CH274700A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH274700A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/26Carbazoles of the anthracene series
    • C09B5/28Anthrimide carbazoles

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 271933.    Verfahren zur Herstellung eines     Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass ein wertvoller     Küpenfarbstoff    hergestellt werden kann, wenn  man das Kondensationsprodukt der Formel  
EMI0001.0003     
    worin das Bromatom dieselbe Stellung ein  nimmt wie das Bromatom der durch     Mono-          bromierung    des     Kondensationsproduktes    aus  1     Mol        5,8-Dichlor-1,2-benzanthrachinon    und  2     Mol        4-Amino-1.,1'-dianthrimid    erhältlichen  Verbindung,

   mit     carbazolierenden        Mittehe     vom Typus des     Aluminüimchlorids    behandelt.  



  Der neue Farbstoff ist. ein dunkles Pulver,  das sieh in konzentrierter Schwefelsäure mit       selimutziggraubrauner    Farbe löst     -Lind    Baum  wolle aus     orangebrauner        Küpe    in     farbstarken,          eeliten    grauen Tönen färbt.  



  Das dem vorliegenden Verfahren als Aus  gangsstoff dienende Produkt der obigen  Formel kann beispielsweise aus     5,8-Dichlor-          1,3    -     benzanthr        aehinon    und 4 -     Amino    -1,1' -     di_          arthrimid    wie folgt hergestellt werden:

      6,6 Teile     5,8-Dichlor-1,2-benzanthrachinon     (hergestellt durch     R,ingaehluss    der Umset  zungsprodukte aus Naphthalin und     3,6-Di-          chlorphthalsäiireauhydrid    mit     Phosphorpent-          Oxyd    in     o-Dichlorbenzol    in     Anlehnung    an Bei  spiel 1 des F. P. Nr. 332192), 17,8 Teile 4  Amino-1,1'-dianthrimid, 4,4 Teile     wasserfreies          Nätriumearbonat        -Lind    0,4 Teile Kupferacetat  werden mit 180 Teilen Nitrobenzol. während  8 Stunden im Sieden gehalten.

   Nach dem       Abkühlenlassen    auf 40  werden 6,9 Teile  Brom und katalytische Mengen Jod zugefügt,  und die Mischung wird zuerst 14 Stunden  bei 40 bis 45 , dann 16 Stunden bei 65 bis  70  gerührt. Nachdem man erkalten gelassen  hat, wird das ausgefallene Kondensationspro  dukt     abfiltriert,    ausgewaschen     und        mit    ver-           dünnter        Salzsäure    ausgekocht. Es bildet ein  schwarzviolettes     Pulver,    das sich in konzen  trierter Schwefelsäure mit olivgrüner Farbe  löst. Der Bromgehalt.     -beträgt        6,411/o.     



  Die     Behandlung    mit     carbazolierenden    Mit  teln vom     Typus        des        Aluminiumchlorids    wird  zweckmässig in     Lösilngs-    bzw.     Verteih@ngs-          mitteln,    vorteilhaft in Gegenwart tertiärer  Basen,     wie    .     Pyridin    und     Pyridinhomologen,     durchgeführt. Die Aufarbeitung     kann    in üb  licher Weise erfolgen.

   In manchen Fällen ist  es zweckmässig, anschliessend an die     Carbazo-          lierung    eine     Verlcfipung,des    Farbstoffes durch  zuführen     Lind    den Farbstoff durch     Behand-          hing    mit     Oxydationsmitteln,    beispielsweise  durch Ausblasen mit Luft     zu    regenerieren.

         Beispiel:     5 Teile des nachträglich     bromierten    Kon  densationsproduktes     aus    1     Mol    5,8-Dichlor-         1,2-benzanthrachinon    und     '21        Mol        4-Amino-          1,

  1'-dianthrimid    werden bei 100  in eine  Schmelze von 25 Teilen Aluminiumchlorid       und    56 Teilen trockenem     Pyridin        eingetragen.          Nun    erhöht man die Temperatur unter     gleieli-          zeitigem        Abdestillieren    eines Teils des     Pyri-          dins    auf 139 bis 142" und rührt eine     Stunde     bei dieser Temperatur.

   Die     Reaktionsmasse     wird hierauf in Nasser ausgetragen, mit Na  tronlauge alkalisch gestellt und mit     Hy        dro-          sulfit        verküpt.    Nach Filtration von wenig  Rückstand wird der Farbstoff mit Luft. aus  geblasen,     abgenutseht,        ausgewaschen    und ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wertvollen Küpenfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kondensationsprodukt der Formel EMI0002.0054 worin das Bromatom dieselbe Stellung ein nimmt. wie das Bromatom der durch Mono- broinierung des Kondensationsproduktes aus 1.
    Mol 5,8-Dichlor-1,2-benzanthrachinon und 2 Mal 4-Ainino-1,1'-dianthrimid erhältlichen Verbindung, mit carbazolierenden Mitteln vom Typus des Ahlminiiunchlorids behandelt. Der neue Farbstoff ist, ein dunkles Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit sehmutziggraubrauner Farbe löst und Baum wolle ans orangebrauner Küpe in farbstarken, echten grauen Tönen färbt.
CH274700D 1948-03-16 1948-03-16 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH274700A (de)

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