CH284700A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH284700A
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benzolaeridone
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/48Anthrimides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass     inan        zti    einem  wertvollen     Küpenfarbstoff    gelangt, wenn man  ein     1,8-Dilialogenanthrachinon    einerseits mit  4 -     Aminoanthrachinon    - 2,1(N) -     benzolacridon          und    anderseits mit 8 -     Aminoanthrachinon-          2,1(N)-benzolacridon    kondensiert.  



  Der neue Farbstoff bildet ein violettes  Pulver, das sich in konzentrierter Schwefel  säure mit oranger Farbe löst und Baumwolle  aus     bordeauxfarbener        Küpe    in blaustichig  grauen Tönen färbt.  



  Als     1,8-Dihalogenanthrachinon    verwendet  man beim vorliegenden Verfahren mit Vor  teil das     1,8-Diehloranthrachinon.    Die Um  setzungen des     1,8-Dihalogenanthrachinons    mit       den-    beiden     Aminoanthrachinonv        erbindungen     können gleichzeitig oder vorzugsweise nach  einander erfolgen, beispielsweise indem man  das     1,8-Dihalogenanthraehinon    zuerst mit dem  4 -     Aminoanthrachinon    - 2,7.

   (N) -     benzolacridon     und das so erhaltene     Dianthrimid    hierauf mit  dem     8-Aminoanthrachinon-2,1(N)-benzolacri-          don    kondensiert. Diese Umsetzungen können  in hochsiedenden Lösungsmitteln, die mit den  Ausgangsstoffen keine Reaktion ergeben, z. B.  in Nitrobenzol oder Naphthalin, durchgeführt  werden, zweckmässig in Gegenwart. der (bli  chen, die     Anthrimidbildung    befördernden Ka  talysatoren wie Kupfer und Kupfersalzen.

    <I>Beispiel:</I>  In feingepulvertem Zustande werden 13,8  Teile     1,8-Dichloranthrachinon,    17,5 Teile 4-         Aminoantliraehinon    -1 (N ),     -)'(N)    -     benzol-          acridon,    5 Teile wasserfreies     Natriumacetat,     2,5 Teile     Magnesiumoxyd    und 1,5 Teile     Kup-          ferchlorür    zu 135 Teilen Nitrobenzol gegeben.  Man     erhitzt    und rührt so lange unter leich  tem Sieden, bis die     Ausgangsprodukte    ver  schwunden     sind.    Nach dem Abkühlen auf  etwa 90  wird abgesaugt.

   Der Rückstand wird  durch Behandeln mit Alkohol, verdünnter  Salzsäure und Wasser gereinigt und dann     ge-          trocknet.        Die        Ausbeute        beträgt        80        bis        90%     der Theorie. Die Verbindung stellt ein dunkel  grünliehblaues Pulver dar, das sieh in konzen  trierter Schwefelsäure mit braungelber Farbe  löst.  



  In     feingepulv        ertein    Zustande werden 17,45  Teile des erhaltenen Produktes, 10,8 Teile     8-          Aminoanthraehinon    -1. (N), 2-,1', 2' (N) -     benzol-          aeridon,    3 Teile wasserfreies     Natriumacetat,     1,5 Teile     Magnesiumoxyd    und 1 Teil     Kupfer-          chlorür    mit 1.40 Teilen Naphthalin vermischt.  Man erhitzt und rührt die Schmelze so lange  unter leichtem Sieden, bis die Ausgangspro  dukte verschwunden sind.

   Dann lässt man  auf 160  abkühlen, verdünnt mit 140 Teilen       Monochlorbenzol    und rührt eine Stunde bei  140 bis 150 . Nach dem Abkühlen auf etwa  90  wird abgesaugt.. Der Rückstand wird  durch Behandeln mit     iIonochlorbenzol,    dann  mit Alkohol, mit verdünnter Salzsäure und  schliesslich mit Wasser gereinigt und dann     ge-          trocknet.        Die        Ausbeute        beträgt        85        bis        95%     der Theorie.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 1,8-Dihalogenanthraehinoii einerseits mit 4 - Aminoanthrachinon - 2,1(N) - benzolaeridon und anderseits mit 8-Aininoanthrachinon- ?,1(N )-benzolaeridon kondensiert.
    Der neue Farbstoff bildet ein violettes Pulver, das sieh in konzentrierter Schwefel säure mit oranger Farbe löst und Baumwolle aus borbeauxfarbener Küpe in blausticlii- grauen Tönen färbt. UNTERANSPRLCHE: 1. Verfahren vemäss Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoff 1,8-Dichloranthrachinon verwendet.
    '. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da13 man die beiden Kondensationen nacheinander durehführt. 3. Verfahren gemäss Patentansprueli und Unteransprueh ?, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst die Kondensation mit dem 4 - Aminoanthrachinon -2,1 (\) - benzolaeridon durchführt. 4.
    Verfahren gen iä13 Patentansprueh, da durch gekennzeichnet., dass man die Konden sationen in hoehsiedenden Mitteln, die mit den Ausgangsstoffen keine Reaktion ergeben, durchführt. 5. Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, rlass man die Konden sationen in Gegenwart eines die Anthrimid- bildung befördernden Katalysators durchführt.
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