CH211255A - Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols.

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CH211255A
CH211255A CH211255DA CH211255A CH 211255 A CH211255 A CH 211255A CH 211255D A CH211255D A CH 211255DA CH 211255 A CH211255 A CH 211255A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines neuen     Esters    des     Oestradiols.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen Ester des     Oestradiols    gelangen kann,  wenn man     Oestradiol-di-iso-butyrat    mit al  kalisch reagierenden Mitteln in schonender  Weise behandelt. Hierbei wird nur der  Säurerest abgespalten, der an die     phenolische          Hydroxylgruppe    gebunden ist. Als alkalisch  reagierende Mittel     können    zum Beispiel Al  kalihydroxyde,     Alkalicarbonate,        Erdalkali-          hydroxyde,    Magnesia usw. verwendet wer  den.  



  Das so gewonnene     Oestradiol-17-mono-          iso-butyrat    bildet Kristalle vom F. 183 bis  <B>183,5'.</B> Es soll therapeutische     Verwendung     finden.  



  Während die partielle     Verseifung    von  Biestern der     Androstandiole    zu Gemischen  führt, die sich oft nur schwer trennen lassen,  verläuft die Reaktion nach vorliegenden Ver  fahren     überraschenderweise    durchaus ein  heitlich und man erhält den     Oestradiol-17-          monoester    in so gut wie quantitativer Aus  beute.

      <I>Beispiel:</I>  1 Teil     Oestradiol-3,17-di-iso-butyrat     (F. 100,5 bis 101,5 ; hergestellt zum Bei  spiel durch Einwirkung von     iso-Buttersäure-          anhydrid    auf eine     Pyridinlösung    von     Oestra-          diol)    wird     mit    100 Teilen einer Lösung von  <B>0,5%</B>     Natriumcarbonat    in 95%igem Methyl  alkohol versetzt, bei     Zimmertemperatur    ge  löst und einige Zeit     stehen    gelassen.

   Nach  dem Ansäuern, Fällen     mit    Wasser,     Abfil-          trieren    und gründlichem Waschen mit Was  ser,     verdünnter        Sodalösung    und Wasser wird  das bereits -sehr     reine        Oestradiol-17-mono-          iso-butyrat    noch einige Male aus     Methanol-          Wasser    umgelöst. Es     schmilzt    bei 183 bis  <B>183,5-.</B>  



  An Stelle von     Natriumcarbonat    kann  man auch andere alkalisch reagierende Mit  tel, wie z. B.     Alkalihydrogyde,        Erdalkali-          hydroxyde    usw.     verwenden.    Die Reaktion  kann auch in Gegenwart anderer Lösungs  mittel, wie z. B. Äthylalkohol,     iso-Butyl-          alkohol,    Aceton,     Dioxan    und dergleichen,      gegebenenfalls in Gegenwart von Wasser,  durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols, dadurch gekennzeich net, dass man Oestradiol-di-iso-butyrat mit alkalisch reagierenden Mitteln in schonender Weise behandelt. Das so gewonnene Oestradiol-17-mono- iso-butyrat bildet Kristalle vom F. 183 bis 183,5 . Es soll therapeutische Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel ein Alkalicarbonat verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel Natriumcarbonat verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Lösungsmittels arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von Al koholen arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart von wäs serigem Methylalkohol arbeitet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel ein Alkalihydroxyd verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als alkalisch reagierendes Mittel Kaliumhydroxyd verwendet.
CH211255D 1937-02-06 1937-02-06 Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters des Oestradiols. CH211255A (de)

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