CH280839A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH280839A
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CH
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benzolacridone
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/48Anthrimides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Küpenfarbstoff    gelangt, wenn man  ein     1,8-Dihalogenanthrachinon    einerseits mit.  4 -     Aminoanthrachinon    - 2,1(N)     -benzolacridon     und anderseits mit.     1-Amino-4-[p-        (N-dime-          thyl        )-sulfonsäureamid]        -benzoylamino    -     anthra-          ehinon    kondensiert.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkel  blaues Pulver, das sich in konzentrierter       Schwefelsäure    mit     gelbstichig        olivegrüner     Farbe löst und Baumwolle aus rotbrauner       Küpe    in grauen Tönen färbt.  



  Als     1,8-Dihalogenanthraehinon    verwendet  man beim vorliegenden Verfahren mit Vorteil  das     1,8-Dichloranthrachinon.    Die     Umsetzun-          ren    des     1,8-Dihalogenanthraehinons    mit den  beiden     Aminoanthrachinonverbindungen    kön  nen gleichzeitig oder vorzugsweise     naeheinan-          der    erfolgen,     beispielsweise    indem man das       1,8-Dihalogenanthraehinon    zuerst mit dem     4-          Aminoanthrachinon-2,1(N        )

  -benzolaeridon    und  das so erhaltene     Dianthrimid    hierauf mit  dem     1-Amino-4-[p-(N-dimethyl)-sulfonsKure-          amid]-#benzoylamino-anthrachinon        kondensiert.     Diese Umsetzungen können in hochsiedenden  Lösungsmitteln, die mit den     Ausgangsstoffen     keine Reaktion ergeben, zum Beispiel in Nitro-    Benzol oder Naphthalin, durchgeführt werden,  zweckmässig in Gegenwart der üblichen, die       Anthrimidbildung    befördernden Katalysato  ren, wie Kupfer und Kupfersalze.  



  <I>Beispiel:</I>  In     feingepulvertem    Zustande werden  13,8 Teile     1,8-Diehloranthrachinon,    17 Teile       4-Aminoanthrachinon-1(N),2-,1',2'(N)-benzol-          a.eridon,    5 Teile     wasserfreies        Natriumacetat,     2,5 Teile     1Vlagnesiumosy    d und 1,5 Teile     Kup-          ferchlorür    zu 135 Teilen Nitrobenzol gegeben.  Man erhitzt und rührt so lange unter leich  tem Sieden, bis die Ausgangsprodukte ver  schwunden sind.

   Nach dem Abkühlen auf  etwa 90  wird     abgesaugt.    Der Rückstand  wird durch Behandeln mit Alkohol, verdünn  ter     Salzsäure    und Wasser gereinigt und dann       getrocknet.        Die        Ausbeute        beträgt        85        bis        90        %     der Theorie. Die Verbindung stellt ein dunkel  grünlichblaues Pulver dar, -das sich in kon  zentrierter Schwefelsäure mit     braungelber     Farbe löst.  



  In feingepulvertem Zustande werden  17,45 Teile des erhaltenen Produktes,  14,2 Teile 1-     Amino    - 4 - [p -     (N-dimethyl)-sul-          fonsäureamid]-ben7oylaminoanthrachinon    der  Formel  
EMI0001.0059     
      3 Teile wasserfreies     Natriumacetat,    1,5 Teile       1lagnesiumoxyd    und 1 Teil     Kupferchlorür    mit  140 Teilen Naphthalin vermischt. Man er  hitzt und rührt die Schmelze so lange unter  leichtem Sieden, bis die     Ausgangsprodukte     verschwunden sind. Dann     lü.sst    man auf 160   abkühlen,     verdünnt    mit 140 Teilen Monochlor  benzol und rührt eine Stunde bei 140 bis  150 .

   Nach dem Abkühlen auf etwa 90  wird  abgesaugt. Der     Rückstand    wird durch Behan  deln mit     Monochlorbenzol,    dann mit Alkohol,  mit verdünnter Salzsäure und schliesslich mit  Wasser gereinigt und dann getrocknet. Die       Ausbeute        beträgt        80        bis        90        %        der        Theorie.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man ein 1,8-Dihalagenanthraehinon einerseits mit 4- Aminoanthrachinon - 2,1(N) - benzolacridon und anderseits mit 1- Amino - 4 - [p-(NT-dime- thyl)
    -sulfonsäureamid] -benzoylamino - anthr a- chinonkondensiert. Der neue Farbstoff bildet ein dunkel blaues Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit gelbstichig olivegrüner Farbe löst und Baumwolle aus rotbrauner Küpe in grauen Tönen färbt.. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentansprach, da durch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoff 1,8-Dichloranthrachinon verwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass man die beiden Kondensationen nacheinander durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch und: Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst die Kondensation mit dem 4-Aminoanthraehinon - 2,1(N) - benzolacridon durchführt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sationen in hochsiedenden Mitteln, die mit den Ausgangsstoffen keine Reaktion ergeben, durchführt. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sationen in Gegenwart eines die Anthrimid- bildung befördernden Katalysators durch führt.
CH280839D 1950-06-26 1949-07-21 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH280839A (de)

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