CH213177A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-5-diol-3.21-on-20-derivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-5-diol-3.21-on-20-derivates.

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CH213177A
CH213177A CH213177DA CH213177A CH 213177 A CH213177 A CH 213177A CH 213177D A CH213177D A CH 213177DA CH 213177 A CH213177 A CH 213177A
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnen-6-diol-3.21-on-20-derivates.       Im Hauptpatent wurde     ein    Verfahren  beschrieben zur Herstellung eines     Pregnen-          5-ol-3-on-20-derivates,    nämlich des     Acetoxy-          21-pregnen-5-ol-3-ons-20.    Es wurde nun ge  funden, dass man zu einem neuen, ebenfalls  wichtigen Derivat des     Pregnen-5-ol-3-ons-20,     dem     Triphenylmethoxy-21-pregnen-5-ol-3-on-          20    gelangen kann,

   wenn man     Acyloxy-3-di-          azo    - 21-     pregnen    - 5 - an - 20 zu erst mit einer       wässrigen    anorganischen Säure behandelt, wo  bei sich das     Acyloxy-3-pregnen-5-ol-21-on-20     bildet, diesen letzteren Stoff mit     Triphenyl-          methylhalogenid    umsetzt und das so erhal  tene     Acyloxy-3-triphenylmethoxy-21-preg-          nen-5-on-20    einer alkalischen     Verseifung    un  terwirft.  



  Das den Gegenstand des vorliegenden  Patentes bildende Verfahren zur Herstellung  eines     Pregnen-5-ol-3-on-20-derivates    ist da  durch gekennzeichnet, dass man     Acyloxy-3-          ätiocholen-5-säure,    die man zum Beispiel aus       Stigmasterin    oder Cholesterin bereiten kann,  in das entsprechende     Säurehalogenid    über  führt, aus diesem durch Einwirkung von    überschüssiger     Diazomethanlösung    das     Acyl-          oxy-3-diazo-21-pregnen-5-on-20    herstellt, die  ses mit einer     wässrigen        anorganischen    Säure  behandelt,

   das so erhaltene     Acyloxy-3-preg-          nen-5-ol-21-on-20        mit        Triphenylmethylhalo-          genid    umsetzt und das dabei erhaltene     Acet-          oxy-3-triphenylmethoxy-21-pregnen    - 5 -     on-20     in alkalischer Lösung verseift.  



  Das     Triphenylmethoxy-21-pegnen-5-ol-3-          on-20,    das als Harz erhalten wird, ist in die  ser Form zur weiteren Verarbeitung geeig  net. Es stellt ein wichtiges Zwischenpro  dukt zur Herstellung von Arzneimitteln dar.  Es reduziert alkalische Silberlösung in der  Kälte kaum oder nur äusserst langsam.         Beispiel:       Aus     Acetoxy13-ätio-cholensäure    wird das  Säurechlorid hergestellt, wie im Beispiel des  Hauptpatentes beschrieben und daraus mit       Diazomethan,    ebenfalls wie im Beispiel des  hauptpatentes beschrieben,     Acetoxy-3-diazo-          21-pregnen-5-on-20    (Schur. p. gegen 150    unter     Zersetzung)    gebildet.

        0,1.5 g dieses     Acetoxy-diazoketons    werden  in 2 cm'     Dioxan    gelöst, mit     l,;>    cm' doppelt  normaler Schwefelsäure versetzt und die als  bald beginnende Gasentwicklung durch leich  tes Wärmen auf ca. 40   beendigt. Man ver  dünnt mit Wasser, schüttelt mit Äther aus,  wäscht die Ätherlösung mit     Sodawasser,     trocknet sie und dampft im Vakuum zur  Trockne. Zur Reinigung kann im Hoch  vakuum sublimiert und aus Äther durch Ein  engen kristallisiert werden.

   Das     Acetoxy-3-          pregnen-5-ol-2l-on-20    wird so in farblosen       Kristallen    erhalten, die trotz richtiger Zu  sammensetzung     C"H140,,    meist nicht ganz  scharf bei ca. 150 bis 155   schmelzen.

   Sie  ziehen offenbar leicht     Kristallwasser    an, re  duzieren alkalische     Silberlösung    stark und  geben mit     Digitonin    keine Fällung. 0,1 g  dieses     Acetoxy-3-pregnen-5-ol-21-ons-20    wird  in 0,25 cm'     Pyridin    gelöst, bei 0   mit der  Lösung von 75 mg     Triphenylmethyleblorid     in 0,25 cm'     Benzen    versetzt und nach einer  Stunde bei 0   noch zwei Tage bei Zimmer  temperatur stehen gelassen. Man giesst hier  auf in Sodawasser, schüttelt mit. Äther aus,  wäscht die Ätherlösung mit Wasser, trock  net, dampft ein und entfernt     Py        ridinreste    im  Vakuum durch leichtes Wärmen.

   Die     Tri-          tylverbindung    verbleibt als dicker Sirup, der  wenig     Triphenylcarbinol    enthält und in die  ser Form weiter verarbeitet werden kann.  Zur     Verseifung    löst man in Methanol, gibt       iiberschüssige        methylalkoholische    Kalilauge  zu und lässt bei Zimmertemperatur mehrere  Stunden stehen.

   Nach Zusatz von Wasser    wird mit Äther ausgeschüttelt, die Äther  lösung mit Wasser gewaschen, getrocknet  und eingedampft.     Das        Triphenylmethoxyy-          21-pregnen-5-ol-3-on-20        hinterbleibt    als     fast     farbloses Harz,     das    noch mit wenig     Tri-          phenylmethylcarbinol    verunreinigt sein kann,  in dieser Form aber für weitere Umsetzungen  geeignet ist. Die Verbindung reduziert alka  lische Silberlösung in der Kälte nicht oder  nur äusserst     langsam.     



  Das Produkt soll als Zwischenprodukt  für die Herstellung von Arzneimitteln dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Pegnen- 5-ol-3-on-20-derivates, dadurch gekennzeich net, dass man Acyloxy-3-ätiocholen-5-säure in das entsprechende Säurehalogenid überführt, auf dieses überschüssiges Diazomethan ein wirken lässt, das so erhaltene Diazoketon durch Einwirkung einer wässrigen anorgani schen Säure in ein Acyloxy-3-pregnen-5-ol- 21-on-20-derivat umsetzt,
    dieses mit Tri- phenylmethylhalogenid behandelt und das erhaltene Acyloxy-3-triphenylmethoxy-21- pregnen-5-on-20 in alkalischer Lösung ver seift. Das so erhaltene Triphenylmethoxy- 21-pregnen-5-ol-3-on-20 bildet ein farbloses Harz. Die Lösung dieser Verbindung redu ziert alkalische Silberlösung in der Kälte kaum oder nur sehr langsam. Die neue Verbindung soll als Zwischen produkt für die Herstellung von Arzneimit teln Verwendung finden.
CH213177D 1937-03-22 1937-03-22 Verfahren zur Herstellung eines Pregnen-5-diol-3.21-on-20-derivates. CH213177A (de)

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