CH196347A - Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.

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CH196347A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Trisazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu     Trisazo-          farbstoffen    gelangt, wenn man eine     Diazo-          bezw.        Diazoazoverbin.dung    mit einem in       p-Stellung    zur     Aminogruppe    kuppelnden  Amin vereinigt,     weiterdiazotiert,    mit einer       Aminoaroylaminonaphthol-mono-    oder     -disul-          fonsäure    kuppelt, den     Polyazofarbstoff    weiter  diazotiert und zum     ;

  Schluss    mit einem     Amino-          arylpyrazoloh    vereinigt. Die so erhältlichen       Farbstoffe    können     :durch    die allgemeine For  mel       A-N    =     N-B-N    =     N-C-N    =     N-D     dargestellt werden,     -worin    A den     Rest    eines       dia.zotierten    Amins     bezw.        einer        @diazotierten          Aminoazoverbindun:

  g    vorstellt, B den     Rest     eines     diazotierten    in     p-Stellung    zur     Amino-          gruppe    gekuppelten     Amis,    C den     Rest     einer     diazotierten        Aminoaroylaminonaphthol-          mono-    oder     -disulfonsäure    und D den Rest  eines     Aminoarylpyrazolons.     



  Man gelangt     auf    diese Weise zu neuen,         hauptsä.chli.cll    braunen Farbstoffen, die in  Substanz oder auf der Faser     weiterdiazotiert     werden können. Die Farbstoffe eignen sich  auch zum Nachbehandeln auf der Faser mit       Diazoverbindungen,    z. B. mit     diazotiertem          p-Nitranilin.     



  Die so     erzeugten    Färbungen sind neutral  sehr out     ätzbar;    verwendet man an     .Stelle     von D     Aminoarylpyrazolon-3-carbonsäuren          bezw.    deren Derivate, so erhält man Farb  stoffe, :die neutral und alkalisch sehr gut       ätzbar    sind.  



  Gegenstand des     vorliegenden    Patentes ist  ein Verfahren zur     .Herstellung        eines        Trisa:zo-          farbstoffes.    Das Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     .diazotierte        m-Xyli-          din-o-sulfonsäure    mit     gresidin    vereinigt,       weiterdiazotiert,    mit     2-(p-Aminobenzoyl-          amino)-5-ogynaphthaIin-7-sulfonsäure    kup  pelt,

   den     Disazofarbstoff        weiterdiazotiert        und     zum Schluss mit     1-m-Aminophenyl-5-pyrazo-          lon-3--oarbonsäure    vereinigt.      Der neue. Farbstoff ist ein     dunkles    Pul  ver, das sich in Wasser     korinthfarbig    löst-.  Er gibt auf Baumwolle nach dem     Diazotie-          ren    und     Entwickeln    mit     ss-Naphthol        bezw.          m-Phenylendiamin    braune Töne.

   Die Fär  bungen sind neutral und alkalisch sehr gut       ätzbar.    Auch durch Nachbehandeln mit       diazotiertem        p-Nitranilin    auf der Faser er  hält man braune Töne.  



       Beispiel:     323 Teile     m-xvlidin-o-sulfosaures    Na  trium werden in Wasser gelöst, die Lösung  mit 335 Teilen Salzsäure<B>(19'</B> BA)     versetzt     und bei 1.5   :durch Zufügen von 69 Teilen       Natriumnitrit        diazotiert.    Nach     beendigter          Diazotierung    lässt man eine Lösung von 140  Teilen     Iires.idin    in 160 Teilen     1Salzs        äure     <B>(19'</B>     B6)

      und wenig Wasser zur     Diazover-          hindung    zulaufen und gibt     bis    zum Ver  schwinden der     kongosauren        Reaktion        Na-          triumaeetat    zu. Durch     Erwärmen    auf<B>10'</B>  führt man die Kupplung     zti    Ende und iso  liert den     31onoazofarbstoff    aus     kongosaurer     Lösung.  



  Die     Fa.rbstoffpaste        wird    in Wasser ge  löst unter Zusatz von     Sodalösun@,    bis die  Lösung gegen     Lackmus    neutral ist. Nach  Zugabe von 7 5 Teilen     Natriumnit.rit    werden  bei<B>15'</B> 700 Teile Salzsäure     (19'        BA    ein  gerührt:

   die     Diazoverbindun.g    wird nach     be-          endigter        Diazotierung    durch Abpressen iso  liert und mit einer Lösung von     36()    Teilen       p-Aminobenzo        y1    - ? -     amino-5-naplithol-    7     -sulfo-          säure    und 280 Teilen Soda. in Wasser ver  einigt.

   Der gebildete     D.isazofa.rbstoff    wird  isoliert, in Wasser     angeschlämmt    und nach  Zugabe von 75 Teilen     Natriumnitrit    und     700       Teilen     Salzsäure        (    10 "     Be)    bei     V-0    weiter  diazotiert.

       -Nach        beendigter        I)iazotierung        lässt     man eine Lösung von 243 Teilen     1-m-amino-          phenyl-5-pyrazolon-3-carbonsaiirem    Natrium       einfliessen        und        gibt        Natriumaeetat    zu bis zur  essigsauren     Reaktion.    Nach     mehreren    Stun  den wird die Kupplung durch Zugabe von       Natronlauge    bis zur     alkalischen    Reaktion       vollendet.    Der     Farbstoff    wird 

      abgepresst.    Er  gibt auf     Baumwolle    nach dem     Dia.zotieren     und     Entwickeln        mit.        ss-Naphtliol        bezw.          m-Phenvlendianiin        braune    Töne. Die Fär  bungen     .sind        neutra-1    und alkalisch sehr gut       ätzbar.        Aueli    durch     Nachbehandeln    mit       diazotierteni        p-Niti-aiiilin    auf der Faser er  hält man braune Töne.

Claims (1)

  1. EMI0002.0091 I' <SEP> ATRN <SEP> TANSPRUCII EMI0002.0092 Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung. <SEP> eine,. <SEP> Trisazo farbstoffe.:, <SEP> dadurch <SEP> @,-elzennzeiehnet. <SEP> dass <SEP> man <tb> diazotierte <SEP> ni-Nvliilin-o-.sulfon:säure <SEP> mit <SEP> Iire sidin <SEP> vereini,,t.-,s-eiterdiazotiert. <SEP> mit <SEP> 2-(p Aminobenzoylaminol <SEP> - <SEP> 5 <SEP> -ozynaphthalin- <SEP> 7-.sul fonsäui-e <SEP> kuppelt, <SEP> den <SEP> 1--)i-#azofarb3toff <SEP> weiter diazotiert <SEP> und <SEP> zum <SEP> Schluss <SEP> mit <SEP> 1-m-Amino phenyl-5-pyrazolon-\.3-carbomsä.ure <SEP> vereinigt. <tb> Der <SEP> Farbstoff <SEP> ist <SEP> ein <SEP> dunkles <SEP> Pulver, <SEP> das <tb> sich <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> korinthfarbig <SEP> löst.
    <SEP> Er <SEP> gibt <tb> auf <SEP> Baumwolle <SEP> nach <SEP> dein <SEP> Diazotieren <SEP> und <tb> Ent <SEP> ickeln <SEP> mit <SEP> /3-Naphthol <SEP> bezN%-. <SEP> m-Phe nylendiamin <SEP> braune <SEP> Töne. <SEP> Die <SEP> Färbungen <tb> sind <SEP> neutral <SEP> und <SEP> alkalisch <SEP> ,sehr <SEP> gut <SEP> ätzbar. <tb> Auch <SEP> durch <SEP> Naehbeliandeln <SEP> mit <SEP> diazotiertern <tb> p-Nitranilin <SEP> auf <SEP> der <SEP> Faser <SEP> erhält <SEP> inan <SEP> braune <tb> Töne.
CH196347D 1936-01-09 1936-12-15 Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. CH196347A (de)

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