CH184790A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

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CH184790A
CH184790A CH184790DA CH184790A CH 184790 A CH184790 A CH 184790A CH 184790D A CH184790D A CH 184790DA CH 184790 A CH184790 A CH 184790A
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alkaline
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     nnsymmetriselien        Pentacarboeyaninfarbstoffes.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines unsymmetrischen       Pentacarbocyaninfarbstoffes,    wonach äquiva  lente Mengen von     2-Methyl-5,6-Dimethoxy-          benzthiazoljodäthylat    mit einem     quartären     Salz einer     Propenverbindung    der allgemeinen  Formel  
EMI0001.0008     
    worin     Ri        Wasserstoff    oder ein organisches  Radikal,     R2        Aryl,    X einen Säurerest bedeu  ten,

   in Gegenwart von alkalischen Konden  sationsmitteln zu einem     Tetramethinfarbstoff     umgesetzt werden, und dieser mit der äquivalen  ten Menge von     2,4-Dimethylthiazoljodäthylat     in Gegenwart eines alkalischen Kondensations  mittels zum unsymmetrischen     Pentacarbo-          cyaninfarbstoff,    dem 1,1'-Diäthyl-5,6-Dinieth-         oxybenzthio-5'-        Methylthiopentacarbocyanin-          jodid    kondensiert wird. Der Farbstoff bildet  blaue Kristalle und zeigt in alkoholischer Lö  sung ein Absorptionsmaximum bei 6650 A. E.  



  Als alkalische Kondensationsmittel sind       beispielsweise    geeignet primäre., sekundäre  und tertiäre Amine, wie     Methylamin,        Diäthyl-          amin,        Trimethylamin,        Triäthylamin,        Äthanol-          amin,        Piperidin,        Pyridin    oder     Natriumäthylat.     Das Kondensationsmittel wird vornehmlich  in einer Menge verwendet, die der Menge der  angewandten Base höchstens äquivalent ist,  weil mit zunehmender Menge des Konden  sationsmittels die Bildung des symmetrischen  Farbstoffes begünstigt wird,

   von dem das  Zwischenprodukt gewöhnlich durch physika  lische     bIittel    (Kristallisation, Auskochen) ge  trennt werden muss. Die für die Reaktion  geeignetste Menge an Kondensationsmitteln  kann leicht durch     Versuche    ermittelt werden.  Kondensationsmittel, welche unter Umständen      im Überschuss angewendet werden können,  so dass trotzdem die Bildung des Zwischen  produktes in genügender Ausbeute erfolgt,  sind tertiäre zyklische Amine. So kann bei  Verwendung von     Pyridin    oder ähnlichen Kon  densationsmitteln, welche gleichzeitig als Lö  sungsmittel dienen, natürlich das Konden  sationsmittel im     Überschuss    verwendet wer  den.

   Es ist ratsam, von der     Propenverbindung     mehr als die der Base äquivalente Menge zu  verwenden. Vornehmlich verwendet man einen       Überschuss        von        mehr        als        10        %;        um        möglichst       die unerwünschte Bildung des symmetrischen  Farbstoffes zu vermeiden.  



  <I>Beispiel:</I>  2 g     2-Methyl-5,6-Dimethoxybenzthiazol-          jodäthylat    und 2 g     a-Phenylamido-Y-Phenyl-          imidopropenhydrochlarid    löst man in 10     cm3     siedendem Alkohol, gibt dann 0,5     cms        Tri-          äthanolamin    hinzu und erhält zirka 30 Minu  ten im Sieden. Aus der tiefroten Lösung  fällt der     Zwischenproduhtfarbstoff    der wahr  scheinlichen Formel  
EMI0002.0021     
    in blauroten Kristallen aus.

   Aus Alkohol  kristallisiert der Farbstoff als rotbraunes       Kristallpulver.    Die alkoholische Lösung zeigt  ein unscharfes     Absorptionsmaximum    bei zirka  5250 A. E. Das Zwischenprodukt zeigt eine  mittlere     Sensibilierungsintensität.        Sensibili-          sierungsmaximum    5600 A. E. bei einem Be  reich von etwa 5100-6000.    1 g des erhaltenen Zwischenproduktes  werden mit 2 g     2,4-Dimethylthiazoljodäthylat     unter Zusatz von 1 cm'     Diäthylamin    gegen  10 Minuten zum Sieden erhitzt.

   Aus der  tiefblauen Reaktionsflüssigkeit fällt das     1,1'-          Diäthyl    -<B>5,6</B> -     Dimetlioxybenzthio    -     5'-        Methyl-          thiopentacarbocyaninjodid    der wahrscheinli  chen Formel  
EMI0002.0035     
    beim Erkalten aus.    Absorptionsmaximum 6650 A. E.     Sensibili-          sierungsmaximum    zirka 7050 A. E.     Sensibili-          sierungsgebiet    6000-8000 A. E.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym metrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, das äquivalente Men gen von 2-Methyl-5,6-Dimethoxybenzthiazol- jodäthylat mit einem quartären Salz einer Propenverbindung der allgemeiner) Formel EMI0002.0045 worin R1 Wasserstoff oder ein organisches Radikal, R2 Aryl, B einen Säurerest bedeu ten, in Gegenwart von alkalischen Konden sationsmitteln zu einem Tetramethinfarbstoff umgesetzt werden und dieser mit der äqui valenten Menge von 2,
    4 - Dimethyltbiazol- jodäthylat in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels zum unsymmetrischen Pentacarbocyanirifarbstoff, dem 1,1'-Diätbyl- 5,6-Dimethoxybenzthio-5'-32ethylthiopenta- carbocyaninjodid, kondensiert wird. Der Farb stoff bildet blaue Kristalle und zeigt in alko holischer Lösung ein Absorptionsmaximum bei 6650 A. E. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 2-Methyl-5,6-Dimeth- oxybenzthiazoljodäthylat mit a-Phenyl- amido-r-phenylimidopropenhydrochlorid in Alkohol unter Zusatz von Triäthanolamin zum Sieden erhitzt wird und das dabei gebildete Zwischenprodukt mit 2,4-Di- methylthiazoljodäthylat unter Zusatz von Diäthylamin zu der Verbindung 1,1'-Diäthyl- 5,
    6 - Dimethoxybenzthio - 5'- Methylthio - pentacarbocyaninjodid kondensiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein primäres Amin ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein sekundäres Amin ver wendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel ein tertiäres Amin ver wendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Methylamin verwendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Diäthylamin verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Trimethylamin verwen det wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Triäthylamin verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Äthanolamin verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Piperidin verwendet wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Pyridin verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kon densationsmittel Natriumäthylat verwen det wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alko holischer Lösung vorgenommen wird.
CH184790D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. CH184790A (de)

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