CH267598A - Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates.

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CH267598A
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biguanide
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biguanide derivative
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C279/00Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C279/20Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. acylguanidines
    • C07C279/24Y being a hetero atom
    • C07C279/26X and Y being nitrogen atoms, i.e. biguanides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Biguanid-Derivates.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Verfahren    zur Herstellung von     Na-3,4-Dichlor-          pheny1-Nco-isopropyl-bib        ianid,    welches ein  nützliches Chemotherapeutikum ist oder als       Zwisehenv        erbindung        zur    Herstellung von       Chemotherapeutiea    verwendet werden kann.  Insbesondere ist es ein wertvolles     Antimala-          riamittel.     



  Gemäss vorliegender     Erfindung    wird die  besagte neue Verbindung, das heisst. das     Na-          3,4-Dichlor-pheny    1-N     co-isopropy        1-biguanid,    da  durch erhalten, dass     3,4-Dichlor-phenyidieyan-          diamid    mit.     Isopropy        lamin    zur Reaktion ge  bracht wird.  



  Die Reaktion wird v     orteilhaftercveise    da  durch herbeigeführt, dass die Reagenzien,     ge-          wünschtenfalls    in Gegenwart eines     Lösungs-          oder    Verdünnungsmittels, zusammen     erhitzt     werden. Das Amin kann in Form der freien  Base oder aber     vorzugsweise    in Form eines  Salzes zur Verwendung gelangen. Des wei  teren kann die Umsetzung auch in Gegen  wart eines     Heta.lles,    wie z. B. Zink oder  Kupfer, oder einer Metallverbindung, z. B.

    eines Oxyds,     Hy        droxy        ds    oder Salzes, oder  auch einer Additionsverbindung eines Metall  salzes mit dem Amin, durchgeführt werden.  So kann man beispielsweise     Kupferpulver,     hydratisiertes Kupferoxyd, Kupfersulfat oder  Zinkchlorid     verwenden.    Das     Biguanid    wird  vorzugsweise aus dem Reaktionsgemisch in  Form einer schwer löslichen Komplexverbin  dung mit einem Metallsalz isoliert.

      Das     3,4-Dichlor-phenyldicyandiamid        kann     nach einer ähnlichen Methode hergestellt wer  den wie sie von     Walther    und     Griesshammer     im Journal für     praktische    Chemie (2), 92,  209-255,     beschrieben        wurde.     



  Das     Na-3,4-Dichlor-phenyl-Na)-isopropyl-          biguanid    ist eine starke Base. Sie bildet mit  organischen und anorganischen     Säuren    stabile       Salze,    welche in den meisten Fällen leicht  wasserlöslich sind. Die Salze können durch  Auflösen in einer wässerigen Säurelösung     iuid     anschliessendes Abdampfen des Wassers er  halten werden. Sie lassen sich jedoch in     be-          quemerer    Weise in trockener Form durch Ver  mischen der Komponenten in einem organi  schen Lösungsmittel, wie Aceton oder einem  Alkohol, in welchem die     Salze    nur wenig lös  lich sind, erhalten.

   In dieser     Weise    lassen  sich beispielsweise die     Salze    mit     Essigsäure,     Milchsäure,     Methansulfonsäure,        Methylen-          disalicyisä-tire,        Methylen-bis-ss.-oxynaphthoe-          säure    und     Chloiwasseratoffsäure    herstellen.  



  In den folgenden Beispielen bedeuten die  Teile     Gewichtsteile.            Beispiel   <I>1:</I>    22,9 Teile     3,4-Dichlor-phenyldicyandiamid,     20 Teile     Isopropylamin,    140 Teile     Äthylalko-          hol    und eine Lösung von 12,5 Teilen     Kupfer-          sulfatpentahydrat    in 60 Teilen     Wasser    wer  den zusammen     vermischt.    Das Gemisch wird  während 2 Stunden unter Rühren am Rück  fluss erhitzt.

   Die resultierende     Suspension         wird abgekühlt, mit 300     Teilen    Wasser ver  dünnt     und        abfiltriert.    Der hellbraune feste  Rückstand, welcher hauptsächlich aus dem  Kupferkomplex des     Na-3,4-Diehlor-phenyl-Nco-          isopropyl-biguanids    besteht, wird in einem  Gemisch von 100 Teilen 36prozentiger Salz  säure und 600 Teilen Wasser aufgelöst. Dazu       fügt    man langsam eine Lösung von 40 Teilen       Natriumsulfidmonohydrat    in 100 Teilen Was  ser. Dabei scheidet sich     Kupfersulfid    aus,  das     abfiltriert    wird.

   Das klare Filtrat wird  mit     Ätznatron    stark alkalisch gestellt. Der  dabei ausgeschiedene Niederschlag von rohem       Biguanid    wird getrocknet und aus     Benzol-          cyclohexan    umkristallisiert.     Smp.    124 bis  126  C.  



       Beispiel   <I>2:</I>  22,9 Teile     3,4-Diehlor-phenyldicyandiamid,     10,5 Teile     Isopropylaminhydrochlorid    und  80 Teile Nitrobenzol werden während 16 Stun  den unter Rühren auf 130 bis 135  C erhitzt.  Das Reaktionsgemisch wird hierauf abgekühlt  und mit 200 Teilen     2n-Salzsäure    extrahiert.    Der saure Extrakt wird mit 40     Teilen    Benzol  gewaschen und filtriert. Das Filtrat wird  mit wässerigem Ammoniak so lange versetzt,  bis es gegen     Kongorotpapier    gerade     alkalisch     reagiert.

   Der gebildete feste Niederschlag wird       abfiltriert.    Er besteht aus dem     llonohydro-          ehlorid    des     Na-3,4-Dichlor-pheny        l-Nu)-isopro-          pyl-biguanids,    welches, durch     Umkristallisie-          ren    aus Wasser     gereinigt,    einen     Schmelzpunkt     von 248 bis 249  C aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Na-3,4- Dichlor-phenyl-Nco-isopropyl-biguanid, da durch gekennzeichnet, dal3 3,4-Diehlor-phenyl- clicyandiamid mit Isopropylamin zur Umset zung gebracht wird. Das Na-3,4-Diehlor-phenyl-Nco-isopropyl- biguanid ist eine starke Base, deren Mono hydrochlorid bei 248 bis 249 C sehm.ilzt. Das Biguanid und seine Salze sind wirk same Antimalariamittel.
CH267598D 1944-05-10 1945-12-31 Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. CH267598A (de)

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