CH168365A - Verfahren zur Darstellung eines N-alkylierten Abkömmlings der Barbitursäure. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines N-alkylierten Abkömmlings der Barbitursäure.Info
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Verfahren zur Darstellung eines N-alkylierten Abkömmlings der Barbitursäure. Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Darstellung einer N-alkylierten C-disub- stituierten Barbitursäure. Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer C Methyl-C-(methyl-d-1. 2-cyclopentenyl)-N-me- thyl-barbitursäure. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man einen Methyl-(me- thyl-d-1. 2-cyclopentenyl)-cyanessigsäureester, wie er erhältlich ist durch Kondensation von 3-Methylcyclopentanon mit Oyanessigsäure- ester und Methylierung des dabei entstan denen (Methyl-d - 1. 2 - cyclopentenyl)-cyan- essigsäureesters, mit Monomethylharnstoff in Gegenwart eines Kondensationsmittels kon densiert und das entstandene Zwischenpro dukt zur C-Methyl-C-(methyl-d-1.2-cyclopen- tenyl)-N-methyl-barbitursäure verseift. Als Kondensationsmittel verwendet man zweckmässig Metallalkoholate, insbesondere solche der Alkalimetalle. Dabei ist es vor- teilhaft als Verdünnungsmittel einen Alkohol, z. B. Äthylalkohol zuzusetzen. Die Verseifung geschieht vorteilhaft durch verdünnte Mineralsäure. Die neue Verbindung, die nach dem Um kristallisieren aus Alkohol den F.<B>1160</B> zeigt, bildet farblose Kristalle, die in Alko hol und Benzol leicht, in Petroläther schwer löslich sind. Sie soll therapeutische Verwen dung finden. <I>Beispiel:</I> 11 Gewichtsteile Natrium werden in 220 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst. Zu dieser Lösung gibt man 36 Gewichtsteile MonomethylharnstofE und 38 Gewichtsteile des Methyl- (methyl -d-1.2 - cyclopentenyl) - cyaneQ,sigsäureäthylesters wie er erhältlich ist, durch Kondensation von 3-Methyl-cyclo- pentanon mit Cyanessigsäureäthylester und Methylierung des dabei entstandenen (Methyl- d - 1 . 2 - cyclopentenyl) - cyanessigsäur eesters. Man kocht 8-10 Stunden unter Rückfluss und destilliert dann den Alkohol im Vakuum ab. Der Rückstand wird mit etwa der zehn fachen Menge 20 o/oiger Schwefelsäure 6-8 Stunden gekocht. Nach dem Erkalten filtriert man ab und kristallisiert die neue C-Methyl- C-(inethyl-d-1. 2-cyclopentenyl)-N-methylbar- bitursäure aus Alkohol um. Sie schmilzt bei 116 . An Stelle von Äthylalkohol kann man auch einen andern Alkohol, z. B. Methyl alkohol, für die Kondensation verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines C-IYIethyl- C-(methyl-d-1. 2-cyclopentenyl)-N-methylbar- bitursäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Monomethylharnstoff und einen Methyl-(me- thyl-d-1. 2-cyclopentenyl)-cyanessigsäureester,wie er erhältlich ist durch Kondensation von 3-Methylcyclopentanon mit Cyanessigsäure- ester und Methylierung des dabei entstan denen (Methyl-d-1. 2 - cyclopentenyl) - cyan- essigsäureesters in Gegenwart eines Konden- sationsmittelsmiteinanderkondensiert und das entstandene Zwischenprodukt verseift. Die neue Verbindung, die bei 116 schmilzt, bildet farblose Kristalle und soll therapeutische Verwendung finden.UNTERAN SPRüCFIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensations mittel ein Metallalkoholat verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsmittel ein Alkali- alkoholat verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Alkohol als Verdün nungsmittel verwendet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsmittel Natriumalko- holat und als Verdünnungsmittel Xthyl- alkohol Verwendung findet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verseifung mittelst einer verdünnten Mineralsäure durchführt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE168365X | 1931-05-16 | ||
| CH163696T | 1932-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH168365A true CH168365A (de) | 1934-03-31 |
Family
ID=25717851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH168365D CH168365A (de) | 1931-05-16 | 1932-05-14 | Verfahren zur Darstellung eines N-alkylierten Abkömmlings der Barbitursäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH168365A (de) |
-
1932
- 1932-05-14 CH CH168365D patent/CH168365A/de unknown
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