CH204690A - Verfahren zur Herstellung von 4-Methyl-5-benzoyloxyäthylthiazol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Methyl-5-benzoyloxyäthylthiazol.

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CH204690A
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methyl
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ether
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     4-Rethyl-5-benzoylogyäthylthiazol.       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung von     4-Methyl-5-          oxyäthylthiazol.    Gegenstand des vorliegenden  Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung  des     4-Methyl-5-benzoyloxyäthylthiazols.    Das  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,     dass     man das     Methylpropylketon,

      dessen     Propyl-          rest    an dem zur Vetogruppe     a-ständigen          gohlenstoffatom    einen austauschfähigen     Sub-          stituenten    und endständig einen     Benzoyloxy-          rest    enthält, mit Salzen der     Rhodanwasser-          atoffsäure    zu dem     2-Oxy-4-metbyl-5-benzoyl-          oxyäthylthiazol    umsetzt und dass man die       Hydroxylgruppe    in     2-Stellung    durch Einwir  kung eines     Phosphorhalogei)

  ids    durch Halo  gen und letzteres durch Behandeln mit einem  Reduktionsmittel durch Wasserstoff ersetzt.  Die Reaktion erfolgt zweckmässig in Gegen  wart eines Löse- oder     Verdünnemittels,    wie  Wasser, Alkohol und Aceton und unter Ver  wendung der Alkali- oder     Erdalkalimetalle     der     Rhodanwasserstoffsäure.    Die zunächst  unter Ausscheidung eines     Metallhalogenids       entstandenen     getorhodanide    können durch  Behandlung mit starken Säuren wie Halogen  wasserstoffsäure und Schwefelsäure zu den       Thiazolen    kondensiert werden.  



  Das so erhältliche     4-Methyl-5-benzoyl-          oxyäthylthiazol    siedet unter 5 mm Druck  bei<B>1800.</B> Es bildet ein bei 189   schmelzen  des     Pikrat,    es soll als     Ausgangstof    für die  Herstellung chemischer Produkte Anwendung  finden.  



  <I>Beispiel:</I>  206 g     Acetopropylalkohol-benzoat    (erhal  ten durch Einwirken von     Benzoylchlorid    auf       Acetopropylalkohol    in Gegenwart von     Pyri-          din,    Siedepunkt unter 3 mm Druck bei       167-168')    werden in 600 cm' Äther gelöst  und bei 0 - 5   mit 160 g Brom nach und  nach versetzt. Die ätherische Lösung wird  mit Wasser gewaschen und der Äther unter  vermindertem Druck     abdestilliert.    Der Rück  stand wird in 200 cm" Alkohol mit 120 g       galiumrhodanid    15 Stunden bei 30   gerührt.  Man versetzt mit Wasser und zieht mit Äther      aus.

   Nach dem Verdampfen des Äthers tropft  man den Rückstand bei 30-35   in 100     cm3     konzentrierte Schwefelsäure, giesst die     Schwe-          felsäurelösung    auf Eis und extrahiert mit  Äther. Beim Einengen der Lösung kristalli  siert das     2-Oxy-4-methyl-5-berizoyloxyäthyl-          thiazol    aus. Aus Alkohol erhält man farb  lose Kristalle vom Schmelzpunkt 1480.  



  Die gleiche Verbindung erhält man, wenn  man an Stelle von 120 g     Kaliumrliodanid     130 g     Kalziumi-hodanid    verwendet und im  übrigen in derselben Weise verfährt. 15 g  dieser Verbindung werden mit 40     g        Phos-          phoroxychloryd        '/2    Stunde, unter     Rückfluss     gekocht. Das überschüssige     Phosphoroxy-          chlorid    wird     abdestilliert    und der Rückstand  mit Wasser und Ammoniak unter Kühlung  versetzt.

   Dabei scheidet sich das     2-Chloi--4-          methyl-5-benzoyloxyäthylthiazol    als helles Öl  ab. Dieses wird in Äther gelöst, der Äther  verdampft, in 30 g Eisessig auf<B>80'</B> erhitzt  und nach und nach mit 10 g Zinkstaub ver  setzt. Dann wird noch     '/2    Stunde auf 80 bis  90   erhitzt, mit Wasser verdünnt und bei  0   finit Natronlauge neutralisiert. Durch Aus  schütteln mit Äther gewinnt man das     4-31e-          thyl-5-benzoyloxyätliyltliiazol,    dessen     Pikrat     bei 189<B>0</B> schmilzt.

Claims (1)

  1. PAT$NTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 4-Methyl- 5-benzoyloxyäthy lthiazol, dadurch gekenn zeichnet, dass man: das Methylpropylketon, dessen Propylrest an dem zur Keto- gruppe a-ständigen Kohlenstoffatom einen austauschfähigen Substituenten und endstän- dig einen Benzoyloxyrest enthält,
    mit Salzen der Rhodanwasserstoffsäure zni dem 2-Oxy- 4-methyl-5-berizoyloxyäthylthiazol umsetzt und dass man die Hydroxylgruppe in 2-Stel- lung durch Einwirken eines Phosphorhalo genids durch Halogen und letzteres durch Behandeln finit einem Reduktionmittel durch Wasserstoff ersetzt.
    Die neue Verbindung siedet unter 5 min Druck bei<B>1801</B> C und bildet ein bei<B>189'</B> C schmelzendes Pikrat. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der austanischfähige Sub- stituent ein Halogenatom ist.
CH204690D 1936-09-22 1936-09-22 Verfahren zur Herstellung von 4-Methyl-5-benzoyloxyäthylthiazol. CH204690A (de)

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