CH265117A - Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums.

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CH265117A
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hydrochloride
vicinal
xylidide
xylidine
acid
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Apotekarnes Kemiska Fabriker Aktiebolaget Astra
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Astra Apotekarnes Kem Fab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C237/00Carboxylic acid amides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums.    Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     (N-Diäthyl-aminoacetyl)-          xylidid-2,6,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man     vicinales        m-Xylidin    mit einer  das Radikal einer Halogenessigsäure abgeben  den Verbindung behandelt und das erhaltene       Halogenessigsäurexylidid    mit     Diäthylamin          umsetzt.     



  Es wurde nun gefunden, dass man für die  erste Stufe an Stelle des freien     vicinalen    m  Xylidins auch das Hydrochlorid dieser Sub  stanz verwenden kann. Als das Radikal einer       Halogenessigsäure    abgebende Verbindung  kann man zum Beispiel eine Halogenessig  säure, zweckmässig Chloressigsäure, in An  wesenheit eines Kondensationsmittels, z. B.  von     Phosphorpentaehlorid,        Phosphoroxychlo-          rid,        Phosphortrichlorid    oder     Thionylchlorid,     benutzen. Verwendet man an Stelle einer  Halogenessigsäure das entsprechende     Amid,     so kann die Reaktion auch ohne Zugabe eines  Kondensationsmittels durchgeführt werden.

    



  Das     (N-Diäthyl-aminoacetyl)-xylidid-2,6     kristallisiert in Form weisser Nadeln vom  Schmelzpunkt 680; Siedepunkt 180 bis     18311          hei    4 mm. Es bildet ein Hydrochlorid, das in  Form dünner Nadeln vom     Sehmelzpunkt    1.28  bis<B>1290</B> kristallisiert.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In einem mit     Rührer    und     R.ückflusskühler     versehenen Reaktionsgefäss werden bei 100  bis 1100 C 1,5     Mol        vicinales    m-Xylidin-hydro-    Chlorid und 2,1     Mol    Chloressigsäure zusammen  geschmolzen, worauf allmählich 0,74     Mol        Phos-          phortrichlorid    zugesetzt wird oder die äquiva  lente Menge eines andern Kondensationsmit  tels. Die Reaktion verläuft unter kräftiger  Entwicklung von Chlorwasserstoff und ist be  endet, wenn die Gasentwicklung aufhört und  die Masse zu erstarren beginnt. Es wird kurze  Zeit auf 150 bis 1600 C erhitzt und nach dem  Erkalten das Reaktionsprodukt mit.

   Wasser       versetzt.    Das abgeschiedene Produkt wird     abfil-          triert,    mit. Wasser     ausgew        riehen    und getrock  net. Die erhaltene Substanz kann aus Eisessig,       Xylol,        Ligroin    oder Alkohol umkristallisiert  werden. Die Ausbeute an     Chloressigsäure-          xylidid    beträgt bis zu<B>70%</B> der theoretischen  Menge. Durch     Behandlung    mit.     Diäthylamin     erhält man das     (N-Diäthyl-aminoacetyl)-xyli-          did-2,6.     



       Beispiel   <I>2:</I>  1.     Mol        vicinales        m-Xylidin-hy        drochlorid     wird mit 1     Mol        Chloracetamid    vermischt und  die Mischung langsam im Ölbad auf 120 bis  1300 C erhitzt. Die Mischung schmilzt     anfangs     und erstarrt dann wieder infolge von abge  schiedenem Salmiak. Die Erwärmung wird  eine weitere Stunde fortgesetzt. Die Masse  wird mit Wasser ausgewaschen. Aus der     abfil-          trierten    Lösung kristallisiert beim Abkühlen  das     Chloressigsäurexylidid    in feinen Flocken  aus.

   Es kann aus Eisessig,     Ligroin,        Xylol    oder  Alkohol umkristallisiert werden. Die Ausbeute  an     Chloressigsäurexy        lidid    beträgt bis zu 70     %.         Das so gewonnene     Chloressigsäurexylidid          wird        durch        Behandlung        mit        Diäthylamin    in  das     (N-Diäthyl-aminoacetyl)-xylidid-2,6    über  geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von (N-Di- äthyl-aminoäcetyl) -xylidid-2,6, dadurch ge= kennzeichnet, dass vicinales m-Xylidin-hydro- chlorid mit einer das Radikal einer Halogen essigsäure abgebenden Verbindung behandelt und das so erhaltene Halogenessigsäurexylidid mit Diäthylamin umgesetzt wird.
    Das (N-Diäthyl-aminoacetyl)-xylidid-2,6 kristallisiert in Form weisser Nadeln vom Schmelzpunkt <B>680;</B> Siedepunkt 180 bis 1830 bei 4 mm. Es bildet ein Hydrochlorid, das in Form dünner Nadeln vom Schmelzpunkt 128 bis 1290 kristallisiert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Chloressigsäure auf das vicinale m-Xylidin-hydrochlorid in Gegenwart eines Kondensationsmittels einwir ken gelassen wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das vicinale m Xylidin-hydroehlorid mit Chloracetamid be handelt wird.
CH265117D 1943-07-15 1944-07-29 Verfahren zur Herstellung eines Lokalanästhetikums. CH265117A (de)

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