a 2-(2-amino-1,6-dihydro-6-oxo-purin-9-yl) methoxy-1,3-propanediol derivative
US5840890A (en) * 1996-01-26 1998-11-24 Syntex (U.S.A.) Inc. Process for preparing a 2-(2-amino-1,6-dihydro-6-oxo-purin-9-yl)methoxy-1,3-propanediol derivative
IN179493B (de) * 1996-02-22 1997-10-11 Lupin Laboraties Ltd
US5789589A (en) * 1996-04-22 1998-08-04 Drug Innovation & Design, Inc. Guanine analog phosphates
US6440980B1 (en) * 1996-09-17 2002-08-27 Avanir Pharmaceuticals Synergistic inhibition of viral replication by long-chain hydrocarbons and nucleoside analogs
RU2111967C1 (ru) * 1996-09-26 1998-05-27 Генкин Дмитрий Дмитриевич Способ получения ацикловира
US6180790B1 (en) 1997-05-15 2001-01-30 Drug Innovation And Design, Inc. Methods of preparing acyclovir prodrugs
DE69807464T2 (de) 1997-05-15 2003-05-15 Drug Innovation & Design, Inc. Diester-derivate von acyclovir
RU2160105C1 (ru) * 2000-04-27 2000-12-10 Открытое акционерное общество "Химико-фармацевтический комбинат "Акрихин" Противовирусное средство и способ его получения
RU2179851C1 (ru) * 2000-12-21 2002-02-27 Открытое акционерное общество "Химико-фармацевтический комбинат "Акрихин" Противовирусный фармацевтический состав
RU2175230C1 (ru) * 2001-01-23 2001-10-27 Открытое акционерное общество "Химико-фармацевтический комбинат "Акрихин" Фармацевтическая композиция с противовирусной активностью и способ ее получения
PL371945A1 (en) * 2001-10-16 2005-07-11 Avanir Pharmacueticals Viral inhibition by n-docosanol
US20070129334A1 (en) * 2001-10-30 2007-06-07 Conforma Therapeutics Corporation Orally Active Purine-Based Inhibitors of Heat Shock Protein 90
US7241890B2 (en) * 2001-10-30 2007-07-10 Conforma Therapeutics Corporation Purine analogs having HSP90-inhibiting activity
WO2004048380A1 (en) 2002-11-22 2004-06-10 Ranbaxy Laboratories Limited Process for the synthesis of ganciclovir
RU2233842C1 (ru) * 2003-01-13 2004-08-10 Петров Владимир Иванович Производные пурина, обладающие противовирусной активностью
MXPA05007016A (es) 2003-01-14 2005-09-12 Gilead Sciences Inc Composiciones y metodos para terapia antiviral de combinacion.
US20040200730A1 (en) * 2003-04-14 2004-10-14 Kyo Jibiki Hydrometallurgical copper recovery process
AU2005244985B2 (en) 2004-05-19 2011-09-01 Emisphere Technologies, Inc. Acyclovir formulations
TWI471145B (zh) 2005-06-13 2015-02-01 Bristol Myers Squibb & Gilead Sciences Llc 單一式藥學劑量型
TWI375560B (en) 2005-06-13 2012-11-01 Gilead Sciences Inc Composition comprising dry granulated emtricitabine and tenofovir df and method for making the same
WO2007106561A2 (en) * 2006-03-14 2007-09-20 Alt Solutions, Inc. Prevention and treatment of cancer and other diseases
US8173621B2 (en) 2008-06-11 2012-05-08 Gilead Pharmasset Llc Nucleoside cyclicphosphates
SG194404A1 (en) 2008-12-23 2013-11-29 Gilead Pharmasset Llc Synthesis of purine nucleosides
PT2376088T (pt) 2008-12-23 2017-05-02 Gilead Pharmasset Llc Fosforamidatos de nucleósidos de 2-amino-purina 6-osubstituída
KR20110098849A (ko) 2008-12-23 2011-09-01 파마셋 인코포레이티드 뉴클레오시드 유사체
PT2609923T (pt) 2010-03-31 2017-08-30 Gilead Pharmasset Llc Processo para a cristalização de 2-(((s)- (perfluorofenoxi)(fenoxi)fosforil)amino)propanoato de (s)-isopropilo
GB201819418D0 (en) 2018-11-29 2019-01-16 Daniel Calladine Ltd Anti-viral compositions
US20230218644A1 (en) 2020-04-16 2023-07-13 Som Innovation Biotech, S.A. Compounds for use in the treatment of viral infections by respiratory syndrome-related coronavirus

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4199574A (en) * 1974-09-02 1980-04-22 Burroughs Wellcome Co. Methods and compositions for treating viral infections and guanine acyclic nucleosides
US4146715A (en) * 1975-08-27 1979-03-27 Burroughs Wellcome Co. 2-amido-9-(2-acyloxyethoxymethyl)hypoxanthines

Also Published As

Publication number Publication date
YU119982A (en) 1982-08-31
GB1523865A (en) 1978-09-06
CH629805A5 (de) 1982-05-14
CH628897A5 (de) 1982-03-31
SU904523A3 (ru) 1982-02-07
CH629206A5 (de) 1982-04-15
YU40079B (en) 1985-06-30
US4294831A (en) 1981-10-13
NO144216B (no) 1981-04-06
YU120082A (en) 1982-08-31
RO74274A (ro) 1981-09-24
AR220885A1 (es) 1980-12-15
DK146595C (da) 1984-04-24
AR212914A1 (es) 1978-11-15
ES440631A1 (es) 1977-06-16
ES455979A1 (es) 1978-01-16
ZM12875A1 (en) 1977-09-21
BG24815A3 (bg) 1978-05-12
NL175061B (nl) 1984-04-16
SU799664A3 (ru) 1981-01-23
BG26536A4 (bg) 1979-04-12
US4360522A (en) 1982-11-23
KE3002A (en) 1979-12-14
LU73304A1 (de) 1976-08-13
BG25094A3 (bg) 1978-07-12
ATA676375A (de) 1979-06-15
HK84379A (en) 1979-12-14
YU40080B (en) 1985-06-30
NL175061C (nl) 1984-09-17
SU858569A3 (ru) 1981-08-23
SU784777A3 (ru) 1980-11-30
MC1068A1 (fr) 1976-05-21
CY1033A (en) 1980-08-01
MY8200191A (en) 1982-12-31
HU176730B (en) 1981-04-28
DD122092A5 (de) 1976-09-12
SE428562C (sv) 1985-11-18
ZA755574B (en) 1977-04-27
NZ178556A (en) 1978-09-25
CH623586A5 (de) 1981-06-15
CS203092B2 (en) 1981-02-27
IE42282B1 (en) 1980-07-16
CH626364A5 (de) 1981-11-13
CS203093B2 (en) 1981-02-27
IL48035A (en) 1981-07-31
IE42282L (en) 1976-03-02
NL7510342A (nl) 1976-03-04
AT354462B (de) 1979-01-10
SE428562B (sv) 1983-07-11
RO74275A (ro) 1981-09-24
DE2539963C2 (de) 1987-01-22
JPS6147839B2 (de) 1986-10-21
CA1062257A (en) 1979-09-11
YU39947B (en) 1985-06-30
AU503160B2 (en) 1979-08-23
AU8445975A (en) 1977-03-10
RO74276A (ro) 1981-06-26
FR2282892A1 (fr) 1976-03-26
US4323573A (en) 1982-04-06
RO76939A (ro) 1981-06-22
NO753009L (de) 1976-03-03
DE2539963A1 (de) 1976-03-18
FI60709B (fi) 1981-11-30
FI60709C (fi) 1982-03-10
JPS5154589A (en) 1976-05-13
IL48035A0 (en) 1975-11-25
ES455978A1 (es) 1978-01-16
SU700064A3 (ru) 1979-11-25
YU120182A (en) 1982-08-31
BE833006A (fr) 1976-03-02
YU222075A (en) 1982-08-31
SU686618A3 (ru) 1979-09-15
SU751325A3 (ru) 1980-07-23
NO144216C (no) 1981-07-15
SE7509675L (sv) 1976-03-03
AR220508A1 (es) 1980-11-14
FI752465A7 (de) 1976-03-03
BG26389A3 (bg) 1979-03-15
AR220299A1 (es) 1980-10-31
CH623587A5 (de) 1981-06-15
DK146595B (da) 1983-11-14
FR2282892B1 (de) 1980-04-25
DK392675A (da) 1976-03-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH626363A5 (de)
DE68922903T2 (de) Antivirale Pyrimidin- und Purinverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Präparate.
DE3852682T2 (de) Therapeutische Nucleoside.
DE69419755T2 (de) Chemische verbindungen mit pde-iv inhibitierende wirkung
DE69033915T2 (de) Xanthinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre pharmazeutische Anwendung
DD203052A5 (de) Verfahren zur herstellung von 9-(1,3-dihydroxy-2-propoxy-methyl)-guanin, dessen salzen und bestimmten benzylderivaten desselben
CZ283721B6 (cs) Purinové deriváty a jejich farmaceutické použití
DE3851179T2 (de) Oxetanocin.
DD202717A5 (de) Antivirale purinderivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE3875769T2 (de) Therapeutische nukleoside.
DE2056327A1 (de) Aminopunn Derivate
DE2918261A1 (de) Neue purinderivate, verfahren zu deren herstellung, sie enthaltende arzneimittel und zwischenprodukte
DE2512609A1 (de) Pharmazeutische zubereitung
EP0400686A1 (de) 2-Amino-9-[1,3-bis-(isopropoxy)-propyl-2-oxymethyl]-purin, seine Verwendung und diese Verbindung enthaltende Arzneimittel
CH632759A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH634844A5 (de) Verfahren zur herstellung von in 9-stellung substituierten 8-azapurinen.
EP0452680B1 (de) Substituierte Purine, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung als antivirale Mittel
DE69118016T2 (de) Cyclobutan-Derivate
DE2708827C2 (de)
AT360043B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten purinen und deren salzen
AT361941B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten purinen
AT352751B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten 6-hydroxypurinen und deren salzen
DE3730542A1 (de) Arzneimittel mit einem gehalt an bestimmten 6-mercaptopurin-derivaten, verwendung dieser 6-mercaptopurin-derivate, verfahren zur herstellung der arzneimittel sowie einige neue 6-mercaptopurin-derivate und verfahren zu deren herstellung
DE4021006A1 (de) Pyrimidin-derivate, deren herstellung und verwendung sowie diese enthaltende arzneimittel
AT360041B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten 2-aminopurinen

Legal Events

Date Code Title Description
SPCF Supplementary protection certificate filed

Free format text: IKS 44301, 950901

PL Patent ceased
SPCG Supplementary protection certificate granted

Free format text: IKS 44301/820429, 950901, EXPIRES:19970429

SPCF Supplementary protection certificate filed

Free format text: IKS 44301/820429, 950901

SPCG Supplementary protection certificate granted

Free format text: IKS 44301/820429, 950901, EXPIRES:19970429