CH182405A - Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes.

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CH182405A
CH182405A CH182405DA CH182405A CH 182405 A CH182405 A CH 182405A CH 182405D A CH182405D A CH 182405DA CH 182405 A CH182405 A CH 182405A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren.    zur Herstellung eines unsymmetrischen     Pentacarbocyaninfarbstoifes.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung eines unsymmetri  schen     Pentacarbocyaninfarbstoffes,    wonach  äquivalente Mengen von     2-Methy        1-benzthia-          zol-jodäthylat    mit einem     quartären    Salz einer       Propenverbindung    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0009     
    worin     R,    Wasserstoff oder ein organisches  Radikal,     R"        Aryl,    X einen Säurerest bedeu  ten,

   in Gegenwart von alkalischen Konden  sationsmitteln zu einem     Tetramethinfarb-          stoff    umgesetzt werden und dieser mit der  äquivalenten Menge von     2,5,6=Trimethyl-          benzselenazol-jodäthylat    in Gegenwart eines  alkalischen Kondensationsmittels zum un  symmetrischen     Pentacarbocyaninfarbstoff,     dem 1,1' -     Diäthyl-benzthio    - 5'6' -     dimethyl-          benzseleno    -     pentacarbocyaninjodid,    konden-         siert    wird.

   Der Farbstoff bildet     grüne    Kri  stalle und zeigt in alkoholischer Lösung ein  Absorptionsmaximum bei 6700 A. E.  



  Als alkalische     Kondensationsmittel        sind     beispielsweise geeignet primäre, sekundäre  und tertiäre Amine, wie     Methy        lamm,        Diä-          thylamin,        Trimethylamin,        Triäthylamin,          Äthanolamin,        Piperidin,        Pyridin    oder     Na-          triumäthylat.        Das    Kondensationsmittel     wird     vornehmlich in einer Menge verwendet.

   die  der Menge der, angewandten Base höchstens  äquivalent ist, weil mit zunehmender Menge  des Kondensationsmittels die Bildung des  symmetrischen Farbstoffes begünstigt wird,  von dem das Zwischenprodukt gewöhnlich  durch physikalische Mittel (Kristallisation.  Auskochen) getrennt werden muss. Die fair  die Reaktion geeignetste Menge an Konden  sationsmitteln kann leicht durch Versuche       ermittelt    werden.

   Kondensationsmittel, wel  che unter .Umständen im     Überschuss    ange-      wendet werden können, so dass trotzdem die  Bildung des Zwischenproduktes in genügen  der Ausbeute erfolgt, sind tertiäre zyklische  Amine.     ,So    kann bei Verwendung von     Py        -          ridin    oder ähnlichen Kondensationsmitteln,  welche gleichzeitig als . Lösungsmittel die  nen, natürlich das     Kondensationsmittel    im  Überschuss verwendet werden. Es ist ratsam,  von der     Propenverbindung    mehr als die der  Base äquivalente Menge zu verwenden.

   Vor  nehmlich verwendet man     einen    Überschuss  von mehr als 10%, um möglichst die uner-    wünschte Bildung des symmetrischen Farb  stoffes zu vermeiden.  



  <I>Beispiel:</I>  2 g     2-Methylbenzthiazoljodäthylat    wer  den mit 2 g     a-Phenylamido-y-phenylimido-          propenhydrochlorid    (Darstellung nach     Clai-          sen,        Ber.    36, '36,67) in 10 cm' Alkohol zum  Sieden erhitzt und nach Zusatz von 0,5     cm'          Piperidin    noch gegen     i    Stunde im Sieden  erhalten. Beim Erkalten scheidet sich der       Tetramethinfarbstoff    (Zwischenprodukt) ab.  der wahrscheinlich folgende Konstitution  
EMI0002.0018     
    besitzt. Der Farbstoff wird aus Alkohol um  kristallisiert.  



  ' Der Farbstoff zeigt in alkoholischer Lö  sung ein Absorptionsmaximum bei<B>5150</B>  A.     ,E.     



  1 g des erhaltenen     Zwischenproduktfarb-          stoffes    wird mit 1 g 2,5,6-Trimethylbenz-         selenazoljodäthylat    in 5 cm' Alkohol zum  Sieden erhitzt, danach mit zirka 1 cm'     Diä-          thylamin    unter weiterem Sieden allmählich  versetzt, bis der Ansatz eine tiefblaue Fär  bung angenommen hat. Beim Erkalten schei  det sich das     1,1'-Diäthylbenzthio-#>-)'6'-dime-          thylbenzselenopentacarbocyaninjodid    von der  wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0027     
    in grünen derben Kristallen ab.  Absorptionsmaximum 6700 A. E.  



  (in Alkohol)       Sensibilisierungsmaximum    7150 A. E.  



       Sensibilisierunm:szebiet    6000-8000 A. E.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines unsym metrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass äquivalente Men gen von 2-Methyl-benzthiazol-jodäthylat mit einem quartären Salz einer Propenverbin- dung der allgemeinen Formel EMI0002.0037 worin R1 Wasserstoff oder ein-organisehes Radikal, R" Aryl, X einen Säurerest bedeu ten,
    in Gegenwart von alkalischen Konden sationsmitteln zu einem Tetramethinfarb- stoff umgesetzt werden und dieser mit der äquivalenten Menge von 2,5,6-Trimethyl- benzselenazol-jodäthylat in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels zum un symmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoff, dem IX- Diäthyl - benzthio - 5'6' - dimethyl- benzseleno-pentacarbocyaninjodid, konden siert wird.
    Der Farbstoff bildet grüne Kri stalle und zeigt in alkoholischer- Lösung ein Absorptionsmaximum bei 6700 A. E. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 2-Methyl- benztliiazol-jodäthylat mit a-Phenylami- clo-;
    Z-phenylimido-propenhydrochlorid in Alkohol unter Zusatz von Piperidin zum Sieden erhitzt wird, und das dabei gebil dete Zwischenprodukt mit. ?,5,6-Trime- tliyl-lier_zseler@azoljodäthylat unter Zu satz von Diäthvlamin zu der Verbin dung l.,1' - I)iäthyl - benzthio- 5'6' -dime- l;hyl - benzseleno - pentacarbocyaninjodid kondensiert wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel ein primäres Amin verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel ein sekundäres Amin verwendet wird. 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als alkalisches Kondensationsmittel ein tertiäres Amin verwendet wird. :i. Verfahren nach Patentansprueli. da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Methylamin ver wendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Diäthvlamin ver. @vr-ndet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Trimethylamin ver wendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Triäthylamin ver wendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Äthanolamin ver wendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Piperidin verwen det wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Pyridin verwendet wird. 1\3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als alkalisches Kondensationsmittel Natriumäthylat ver wendet wird. 1.3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in alkoholischer Lösung vorgenommen wird.
CH182405D 1933-06-03 1934-06-02 Verfahren zur Herstellung eines unsymmetrischen Pentacarbocyaninfarbstoffes. CH182405A (de)

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