CH298034A - Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.

Info

Publication number
CH298034A
CH298034A CH298034DA CH298034A CH 298034 A CH298034 A CH 298034A CH 298034D A CH298034D A CH 298034DA CH 298034 A CH298034 A CH 298034A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preparation
pyrazolone
parts
orange color
sulfonic acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag J R Geigy
Original Assignee
Ag J R Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ag J R Geigy filed Critical Ag J R Geigy
Publication of CH298034A publication Critical patent/CH298034A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Monoazofarbstoffes.       In der schweizer. Patentschrift Nr. 291509  ist ein Verfahren zur Herstellung von     ehro-          mierbaren        Monoazofarbstoffen    beschrieben,       Oarin    bestehend, dass man     diazotierte        6-Nitro-          4-alky    l- bzw.     -4-eycloalkyl-2-aminophenole    mit       1-Pheny        1-5-pyrazolon-3-carbonsä:ure,        5'-sulfon-          säure-diamiden        vereinigt.     



  Bei der weiteren     Bearbeitung    dieses Ge  bietes wurde nun gefunden, dass an Stelle der       1-Plienyl-5-pyrazolon-3-carbonsäure-        5'-sulfon-          s;Hure-diamide    als Kupplungskomponenten  ebenso gut. 1-(2'- bzw.     4'-Chlor-phenyl)-5-          pyrazolon    - 3 -     carbonsäure    -     5'-        sulf        onsäure    -     di-          ';nlide    verwendet werden können.  



       Ge-enstand    vorliegender     Erfindung    ist  deshalb ein Verfahren zur Herstellung von       Monoazofarbstoffen,    dadurch gekennzeichnet,    dass man     diazotierte        6-Nitro-4-alkyl-        bzw.          -4-cycloalky        l-2-amino-l-phenole,    welche in     4-          Stellung    einen     aliphatischen    oder     alicycli-          schen    Kohlenwasserstoffrest von 4 bis 8       Kohlenstoffatomen    besitzen, mit 1-(2'- bzw.

         -4'-Chlor-5'        -sulfonsäureamido-phenyl)    - 5 -     pyr-          azolon-3-carbonsäureestern    oder 1-(2'-     bzw.          4'-Chlor    - 5' -     sulfonsäureamido-        phenyl)    - 5     -pyr-          azolon-3-carbonsäureamiden,    in welchen die       Säureamidgruppen    am Stickstoffatom durch  eine niedere     Alkyl-    oder     Oxalkylgruppe    sub  stituiert sein können, kuppelt,

   und gegebenen  falls die     3-Carbonsäureestergruppe    durch die  Einwirkung von Ammoniak oder niederen  primären     a.liphatischen        Aminen    in die     3-Car-          bonsäureamidgruppe    umwandelt, so dass Farb  stoffe der allgemeinen Formel  
EMI0001.0059     
    entstehen, worin R einen geraden, verzweig  ten oder     alicy        clischen    Kohlenwasserstoffrest  von 4 bis 8     Kohlenstoffatomen    und R' und  R" Wasserstoff oder einen niederen Alkyl-    oder     Oxalkylrest    und das eine X Chlor und  das andere X Wasserstoff bedeuten.  



  Die erfindungsgemässen     Farbstoffe    erge  ben nach der     Einbadchromiermethode    ohne      jeden Säurezusatz in der üblichen Färbezeit  unter vollständiger Erschöpfung der Färbe  bäder volle, echte blaustichig rote Wollfärbun  gen. Sie stellen in der Form ihrer     Alkalisalze          violettbraune    Pulver dar, die sieh in Wasser  mit. blauroter, in konzentrierter Schwefel  säure mit oranger Farbe lösen.

   Sie können  entweder direkt oder     zweckmässig    nach Ver  mischen mit Puffersalzen, wie     Natriumpyro-          phosphat    und     dispergierend    wirkenden,     ober-          flä.ehenaktiven    Substanzen zum Färben von  Wolle nach dem     Einbadchromierverfahren          verwendet    werden.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist. nun  ein Verfahren zur Herstellung eines     Monoazo-          farbstoffes.    Das Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     diazotiertes        6-Nitro-          2-amino-4-tert.butylphenol    mit     1-(2'-Chlor-          phenyl)        -5-pyrazolon-3-carbonsäureamid-5'-sul-          fonsäureamid    kuppelt..  



  Der erhaltene neue Farbstoff stellt ein  dunkles, v     iolettbraunes    Pulver dar, das sieh  in heissem Wasser mit.     blaustichig    roter, in       konz.        Schwefelsäure    mit     braunoranger    Farbe  löst und Wolle     nachchromiert        blatLstiehig    rot  färbt.  



       Beispiel:     21,0 Teile     6-Nitro-2-amino-4-tert.butyl-phe-          nol    werden mit. 4,1 Teilen     Natriumhydroxy    d  in 200 Teilen Wasser gelöst und zusammen  mit. einer Lösung von 6,9 Teilen     Natriumnitrit     in 35 Teilen Wasser in 25     Volumteile    Salz  säer e     konz.    und<B>100</B> Teile Wasser bei 0 bis 3   eingetropft. Der     Diazokörper    bildet eine gelb  gefärbte Suspension.

   Durch Zugabe von etwas       Natriumbicarbonat    wird nach beendeter     Di-          azotierLtng    die     Acidität    der     Diazosuspension     bis kongoneutral abgestumpft, worauf eine  Lösung von 32,0 Teilen     1-(2'-Chlor-phenyl)-5-          py        razolon-    3 -     carbonsäureamid-    5'     -sulTonsäure-          amid    und 8,1 Teilen     Natriumhydroxyd    in  100 Teilen     Wasser    von 0 bis 3  zugegeben  wird.

   Das     Reaktionsgemiseh    wird mit etwa  10 Teilen Ammoniak 25      /oig    schwach     phe-          nolphtlialeinalkalisch    gestellt. Dann lässt man  die Temperatur langsam von 3 auf 20  stei  gen. Nach 20 Stunden ist die Kupplung be-    endet. Der ausgeschiedene Farbstoff wird ab  filtriert und getrocknet. Er stellt. ein dunkles  v     iolet.tbraunes    Pulver dar, das sieh in heissem  Wasser mit     blaustiehig    roter, in     konz.        Sehwe-          felsäure    mit     braunoranger    Farbe löst.

   Der  Farbstoff wird     zweekmässigerweise    mit etwas       Natriumcarbonat    und einem     Dispergiermittel     gut vermahlen. Er färbt Wolle aus saurem       Bacl    mit     bräunlicligelbeni    Farbton, der beim       Naehchromieren    in ein     blaustielti;ges    Rot  übergeht.

   Nach     dem        Einbadehromverfahren     erhält man ohne oder mit. nur geringem  Säurezusatz unter völliger Erschöpfung des  Färbebades     nuaneen-    und stärkegleiche Fär  bungen, die sehr     jiite    Nass- und     Lichtecht-          heiten    aufweisen.  



  Das obenerwähnte     Pyrazolon    erhält man  z. B. indem man     2-Chlor-l-aminobenzol-5-sul-          fonsä,iireamid        (Smp.    156-158 ) nach bekann  ten Methoden in das     entsprechende        Hy        drazin     überführt. und dieses mit     Natriumoxalessig-          @:ätireätliylester    zum     1-(2'-Chlor-phenyl)-5-          pyra7olon-3-earbonsä.ureester-        5'-sulfonsäure-          amid    kondensiert.

   Das     1-(2'-Chlor-phenyl)-5-          pyrazolon    - 3 -     carbonsäureät.liylester-    5'     -sulf        on-          säureamid    wird hierauf in der fünffachen  Menge 25     o/oigem    wässerigem Ammoniak     an-          geschlämint.    und entweder 2     bis    4 Tage bei       20     stehengelassen oder 1.0 bis 15 Stunden  im     Druekgefäss    auf 80 bis 100  erwärmt.

   Der       Pyrazolon-earbonsä.ureäthylester    geht. dabei  in Lösung, der Alkoholrest des     Esters    wird  abgespalten und     durch    den entsprechenden       Amidrest    ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mono azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiert.es 6-Nitro-2-amino-4-t.ei-i.butyl- phenol mit 1-(2'-Ch,lor-phenyl)-5-pyrazolon-3- earbonsä.ureamid-5'-sulfonsäureamid kuppelt.
    Der erhaltene, neue Farbstoff stellt. ein dunkles violettbraunes Pulver dar, das sich in heissem Wasser mit blaustiehig roter, in konz. Schwefelsäure mit braunoranger Farbe löst und Wolle nachehromiert blaust.iehig orot färbt.
CH298034D 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes. CH298034A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH298034T 1951-07-27
CH291509T 1951-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH298034A true CH298034A (de) 1954-04-15

Family

ID=25733106

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH298034D CH298034A (de) 1951-07-27 1951-07-27 Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH298034A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH298034A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
DE883021C (de) Verfahren zur Herstellung von chromierbaren Monoazofarbstoffen
DE341266C (de) Verfahren zur Herstellung beizenziehender Disazofarbstoffe
DE386754C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserunloeslichen Azofarbstoffen
DE749420C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen
CH306874A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
DE256899C (de)
CH306873A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
AT117029B (de) Verfahren zur Darstellung von Dis- und Polyazofarbstoffen.
DE416617C (de) Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen
CH291509A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH306875A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH121720A (de) Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes.
CH294946A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH132803A (de) Verfahren zur Darstellung eines Beizenfarbstoffes.
CH270833A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH232051A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
CH156118A (de) Verfahren zur Darstellung des Natriumsalzes eines Azofarbstoffes.
CH232050A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
CH282092A (de) Verfahren zur Herstellung eines kupferbaren Tetrakisazofarbstoffes.
CH276720A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH233354A (de) Verfahren zur Darstellung eines o,o&#39;-Dioxyazofarbstoffes.
CH306878A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH274693A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.
CH313115A (de) Verfahren zur Herstellung eines nickelhaltigen Polyazofarbstoffes der Stilbenreihe