CH306254A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306254A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung     eines        kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarb-          stoff    gelangt, wenn man auf den     Monoazo-          farbstoff    der Formel  
EMI0001.0010     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken     lässt,     dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,

    der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein     Ko-          baltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus schwach alkali  schem, neutralem oder essigsaurem Bade in  bordeauxroten Tönen von guter Lichtechtheit  und vorzüglicher Nass-,     Carbonisier-    und De  katurechtheit färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung des     2-Oxy-          naphthalin-7-methylsulfons    mit. nach an sich  bekannten     Methoden,    z. B. mittels Salzsäure  und     Natriumnitrit,    dianotiertem     2-Amino-l-          oxybenzol    - 4 -     sulfonsäuremethylamid    herge  <B>stellt</B> werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver-    fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss kom  plexe     Kobaltverbindungen    dieser Zusammen  setzung liefern.

   Es empfiehlt sich     im    allge  meinen, auf ein     Molekül    eines Farbstoffes  weniger als ein, mindestens aber     i/2    Atom Ko  balt zu verwenden und/oder die     Metallisie-          rung    in schwach saurem bis alkalischem Me  dium auszuführen.

   Als     kobaltabgebende    Mit  tel verwendet man zweckmässig     Kobaltsalze     wie     Kobaltsulfat    oder     Kobaltacetat,    gegebe  nenfalls auch frisch gefälltes     Kobalthydroxyd.     <I>Beispiel:</I>  20,2 Teile 2 -     Amino    -1-     oxybenzol-4-stilfon-          säuremethylamid    werden in 200 Teilen Was  ser     und    15 Teilen     10n-Salzsäure    aufge  schlämmt und bei 0 bis 5  mit 25     Volumtei-          len        4n-Natriitmnitritlösung    dianotiert.

   Die  durch Zugabe von     Natriumcarbonat    neutrali  sierte     Diazolösung    lässt man einlaufen in eine  mit Eis auf 0  gekühlte Lösung aus 22,2 Tei  len     2-Oxynaphthalin-7-methylsulfon,    4 Tei  len     Natriumhydroxyd,    5,3 Teilen     Natriumear-          bonat    in 200 Teilen Wasser. Nach beendeter  Kupplung wird der ausgefallene Farbstoff  filtriert und     getrocknet.     



  21,8 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zusatz von 4 Teilen Natrium-           hydroxyd    in 500 Teilen 80  warmem Wasser  gelöst und mit 50 Teilen einer     Kobaltsulfat-          lösung    mit einem     Kobaltgehalt    von     3,251/o     versetzt. Nach etwa halbstündigem Rühren  bei 70 bis 80  ist die     Metallisierung    beendet.  Die erhaltene Lösung wird nötigenfalls klär  filtriert und zur Trockne eingedampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadureh gekennzeieh-. net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0015 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus sehwaeh alkali schem, neutralem oder essigsaurem Bade in bordeauxroten Tönen von guter Lichtechtheit und vorzüglicher Nass-, Carbonisier- und De katurechtheit färbt. UNTERANSPRL\CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/2 Atom Kobalt enthaltende :Menge eines kobaltabgebenden Mittels anwen det. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306254D 1951-10-30 1951-10-30 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306254A (de)

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