CH102540A - Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates.

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CH102540A
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acid
indigo
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salt
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Bader Marcel
Sunder Charles
Anonyme Durand Hugueni Societe
Original Assignee
Bader Marcel
Sunder Charles
Durand & Huguenin Sa
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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Indigoderivates.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Darstellung eines beständigen,     wasserlös-          liehen        Derivates    von Indigo in fester Form,  das .mit grösstem Vorteil in der Färberei und  Druckerei verwendet werden kann. Das Ver  fahren besteht darin, dass     Leukoindigo    durch  Behandeln mit     Sehwefelsäureanhydrid    oder       solches    abgebenden Substanzen als     Vereste-          rungsmittel    in den sauren Ester der Schwefel  säure     übergeführt    wird.

   Die nach diesem  Verfahren     entstehende    Verbindung ist ein  saurer,     schwefelsaurer    Ester, wahrscheinlich  ein     Enolester    des     Leukoindigo,    ein Körper  der also noch saure salzbildende Gruppen ent  hält, die die Wasserlöslichkeit des Produktes  bedingen.  



  Zu seiner Darstellung kann man auf     Leu-          koindigo        S.ühwefelsäureanhydrid    direkt oder       intermediär,    entstanden aus     Chlorsulfon-    oder  allgemein einer     Halogensulfosäure,    deren  Salzen, wir zum     Beispiel        Natriumchlorsul-          fonat,    oder     rauchende    Schwefelsäure in Ge  genwart einer     teritären    Base mit oder ohne  Verwendung eines     indifferenten        Verdün-          nungsmittels    einwirken lassen.

      Die erhaltene Verbindung ist in Form       eines    Salzes wasserlöslich     und    sowohl in Sub  stanz, als auch in Lösung beständig. Durch  Alkali wird die wässerige Lösung nicht ver  ändert; durch Mineralsäure wird das gelöste       Estersalz    bei längerem     Kochen    zersetzt. Ge  linde     Oxydationsmittel    in Gegenwart von  Säure bilden sofort     Aden    Indigo     quantitativ     zurück.  



  Die Anwendung dieses     Indigoderivates    be  steht beispielsweise .darin,     idass    -die zu färbende  Substanz, Faser usw., mit einer     wässerigen     Lösung dieses     Indigaestersalzes    ganz oder  lokal imprägniert, und     dass        durch    Einwirkung  eines passenden Oxydationsmittels, wie zum  Beispiel verdünnte angesäuerte     Eisenchlori.d-          lösung,        Bichromatlösung    usw., -die Färbung  rasch und glatt zur Entwicklung gebracht  wird.

   Dieses     Indigoderivat    gestattet also,     In-          di.gofärbungen    in     einfachster    Weise zu erzeu  gen unter Umgehung der     umständlichen    In  digoküpe.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Zu 72 Teilen     Pyridin    gibt man langsam  unter Kühlung<B>17,6</B> Teile     Chlorsulfonsäure         und zu dieser     Mischung    unter     C02-Absehluss     12,5 Teile getrockneten     Dihydroindigo.    Es  wird einige Zeit kalt, darauf eine halbe       1>is    eine Stunde bei 50 bis 60   C berührt. Ist  die Reaktion zu Ende, so wird die     Masse    mit  Wasser auf das fünffache Volumen verdünnt,  gelinde erhitzt, heiss filtriert und kristallisie  ren gelassen.

   Die .sich ausscheidende     Verbii?-          dunist    ein     Pyridinsa:lz,    das in :ein     Alkali-          oder    in ein sonstiges geeignetes Salz     über-          f        ührbar    ist.  



       Beispiel   <I>2:</I>  220     11r        staubtrockener        Dihydroindigo        -wird     bei 0   unter Überleiten von Kohlensäure und  Rühren in ein Reaktionsgemisch     eingetragen,     las durch Eintropfen von 204     gr        Chlorsul-          fonsäure    in 900     gr    Chlorbenzol und 446     br          Dimethvlanilin    bei 0   erhalten wurde.

       Man          lässt,    die Temperatur auf     Zimmerwärme        stei-          Plen    und erhöht nach ungefähr zwei     Stunden          allmählich    auf 60   C. Nun wird mit 500     gr          20         ö    Natronlauge alkalisch gemacht und mit.       @@'asse@:'        -npf    destilliert.

   Die     zurückbleibende          Flüsigheit        wird    filtriert, im Vakuum auf     ca..          ;500    cm'     eitigeenbt    und mit     Koclialzlöun'     --ersetzt,     -wobei    das     Natriumsalz    des sauren       Euers    ausfällt. Es     -wird    filtriert,     gepresst        und          ^,Ptrochnet.     



  In diesem Beispiel kann mit     bleichem        Re-          ultat        Dimethylani:lin    durch     Diaethyl < afnilin          ersetzt    -     WL        rden.     



       Beispiel.   <I>3:</I>  Unter     gutem    Rühren werden 26 Teile       Leuk.oindigo    bei gewöhnlicher Temperatur  unter     liohlensä.ureab.abluss    in ein Ge  misch von 120 Teilen Chlorbenzol, 36     Teiler          Dimethylanilin    und 40 Teilen     NaSO;Cl   <B>87</B>     'i-          Es    wird einige Zeit kalt gerührt       und        clann        die        Reaktionsmasse    langsam auf  <B>50</B>     bis    60   C gebracht.

   Man     setzt,das    Rühren       bizum        Schlusse    -der Reaktion fort.  



  Die     Aufarbeitung    ist dieselbe wie in     Bei-          Beispiel     Unter gutem Rühren werden zu einer  stark     gekühlten    Mischung von 120 Teilen    Chlorbenzol, 90 Teilen     Dimethyla,nilin    und  26 Teilen     Leukoindigo    unter Ausschluss von  Luft tropfenweise     ö6    Teile     Oleum        von    66      'o     zugegeben.  



  Die weitere Aufarbeitung geschieht wie  in Beispiel 2.         Beispiel   <I>5:</I>    Unter gutem Rühren werden in eins stark  abgekühlte     Mischung    von 120 Teilen Chlor  benzol und 48 Teilen     Dimethylanilin    24 Teile       Seh---efelsäureanhj-drid    eingeleitet. Die Luft  wird im     Reaktionsgefäss    durch Kohlensäure  verdrängt. In die     so@    entstandene Mischung  werden dann 26 Teile     Leukoindigo    einge  bracht. Es wird einige Zeit kalt gerührt     urd     darauf unter     fortwährendem    Rühren lang  sam. auf 50 bis<B>60'</B> C erwärmt.  



  Die weitere Aufarbeitung ist     ebenfalls;     dieselbe wie in Beispiel 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung eines bestän digen, wasserlöslichen Derivates von Indigo in fester Form, das wertvoll ist für die Ver- wendung in der Färberei und Druckerei. da rin l:ctehencl. rlass lipul;oindibo durch Behan deln mit Schwefels-iureanhydrid oder solches abgebenden Substanzen als Veresterungsmit- tel in den sauren Ester der Schwefelsäure übergeführt wird.
    Diese Verbindung ist in Form eines Salzes sowohl in Substanz, als auch in Lö,-,uno# bestfindig. Durch Alkali wird die wä.sserzge Lösun- nicht verändert, durch Mineralsäure wird Glas gelöste Estersalz bei längerem kochen zersetzt: gelinde Oxyda tionsmittel in Gxegenwart von Säure bilden sofort den Indigo zurück.
CH102540D 1921-09-16 1922-09-14 Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates. CH102540A (de)

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WO2019113297A1 (en) 2017-12-07 2019-06-13 Stony Creek Colors, Inc Dyed fibers and methods of dyeing using o,o'-diacetyl leucoindigo
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