CH217767A - Verfahren zur Darstellung einer Pyrimidinverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Pyrimidinverbindung.

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CH217767A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Pyrimidinverbindung.       Gegenstand des vorliegenden Patentes. ist  ein Verfahren zur     Herstellung        einer        Pyrimi-          dinverbindung,    dadurch gekennzeichnet, dass  man einen     Methylenmalonsäureester,    dessen       Methylengruppe    durch eine     abspaltbare     Sauerstoffgruppe substituiert ist, mit     Acet-          amidin    zum     2-Methyl-4-oxypyrimidin-(5)-          ca=rbonsä.ureester    kondensiert,

   letzteren durch  Einwirken von     Halogenierungsmitteln    in den  2     -11Tethyl-4--chlorpyrimidin-(5)-carbonsäure-          ester    umwandelt, daraus durch Einwirken  von Ammoniak bei erhöhter Temperatur das  2     -Methyl        -4-aminopyrimidyl-(5)-carbonsäure-          amid    gewinnt und dieses durch Einwirken  eines wasserentziehenden Mittels in das  2 - M     ethyl    - 4 -     amino,    - 5 -     cyanpyrimidin    um  wandelt.  



  Die in der     Methylengruppe    des     Methylen-          malonesters    als.     Substituent    enthaltene     abspalt-          bare    Sauerstoffgruppe kann z. B. die     Hy-          droxyl-    oder eine     Alkoxygruppe    sein. Zur  Umwandlung der     4-IHydrogylgruppe    in Ha-    logen bedient man sich zweckmässig des       Phosphorogychlorids,    das auch als     wars@ser-          entziehendes    Mittel vorteilhaft verwendet  werden kann.  



  Das so erhältliche     2-Methyl-4-amino-5-          cyanpyrimvdin    ist     neu;    es. bildet Kristalle  vom     Schmelzpunkt    249  . Es soll als Aus  gangsstoff für     chemische    Synthesen ver  wendet werden.  



       Beispiel:     43,2 g     Äthoxymethylenmalonsäureäthyl-          ester    werden mit 20 g salzsaurem     Ace@amidin     in Lösung von 4,6g Natrium in 200     em3    Al  kohol fünf Stunden gekocht. Man saugt heiss  ab. Beim Erkalten kristallisiert der     2-Methyl-          4    -     oxypyrimidin    - (5)     -,carbonsäureäthylester     vom Schmelzpunkt 192   aus.

   Durch zwei  stündiges Kochen mit     dein    fünffachen Menge       P'hosphorogychlorid    wird die Verbindung in  ,den     2-Methyl-4-chlorpyrimidin-(5)-carbon-          säureäthylester    vom Siedepunkt 102' unter  3 mm Druck übergeführt. Daraus entsteht      beim Erhitzen mit der 20fachen Menge       methylalkoholischem    Ammoniak auf etwa  120   (geschlossenes Druckgefäss) das     2-Me-          thyl-4-amino-pyrimidyl-(5)-carbonsiiureamid     vom Schmelzpunkt 262  .

   Diese Verbindung  wird unter     Rückfluss    mit der zehnfachen  Menge     Phosphoroxy    Chlorid drei Stunden ge  kocht, das     Phosphoroxychlori@d        unter    ver  mindertem Druck     abdestilliert    und der  Rückstand mit Eiswasser zerlegt. Die     wässrige     Lösung wird alkalisch gemacht und wieder  holt mit     Methylenchlorid    extrahiert. Die       Hethylenchloridlösung    wird über Kalium  karbonat getrocknet und     abdestilliert.    Der  Rückstand wird aus Alkohol umkristallisiert  bis zum Schmelzpunkt von 249  .

   Die  Kristalle sind das     2-Methyl-4-amino-5-cyan-          pyrimidin.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Pyrimi- dinverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Methylenmalonsäureester, dessen 1lIethylengruppe durch eine abspaltbare Sauerstoffgruppe substituiert ist., mit.
    Acet- amidin zum 2-.%lethyl-4-oxypyrimidin-(5)- earbonsä.ureester kondensiert, letzteren durch Einwirken von Halogenierungsmitteln in den 2-llethyl-4-chlorpyrimidin- (5)-carbonsäure- este:
    r umwandelt, daraus durch Einwirken von Ammoniak bei erhöhter Temperatur das 2-illethyl-4-aminopyrimidyl-(5)-carbonsäure- amid gewinnt und dieses durch Einwirken eines wasserentziehenden Mittels in das 2 - Methyl - 4 - amino - 5 - cyanpyrimidin um wandelt. Das so erhältliche 2-Methyl-4-amino-5- cyanpyrimidin bildet Kristalle vom SChmeilZ- punkt 249 . UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Alkoxymethy- lenmalonsä.ureester als Ausgangsstoff ver wendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kondensation des Alkoxy methylenmalonsäureesters mit dem Acetamidin unter Erhitzen in Gegen wart von Natriumalkoholat erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Phosphoroxy- chlorid als halogenierendes Mittel verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Phosphoroxy- chlorid als wasserentziehendes 11littel ver wendet wird.
CH217767D 1936-03-31 1937-03-18 Verfahren zur Darstellung einer Pyrimidinverbindung. CH217767A (de)

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