CH204688A - Verfahren zur Herstellung von 4-Äthyl-5-oxyäthylthiazol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Äthyl-5-oxyäthylthiazol.

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CH204688A
CH204688A CH204688DA CH204688A CH 204688 A CH204688 A CH 204688A CH 204688D A CH204688D A CH 204688DA CH 204688 A CH204688 A CH 204688A
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ethyl
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     4-Äthyl-ö-oxyäthylthiazol.       Das Hauptpatent     betrifft    ein Verfahren  zur Herstellung von     4-Methyl-5-oxyäthylthia-          zol.    Gegenstand des vorliegenden Patentes  ist ein Verfahren zur Darstellung des     4-Äthyl-          5-oxyäthylthiazols.    Das Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man das     Äthylpropyl-          keton,

      dessen     Propylrest    an dem zur     Keto-          gruppe        a-ständigen        Kohlenstoffatom    einen aus  tauschfähigen     Substituenten    und endständig  eine zu     Hydroxyl        verseifbare    Gruppe ent  hält, mit Salzen der     Rhodanwasserstoffsäure     zu den     2-Oxy-4-äthyltbiazol,    das in     5-Stel-          lung    einen die oben gekennzeichnete,

   .zu       Hydroxyl        verseifbare    Gruppe enthaltenden       Äthylrest    aufweist, umsetzt und dass man  die     Hydroxylgruppe    in     2-Stellung    durch Ein  wirken eines     Phosphorhalogenids    durch Ha  logen und letzteres durch Behandeln mit  einem Reduktionsmittel durch Wasserstoff  ersetzt und die in dem genannten     Äthylrest     stehende     verseifbare    Gruppe zur     Hydroxyl-          gruppe    verseift.

   Die zur     Hydroxylgruppe        ver-          seifbare    Gruppe ist beispielsweise eine Ester-    Kruppe, z. B. die Gruppe     -O-CO-CHs     oder die Gruppe     -0-C0-    Die  Kondensation zu den     Thiazolen    erfolgt
EMI0001.0037  
   zweck  mässig in Gegenwart eines Löse- oder     Ver-          dünnemittels,    wie Wasser,

   Alkohol und Ace  ton und unter Verwendung der Alkali- oder       Erdalkalimetalle    der     Rhodanwasserstoffsäure.     Die dabei zunächst unter Ausscheidung eines       Metallhalogenids    entstehenden     Ketorhodanide     können durch Behandlung mit starken Säu  ren, wie     Halogenwasserstoffsäure    und Schwe  felsäure, zu dem     Thiazol    kondensiert werden.  



  Das so erhältliche     4-Äthyl-5-oxyäthylthia-          zol    wird als dickes, farbloses Ö1 vom     Kps     127-128  erhalten. Es soll als Ausgangsstoff  für die Herstellung     chemischer    Produkte An  wendung finden.

           Beispiel:       9,7 g     1-Oxy-4-oxo-hexan    vom     Kpb    85 bis  <B>880</B> (hergestellt durch Kondensation der Na  triumverbindung des     3,5-Diketoheptans    mit       Äthylenbromid    zum 4-[ss-Bromäthyl]-3,5-di-           ketoheptan    und Verseifen des letzteren durch       Kochen        mit        5%iger        Salzsäure,        wobei        Brom     durch     Hydroxyl    ersetzt und der eine     Pro-          pionylrest    abgespalten wird)

   werden mit 17 g       Benzoylchlorid    und 26     ems        5-n-Natronlauge     bei 20-30       benzoyliert.    Das erhaltene     1-Ben-          zoyloxy-4-oxo-hexan    zeigt den     Kps    154-155 .  



  14 g dieser Verbindung werden in 50     cms     Äther bei 00 mit 9 g Brom     versetzt.    Die  mit Wasser gewaschene Lösung lässt man  bei 35-400 zu 10g     Rhodanbarium    in 30     em3     Alkohol tropfen. Nach 15 Stunden versetzt  man mit Wasser, nimmt das     Rhodanid    in  Äther auf, wäscht mit Wasser, trocknet über       'Chlorcalzium    und dampft den Äther ab. Das  so erhaltene     1-Benzoyloxy-3-rhodan-4-oxo-          hexan    tropft man bei 0-10o in 30     ems    kon  zentrierte Schwefelsäure, giesst die Lösung  auf Eis und extrahiert mit Äther.

   Nach Ab  dampfen des Äthers     hinterbleibt    das     2-Oxy-          4-äthyl-5-benzoyloxyäthylthiazol    als dickes  Öl. 11 g dieser Verbindung kocht man mit  40 cm'     Phosphoroxychlorid        1/s    Stunde lang  unter     Rückfluss,    verdampft den     Überschuss     an     Phosphoroxychlorid    unter vermindertem  Druck, zerlegt mit Wasser und Ammoniak  und extrahiert mit Äther. Nach Verdampfen  des Äthers löst man die rohe     2-Chlorverbin-          dung    in 30     ems    Eisessig und trägt bei 90  bis 1000 6 g Zinkstaub ein.

   Man erhitzt       1/z    Stunde im kochenden Wasserbade, giesst  in Wasser, extrahiert mit Äther, wäscht mit       Natriumcarbonatlösung    und verdampft den  Äther. Das so erhaltene rohe     4-Äthyl-5-ben-          zoyloxyäthyl-thiazol    wird zur Abspaltung der       Benzoylgruppe    in 20     cm3    Alkohol mit 20 cm-'       30%iger        Natronlauge        1/2        Stunde        gekocht.     Nach dem Ansäuern mit verdünnter Salzsäure  wird der Alkohol mit Wasserdampf entfernt,

    der Rückstand mit     Kaliumcarbonat    gesättigt  und mit Äther extrahiert. Nach     Verdampfen     des Äthers erhält man das 4-Äthyl-5-oxy-         äthylthiazol    als dickes, farbloses Öl vom       Kps    127-1280.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 4-Äthyl- 5-oxyäthylthiazol, dadurch gekennzeichnet, dass man das Äthylpropylketon, dessen Pro- pylrest an dem zur Ketogruppe a-ständigen Kohlenstoffatom einen austauschfähigen Sub- stituenten und endständig eine zu Hydroxyl verseifbare Gruppe enthält,
    mit Salzen der Rhodanwasserstoffsäure zu dem 2-Oxy-4-äthyl- thiazol, das in 5-Stellung einen die oben ge kennzeichnete zu Hydroxyl verseifbare Gruppe enthaltenden Äthylrest aufweist,
    umsetzt und dass man die Hydroxylgruppe in 2-Stellung durch Einwirken eines Phosphorhalogenids durch Halogen und letzteres durch Behan deln mit einem Reduktionsmittel durch Was serstoff ersetzt und die in dem genannten Äthy lrest stehende verseifbare Gruppe zur Hydroxylgruppe verseift. Die neue Verbindung ist ein dickes, farb loses Öl vom Kp3 127-128o. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Hydroxyl- gruppe verseifbare Gruppe eine Ester gruppe ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Hydroxylgruppe verseifbare Gruppe -O-CO-CH3 ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Hydroxylgruppe verseifbare Gruppe -0--C0- EMI0002.0090 ist.
CH204688D 1936-09-22 1936-09-22 Verfahren zur Herstellung von 4-Äthyl-5-oxyäthylthiazol. CH204688A (de)

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