CH274686A - Verfahren zur Gewinnung von 11-21-Acetoxy-3,20-diketo-pregnen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von 11-21-Acetoxy-3,20-diketo-pregnen.

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CH274686A
CH274686A CH274686DA CH274686A CH 274686 A CH274686 A CH 274686A CH 274686D A CH274686D A CH 274686DA CH 274686 A CH274686 A CH 274686A
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acetoxy
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diketo
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J5/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane and substituted in position 21 by only one singly bound oxygen atom, i.e. only one oxygen bound to position 21 by a single bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur     Gewinnung    von     dl1-21-Acetoxy-3,20-diketo-pregnen.       Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur     Gewinnung    von d     ll-21-Acetoxy-          3,20-diketo-pregnen,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man in einem     Cholatrien    der  Formel  
EMI0001.0007     
    wobei das     C-Atom    in     24-Stelliulg    z. B.     11-          Atome,        aliphatische    oder hydroaromatische  Reste tragen kann, :die Seitenkette     oxydativ     zum     20-Keton    abbaut.  



  Das so erhaltene d     11-21-Acetoxy-3,20-di-          keto-pregnen    ist bekannt     -und    soll     als    Zwi  schenprodukt verwendet werden.  



  Der     oxydative    Abbau der Seitenkette     kann     mit verschiedenen Oxydationsmitteln .durch  geführt werden. Genannt sei hier beispiels  weise die Oxydation     mittels    einer Verbindung  des     6wertigen        Chroms,    wie     Chromsäure,    mit       Permanganat,    die     Ozonisiertulg    und Spaltung  der     Ozonide,    die     Einwirkung    von Peroxyden,  wie     Benzopersäure,        Phthalmonopersäure    oder       Wasserstoffsuperoxyd,

      vorteilhaft in Gegen  wart von     Osmiumtetroxyd,    und die Spaltung  der bei der Hydrolyse der     Oxydringe    oder  durch direkte     Anlagerung    je     zweier        Hydroxyl          gruppen    an die     Doppelbindungen        entstande-          nen    Glykole, z.

   B. mittels Chromsäure, Blei  tetraacetat oder     Perjodsäure.       Das     Verfahrensprodukt    lässt sich wie  üblich     abtrennen    und reinigen, beispielsweise       durch        Umkristallisation,        Chromatographie,     Sublimation oder     Umsetzung    mit     Ketonrea-          genzien,        insbesondere    mit solchen,     die    wasser  lösliche     Kondensationsprodukte    ergeben.

   Be  sonders geeignet     erweist    sich auch eine Reini  gung durch Aufnehmen in mit Wasser nicht  mischbaren organischen     Löstuigsnvtteln,    Aus  ziehender Lösung mit starken Mineralsäuren  und Fällen aus der mineralsauren     Lösung    mit  Wasser.  



  <I>Beispiel:</I>  4     Gew.-Teile    d     11,20,2a    - 3 _     geto    - 21-     acetoxy-          24,24-diphenyl-cholatrien    werden in 50     Vol.-          Teilen        Äthylenchlorid    und 100     Vol.-Teilen     Eisessig aufgenommen, bei -100 mit einer  Lösung von 2,8     Gew.-Teilen        Chromtrioxyd    in  20     Vol.-Teilen    Wasser versetzt und die Reak  tionslösung während 20 Stunden bei 00 stehen  gelassen.

   Den     Chromsäureüberschuss    zersetzt  man hierauf vorsichtig     mit        Natriumbisulfit-          lösung    bei tiefer Temperatur und     engt    die       Lösung    unter     mehrmaligem        Zusatz    von Was  ser im Vakuum ein.

   Die erhaltene     wässrige     Suspension     wird    mit einem     Äther-Chloroform-          Gemisch    (4 :1) ausgezogen, der Auszug mit  Wasser, verdünnter     ,Sodalösung        und        Wasser          gewaschen,        getrocknet    und eingedampft.  



  Das neutrale     Oxydationsprodukt    enthält  das     bekannte        dll-21-Acetoxy-pregnen-3,20-          dion.    Es lässt sich z. B. reinigen,     indem    man  es aus seiner     Benzollösung    mit starker Schwe  felsäure auszieht, letztere mit Wasser ver-           dünnt    und     ;

  ausäthert    und den Extrakt mittels  Aluminiumoxyd     ehromatographiert.    Die Ben  zol-     Äther-Elliate    werden schliesslich aus einem       Äther-Petroläther-Gemisch        hinkristallisiert.     Das so erhaltene     411-21-Acetoxy-prebnen-3,20-          dion        schmilzt    bei 150 bis 1510 C.  



  Zur     Gewinnung    :des Ausgangsmaterials       führt    man z. B. 10     Gew.-Teile    4     20,23,31Keto-          12,        ;p-toluolsulfoxy-.24,24-di;phenyl-choladien          (herstellbar    z.

   B. aus 4     20.23-3        Keto-12-acetoxy-          24,24-diphenyl-choladien    durch alkalische  Hydrolyse und     anschliessend        6tägiges    Stehen  lassen mit einem     überschuss    von     p-Toluolsul-          fonsäurechlorid    in     Pyridin)    mit     Bromsuccin          imid    in das 4     20.23_i3_Keto-12-toluolsulfoxy-21-          brom-24,24-diphenyl@cho1-aüien    über.

   Dieses  rohe     Bromid    wird     nun    mit 200     Vol.-Teilen     Aceton     und    20     Vol.    Teilen     Wasser    8 Stunden  auf dem     Wasserbad    erhitzt. Das Aceton  dampft man hierauf im     Vakuum    ab,     äthert     die erhaltene     wässrige        Suspension    aus, wäscht  die ätherische     Lösung    mit     Wasser,    trocknet  sie     und    dampft sie ein.

   Das Reaktionsprodukt,       d20,23...3        geto--12-p-toluolsulfoxy-21-oxy-24,24-          diphenyl-choladien,        wird    nun zur     Acetylie-          rung    in 10     Vol.-Teilen        Pyridin    und 20     Vol:     Teilen     Acetanhydrid    15 Stunden stehenge  lassen.

   Die Lösung engt man hierauf im Va  kuum ein, zieht sie     mit    einem     Äther-Chloro-          form-.Gemisch    (4 :1)     aus,    wäscht die     Äther-          Chloroform-Lösung    mit Salzsäure und Was  ser, trocknet sie     und.    dampft sie     ein,     Zur     Abspaltung    des     Tosylrestes        wird    das  A 20,23-3     -geto-12    -     p        -4tolliolsulfoxy    -21-acetoxy-         24,

  24-diphenyl-choladien    15 Stunden mit       Pyridin    in einem evakuierten     Autoklaven    auf  1,400 C erhitzt. Nach dem Eindampfen der  Reaktionslösung nimmt man den Rückstand in       Äther-Chloroform-Lösung    auf, wäscht diese  Lösung     mit    verdünnter     Salzsäure    und     Was-          ser,    trocknet sie und dampft sie ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von d 11-21- Acetoxy-,3,20-diketo-pregnen, dadurch gekenn zeichnet, dass man in einem Cholatrien der Formel EMI0002.0079 die Seitenkette oxydativ zum 20-Keton abbaut. UNTERA NTSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 411,20,23-3- Keto-21=acetoxy-24,24-diphenyl-eholatrien als Ausgangsstoff verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zum oxydativen Abbau der Seiten kette Chromtrioxyd verwendet.
CH274686D 1946-12-13 1946-12-13 Verfahren zur Gewinnung von 11-21-Acetoxy-3,20-diketo-pregnen. CH274686A (de)

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