CH211013A - Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes.

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CH211013A
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trisazo
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/36Trisazo dyes of the type
    • C09B35/366D is diphenyl

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 208540    Verfahren     zur    Herstellung     eines        Tr        isazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass ein wertvoller       Trisazofarbstoff    hergestellt werden kann,  wenn man     tetrazotiertes        4,4'-Diaminodiphenyl     einerseits mit     1-Oxybenzol-2-karbonsäure    und  anderseits mit     1-Aminonaphthalin-6-sulfon-          säure    kuppelt,

   den so erhaltenen     Disazo-          aminofarbstoff        diazotiert    und mit     8-Oxy-          chinolin-7-sulfonsäure    kuppelt.  



  Der neue     Trisazofarbstoff    stellt ein grau  schwarzes Pulver dar, das sich in Wasser,       in        10%iger        Sodalösung        und        in        100%iger        Na-          tronlauge    mit     braunoranger    und in konzen  trierter Schwefelsäure mit     schwärzlichblauvio-          letterFarbe    löst.     ErfärbtBaumwolleinrotbrau.          nen    Tönen an, die beim Nachkupfern gut  wasch- und lichtecht werden.  



  Bei der Durchführung des vorliegenden Ver  fahrens kann beispielsweise das in üblicher  Weise     tetrazotierte        4,4'-Diaminodipheciyl    zu  erst in alkalischem Medium einerseits mit       1-Oxybenzol-2-karbonsäure    und hierauf in  schwach saurem Medium mit     1-Aminonaphtha-          lin-6-sulfonsäure    gekuppelt werden.

   Die Diazo-         tierung    des erhaltenen     Disazoaminofarbstoffes     wird vorzugsweise indirekt, d. h. beispielsweise  durch Ansäuern einer mit Nitrit versetzten  schwach alkalischen Lösung des     Farbstoffes,     vorgenommen und die Kupplung der so er  haltenen     Diazoverbindung    mit     8-Oxychinolin-          7-sulfonsätire    erfolgt in bekannter Weise in  schwach alkalischem, beispielsweise     natrium-          karbonatalkalischem    Medium.  



       Beispiel:     Man     tetrazotiert    18,2 Teile     4,4'-Diainino-          diphenyl    auf übliche Weise und kuppelt die       Tetrazoverbindung    bei     6-1011    in     natrium-          karbonatalkalischer    Lösung mit 13,8 Teilen       1-Oxybenzol-2-karbonsäure.    Nachdem die       Tetrazoverbindung    verschwunden ist, gibt  man eine mit Natriumkarbonat neutralisierte  Lösung von 22,

  3 Teilen     l.-Amiiionaphthalin-          6-sulfonsäure    hinzu und säuert die     Reaktions-          masse        mit        50%iger        Essigsäure        an.        Man     kuppelt vorerst 6 Stunden unterhalb 20 0 und  beendet die Reaktion durch 12     stündiges         Rühren bei 25-30 0. Der     Disazofarbstoff    wird  ohne Beigabe     vori'@Salz        abfiltriert    und mit  Wasser gewaschen.  



  Man löst hierauf den     Disazofarbstoff    in  800 Teilen Wasser und 10,6 Teilen wasser  freiem Natriumkarbonat bei     70-80',    setzt  6,9 Teile     Natriumnitrit,    in 25 Teilen Wasser  gelöst, hinzu und säuert bei 50 mittels einer  Mischung von 50 Raumteilen konzentrierter  Salzsäure und 30 Teilen Wasser an. Die       Diazotierung    dauert etwa 16 Stunden. Hier  auf kuppelt man bei     10-1511    mit 23,6 Tei  len     8-Oxychinolin-7-srilfonsäure    in     natrium-          karbonatalkalischer    Lösung. Nach Beendi  gung der Kupplung scheidet man den Farb  stoff durch Beigabe von Kochsalz ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Trisazo- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man tetrazotiertes 4,4'-Diaminodiphenyl einerseits mit 1-Oxybenzol-2-karbonsäure und ander seits mit 1-Aminonaphthalin-6-sulforisäure kuppelt, dea so erhaltenen Disazoaminofarb- stoff diazotiert und mit 8-Oxychinolin-7- sulfonsäure kuppelt.
    Der neue Trisazofarbatoff stellt ein grau schwarzes Pulver dar, das sich in Wasser, in 100joiger Sodalösung und in 10%iger Na- tronlauge mit braunoranger und in konzen trierter Schwefelsäure mit schwärzlich blau violetter Farbe löst. Er färbt Baumwolle in rotbraunen Tönen an, die beim Naobkupfern gut wasch- und lichtecht werden.
CH211013D 1938-08-16 1938-08-16 Verfahren zur Herstellung eines Trisazofarbstoffes. CH211013A (de)

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