CH304277A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH304277A
CH304277A CH304277DA CH304277A CH 304277 A CH304277 A CH 304277A CH 304277D A CH304277D A CH 304277DA CH 304277 A CH304277 A CH 304277A
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  Verfahren     zur    Herstellung eines     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarb-          stoff    gelangt,     wenn    man auf den     Monoazo-          farbstoff    der Formel  
EMI0001.0010     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken     lässt,     dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,

    der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt ein  wasserlösliches braunes Pulver dar, welches  sieh in Schwefelsäure mit orangegelber, in Na  triumearbonatlösung mit gelbbrauner Farbe  löst und Wolle aus schwach alkalischem, neu  tralem oder schwach saurem Bade in vollen  goldgelben Tönen von guten     Echtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung von     Acet-          essigSäure-m-chloranilid    mit nach an sieh be  kannten Methoden, z. B. mittels Salzsäure und       Natriumnitrit        diazotiertem        2-Amino-l-oxy-          benzol-4-sulfonsäuremethylamid    hergestellt  werden.

      Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver  fahren in der     \Weise,    dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farb  stoff weniger     als    ein Atom Kobalt in kom  plexer     Bindung    enthält. Demgemäss führt man  die     Metallisierung    zweckmässig mit solchen       kobaltabgebenden    Mitteln und nach solchen  Methoden durch, welche erfahrungsgemäss  komplexe     Kobaltverbindim.gen    dieser Zusam  mensetzung liefern.

   Es empfiehlt sich im all  gemeinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes       weniger    als ein, mindestens aber     i/2    Atom  Kobalt zu verwenden und/oder die     Metalli-          sierung    in schwach saurem bis alkalischem  Medium auszuführen. Als     kobaltabgebende     Mittel verwendet man zweckmässig Kobalt  salze     wie        Kobaltsaifat    oder     Kobaltacetat,    ge  gebenenfalls auch frisch gefälltes Kobalt  hydroxyd.  



  <I>Beispiel:</I>  4,24 Teile des Farbstoffes aus     diazotier-          tem        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäuremethyl-          amid        und        Acetessigsäure-m-chloranilid    wer  den in 300 Teilen Wasser und 2,6 Teilen  30 0 /o     iger        Natriumhydroxydlösung    gelöst. Die  auf etwa 80  erwärmte Lösung wird mit 30  Teilen einer     Kobaltsulfatlösung    mit einem       Kobaltgehalt    von     1,181/o    versetzt und 30 Mi  nuten bei 80 bis 85  gerührt. Nach dieser Zeit  ist die Komplexbildung beendet.

   Man filtriert  heiss und dampft das Filtrat im Vakuum ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0005 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Iiobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliches braunes Pulver dar, welches sich in Schwefelsäure mit orangegelber, in Na- triumearbonatlösung mit gelbbrauner Farbe löst lind Wolle ans schwach alkalischem, neu tralem oder schwach saurein Bade in vollen Ooldgelben Tönen von guten Echtheiten färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren -gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels an wendet.
    \?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel cinfaelie liobaltsalze ver wendet.
CH304277D 1951-08-14 1951-08-14 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH304277A (de)

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