CH301811A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH301811A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00—Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02—Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14—Monoazo compounds
    • C09B45/20—Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen     kobaltha;ltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0006     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein     Ko-          baltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt ein  wasserlösliches braunes Pulver dar, welches  sich in Schwefelsäure mit orangegelber, in     Na-          triumcarbonatlösung    mit gelbbrauner Farbe  löst und Wolle aus schwach alkalischem, neu  tralem oder schwach saurem Bade in vollen  goldgelben Tönen von guten     Echtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung von     Acetessig-          säureanilid    mit nach an sich bekannten Me  thoden, z. B. mittels Salzsäure und Natrium  nitrit     diazotiertem        2-Amino-l-oxybenzol-4-sul-          fonsäureamid,    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farbstoff  entsteht, der pro Molekül Farbstoff weniger    als ein Atom Kobalt in komplexer Bindung  enthält. Demgemäss führt man die     Metallisie-          rung    zweckmässig mit solchen     kobaltabgeben-          den        Mitteln    und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser     Zusammensetzung    liefern.

   Es  empfiehlt sich im allgemeinen, auf     ein.    Mole  kül eines Farbstoffes weniger als ein, minde  stens aber 1/2 Atom Kobalt zu verwenden       undloder    die     Metallisierung    in schwach sau  rem bis alkalischem Medium auszuführen. Als       kobaltabgebende    Mittel verwendet man zweck  mässig     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder     Ko-          baltacetat,    gegebenenfalls auch frisch gefälltes       Kobalthydroxyd.     



  <I>Beispiel:</I>  3,76 Teile des Farbstoffes aus     diazotiertem     2 -     Amino    -1-     oxybenzol-4-sulfonsäureamid    und       Acetessigsäure-anilid    werden in 300 Teilen  Wasser und 2,6 Teilen 30 %     iger    Natrium  hydroxydlösung gelöst. Die auf etwa 80  er  wärmte Lösung wird mit 30 Teilen einer     Ko-          baltsulfatlösung    mit einem     Kobaltgehalt    von  1,18 % versetzt und 30 Minuten bei 80 bis  85  gerührt. Nach dieser Zeit ist die Komplex  bildung beendet. Man filtriert heiss und  dampft das Filtrat im Vakuum ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0001 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Ko- baltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliches braunes Pulver dar, welches sich in Schwefelsäure mit orangegelber, in Na triumcarbonatlösung mit gelbbrauner Farbe löst und Wolle aus schwach alkalischem, neu- tralem oder schwach saurem Bade in vollen goldgelben Tönen von guten Echtheiten färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels anwen det. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metallisie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH301811D 1951-08-14 1951-08-14 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH301811A (de)

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