CH211254A - Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols.

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CH211254A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren    zur Darstellung eines neuen     Esters    des     Oestradiols.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen Ester des     Oestradiols    gelangen kann,  wenn man     Oestradiol-di-n-butyrat    mit alka  lisch reagierenden Mitteln in schonender  Weise behandelt. Hierbei wird nur der  Säurerest abgespalten, der an die     phenolische          Hydroxylgruppe    gebunden ist. Als alkalisch  reagierende Mittel können zum Beispiel Al  kaIihydroxyde,     Alkalicarbonate,        Erdalkali-          hydroxyde,    Magnesia usw.     verwendet    wer  den.  



  Das so gewonnene     Oestradiol-17-mono-n-          butyrat    bildet     Kristalle    vom F. 166,5 bis  167  . Es soll therapeutische Verwendung  finden.  



  Während die     partielle        Verseifung    von       Diestern    der     Androstandiole    zu Gemischen  führt, die sich oft nur schwer trennen lassen,  verläuft die Reaktion nach vorliegendem  Verfahren überraschenderweise durchaus ein  heitlich und man erhält den     Oestradiol-17-          monoester    in so gut wie quantitativer Aus  beute.

           Beispiel:     1 Teil     Oestradiol-3,17-di-n-butyrat    (F. 64  bis 65  ; hergestellt zum Beispiel     durch    Ein  wirkung von     n-Buttersäureanhydrid    auf       Oestradiol    in     Pyridinlösung)    wird in 50 Tei  len einer 0,5 %     igen        galiumcarbonatlösung    in  95 %     igem    Methylalkohol     aufgeschlemmt    und  einige Zeit bei     Zimmertemperatur    gerührt.  Das     Dibutyrat    geht dabei ziemlich rasch in  Lösung. Hierauf wird angesäuert und mit  200 Teilen Wasser gefällt.

   Das erhaltene       gristallisat    wird     abfiltriert    und nacheinan  der mit Wasser, verdünnter     Sodalösung    und  wiederum mit Wasser gewaschen. Das be  reits sehr reine     Oestradiol-17-mono-n-buty-          rat    kann noch aus     Methanol-Wasser    umgelöst  werden. Es schmilzt bei 166,5 bis 167  .  



  An Stelle von     Kaliumcarbonat    kann man  auch andere alkalisch reagierende     Mittel,     wie z. B.     Alkalihydroxyde,        Erdalkalihydr-          oxyde    usw. verwenden. Die Reaktion kann  auch in     Gegenwart    anderer Lösungsmittel,  wie z. B. Äthylalkohol,     iso-Butylalkohol,         Aceton,     Dioxan    und dergleichen, gegebenen  falls in Gegenwart von Wasser, durch  geführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols, dadurch gekennzeich net, dass man Oestradiol-di-n-butyrat mit al kalisch reagierenden 'Mitteln in schonender Weise behandelt. Das so gewonnene Oestradiol-17-mono- n-butyrat bildet Kristalle vom F. 166,5 bis <B>167</B> . Es soll therapeutische Verwendung finden. UNTERAN SPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel ein Alkalicarbonat verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und U n- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel Kaliumcarbonat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Lösungsmittels arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von Al koholen arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von wäs serigem 31ethylalkohol arbeitet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel ein Alkahhydroxyd verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel Kaliumhydroxyd verwendet.
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