CH210715A - Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters.

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CH210715A
CH210715A CH210715DA CH210715A CH 210715 A CH210715 A CH 210715A CH 210715D A CH210715D A CH 210715DA CH 210715 A CH210715 A CH 210715A
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corticosterone
oleylating
ester
oleylation
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Corticosteronesters.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung eines       Corticosteronesters,    das dadurch gekennzeich  net ist, dass man     Corticosteron    mit     oleylie-          renden    Mitteln behandelt.  



  Die auf diese Weise     gewonnene    Verbin  dung besitzt die Formel       CziHza04        #    CO .     C171133     und die folgende Struktur:  
EMI0001.0010     
    Sie bildet eine gallertige Masse von fett  artiger Beschaffenheit und schmilzt bei etwa  80   C. Sie lässt sich aus     Petroläther    um  kristallisieren.  



  Zur     Oleylierung    eignen sich die bekann  ten     Veresterungsmethoden..    Nur solche Me-         thoden,    bei denen stark alkalische     Reagen-          tien        (wie    freie Alkalien)     benötigt    werden,  sind entweder mit grosser Vorsicht zu be  nutzen oder ganz auszuschliessen.

   -Methoden,  bei denen freie Mineralsäure (wie Chlorwas  serstoff) auftritt,     können    bei vorsichtigem  Arbeiten benutzt werden, zweckmässig ist es  jedoch in diesen Fällen unter Zusatz von       säurebindenden    Mitteln (wie     Pyridin,        ga-          liumkarbonat,        etc.)    zu arbeiten. Auch durch       Umesterung        kann    das     Corticosteronoleat    ge  wonnen werden. Gegebenenfalls arbeitet man  in Gegenwart von     Verdünnungsmitteln,        vie     Äther, Benzol, Aceton usw.  



  Der neue Ester des     Corticosterons    soll  therapeutische     Verwendung    finden oder als       Zwischenprodukt        zur    Herstellung oder     zur     Reinigung von     therapeutisch    wertvollen Ver  bindungen dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  20 mg     Corticosteron    werden in 80 mg       Pyridin    gelöst, mit der Lösung von 25 mg           Ölsäurechlorid    in 0,5     ein'    trockenem Äther  versetzt und ohne Beachtung der     Ausschei-          dung    von Kristallen bei gelinder Wärme zur  Trockne gedämpft. Der Rückstand wird mit  etwas Wasser versetzt und mit Äther in  einen Scheidetrichter gespült. Er wird meh  rere Male mit verdünnter Salzsäure, dann  mit Wasser gewaschen. Die getrocknete  Ätherlösung wird durch Destillation von  Äther befreit und der Rückstand mit     Pentan     angerieben.

   Der bald gallertig ausfallende       Ölsäureester    des     Corticosterons    wird     abge-          nutscht        und    mehrmals mit     Pentan    gewaschen.  Er lässt sich aus     Petroläther    durch Einengen       umkristallisieren.    Er behält dabei eine etwa       fettartige    Konsistenz und schmilzt bei etwa  80   C. Der Ester     ist    leicht fettlöslich und  unlöslich in Wasser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Cortico- steronesters, dadurch gekennzeichnet, dass man Corticosteron mit. oleylierenden Mit teln behandelt. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung besitzt die Formel C21112904 <B>.</B> CO C1733 und die folgende Struktur: EMI0002.0023 Sie bildet eine gallertige Masse von fett artiger Beschaffenheit und schmilzt bei etwa <B>90'</B> C. Sie lässt sich aus Petroläther um kristallisieren.
    Der neue Ester des Corticosterons soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Herstellung oder zur Reinigung von therapeutisch wertvollen Ver bindungen dienen. UNTERA\ SPRt1CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als oleylierendes Mittel Olsäureanhydrid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als oleylierendes Mittel ein Olsä.urehalogenid verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als oleylieren# des Mittel einen Ölsäureester verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als oleylierendes Mittel Ölsäure verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oleylierung in Gegenwart von Verdünnungsmitteln ausführt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oleylierung in Gegenwart von säurebindenden Mitteln ausführt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oleylierung in Gegenwart von Aceton ausführt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oleylierung in Gegenwart von Pyridin ausführt.
CH210715D 1936-12-23 1936-12-23 Verfahren zur Herstellung eines Corticosteronesters. CH210715A (de)

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