CH473874A - Verfahren zur Herstellung von Metallkomplexverbindungen von Reaktivfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallkomplexverbindungen von Reaktivfarbstoffen

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CH473874A
CH473874A CH1777567A CH1777567A CH473874A CH 473874 A CH473874 A CH 473874A CH 1777567 A CH1777567 A CH 1777567A CH 1777567 A CH1777567 A CH 1777567A CH 473874 A CH473874 A CH 473874A
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Lukas Dr Schneider
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Sandoz Ag
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    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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    • C09B62/006Azodyes
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Metallkomplexverbindungen    von     Reaktivfarbstoffen       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Metallkomplexverbindungen    von     Reak-          tivfarbstoffen,    welche in metallfreiem Zustand der For  mel  
EMI0001.0006     
    entsprechen, worin A1 einen gegebenenfalls weiter  substituierten Rest der Benzol-, Naphthalin- oder der       heterocyclischen    Reihe,

   A- einen in     ortho-Stellung    zu  einer     phenol'ischen    oder     enolischen        Hydroxylgruppe        ge-          kuppelten,    gegebenenfalls weitersubstituierten Rest der       Hydroxynaphthalin-    oder     Pyrazolonreihe,    R einen die  chemische Bindung mit dem Substrat ermöglichenden  Rest, n und m eine der Zahlen 1, 2 oder 3 bedeuten.  



  Das     Verfahren,    ist dadurch gekennzeichnet, dass man  die     Kupferkömplexverbindungen    von     Reaktivfarbstoffen,     welche im metallfreien Zustand der Formel (I) entspre  chen,     entkupfert    und in eine von der     Kupferkompiex-          verbindung    verschiedene     Metallkomplexverbindung    über  führt.  



  Die     Kupferkomplexverbindungen,    von     Reaktivfarb-          stoffen,    welche im metallfreien Zustand der Formel (1)  entsprechen, können nach dem Verfahren der schweize  rischen Patentschrift Nr. 415 904 oder der schweizeri  schen Patentschrift Nr. 460 209 hergestellt werden.  



  Die     Entkupferung    kann beispielsweise dadurch aus  geführt werden, dass man die     Kupferkomplexverbindung     in mineralsaurem Medium bei Temperaturen von 20 bis       100     C     behandelt,    wobei darauf zu achten ist,  dass der vorhandene reaktive Rest unverändert  bleibt. Nach     Abscheidung    des     O,O'-Dihydroxyazofarb-          stoffes    in saurem Milieu, trennt man die in gelöster  Form     vorliegenden    Kupfersalze durch Filtration ab.  



  Die     Überführung    der     O,O'-Dihydroxy-disazofarb-          stoffe    in ihre     Nickelkomplexverbindungen    erfolgt vor-    teilhaft in wässriger Lösung. Man lässt dabei auf ein  Molekül     Disazofarbstoff    eine ein Atom Nickel enthal  tende Menge eines metallabgebenden Mittels einwirken.  Man arbeitet vorzugsweise in schwach saurem (z. B.

    essigsaurem) bis schwach alkalischem Medium bei  Temperaturen von 20-70  C und unter Zugabe einer       wässrigen    Lösung eines     Alkalimetallhydroxyds,    eines       Alkalimetal'lcarbonats    oder eines     Alkalimetallsalzes     einer     niedrigmolekularen        aliphatischen        Monocarbon-          säure.     



  Als Nickelverbindungen dienen z. B.     Nickelformiat,     Nickelacetat und     Nickelsulfat.     



  Die gewonnenen,     mindestens    eine reaktive Gruppe  enthaltenden     Nickelkompl'exverbindungen    können aus  ihren     wässrigen    Lösungen durch Zugabe von Salz abge  schieden, hernach     abfiltriert,    gegebenenfalls gewaschen  und dann getrocknet werden.  



  Die erhaltenen nickelhaltigen     Azofarbstoffe    sind ein  heitliche     Nickelkomplexverbindungen,    in denen an ein  Molekül     Disazoverbindung    im wesentlichen ein Atom  Nickel gebunden ist.  



  Die     Überführung    der     O,O'-Dihydroxy-disazofarb-          stoffe    in ihre Chrom- oder     Kobaltkomplexverbindungen     wird vorteilhaft in wässriger Lösung oder in organischem  Medium, beispielsweise in     Formamid,    oder in der kon  zentrierten     wässrigen    Lösung eines     Alkalimetall'salzes.     einer     niedrigmolekularen        aliphatischen        Monocarbonsäure     ausgeführt.

   Man lässt dabei mit Vorteil auf zwei Mole  küle     Disazofarbstoff    eine weniger als zwei, mindestens  aber ein Atom Metall enthaltende Menge eines metall  abgebenden Mittels einwirken.  



  Geeignete Verbindungen des Chroms sind z. B.       Chromiflüorid,        Chromisulfat,        Chromiformiat,        Chromi-          acetat,        Kaliumchromisulfat    oder     Ammoniumchromisul-          fat.    Auch die     Chromate,    z. B. Natrium- oder Kalium  chromat bzw.     -biehromat,    eignen sich in vorzüglicher  Weise für die     Metallisierung    der     Disazofarbstoffe.     



  Man arbeitet hier vorteilhaft in stark     ätzalkalischem     Medium, wobei gegebenenfalls reduzierende Stoffe zu  gefügt werden können. Als     Kobaltverbindungen    dienen      z. B.     Kobaltformiat,        Kobaltacetat    und     Kobaltsulfat.     Wird die     Metallisierung    in der     konzentrierten        wässrigen     Lösung eines     Alkalimetallsalzes    einer     niedrigmolekula-          ren        aliphatischen        Monocarbonsäure    vorgenommen,

   so  können auch wasserunlösliche Metallverbindungen Ver  wendung finden, beispielsweise     Kobalthydroxyd    oder       Kobaltcarbonat.     



  Besonders vorteilhaft wird die     Metallisierung    in       wässrigem,    alkalischem Medium ausgeführt, wobei die  Metallverbindungen in Gegenwart solcher Verbindungen  zugefügt werden, welche die Metalle in     ätzalkalischem     Medium in komplexer Bindung gelöst halten, wie z. B.  Weinsäure, Zitronensäure und Milchsäure.  



  Die erhaltenen, mindestens eine     reaktive        Gruppe     tragenden,     chrom-    oder     kobalthaltigen        Azofarbstoffe     sind einheitliche     Metallkomplexverbindungen,    in denen  an zwei Moleküle     Disazoverbindung    im     wesentlichen     ein Atom Metall gebunden ist. Diese Metallkomplex  verbindungen sind sog.     1:2-Komplexe,    worin ein Mole  kül     Disazoverbindung    mit etwa 0,3-0,7 Atomen Metall  verknüpft ist.  



  Die gewonnenen     Metallkomplexverbindungen    kön  nen, gegebenenfalls nach Eingiessen der organischen       Metallisierungslösungen    in Sole, aus     wässrigem    Medium  durch Zugabe von Salz abgeschieden, hernach     abfiltriert,     gegebenenfalls gewaschen und dann getrocknet werden.  



  Die neuen     nickelhaltigen        Reaktivfarbstoffe,    welche  drei oder mehr     wasserlösl'ichmachende        Gruppen,    z. B.       Carbonsäure-    oder vorzugsweise     Sulfonsäuregruppen,     tragen, sowie die     chrom-    oder     kobalthaltigen    Reaktiv  farbstoffe, welche zwei oder mehr     wasserlöslichmachende          Gruppen    pro Molekül des     metallfreien    Farbstoffes tra  gen,     besitzen    gute Löslichkeit in Wasser,

   gute Stabilität  in den     Druckpasten    und     Klotzlösungen,    gute Verträg  lichkeit mit     Salzen    und Hartwasser, gute     Reaktivität     mit vegetabilischen Fasern, animalischen und syntheti  schen     Polyamidfasern;

      sie sind unempfindlich gegen       Schwermetallionen    wie Kupfer-,     Eisen-    und Chromionen  und reservieren Acetat-,     Triacetat    , Polyester-,     Poly-          acrylnitril-,        Polyvinylchlorid-,        Polyvinylacetat    und       Polyalkylenfasern.    Dank ihrer nur mässigen     Substantivi-          tät    ist der     unfixierte        Farbstoffanteil    aus den.

       Drucken     oder Färbungen auf     Cellulosefasern    leicht     auswaschbar.     



  Die     nickelhaltigen        Reaktivfarbstoffe,        welche    2 bis  3     wasserlöslichmachende        Gruppen    tragen, eignen sich  besonders gut für das sogenannte     Ausziehverfahren    für       Cellulosefasern,    während die     chrom-    oder     kobalthalti-          gen        Reaktivfarbstoffe,    welche pro Molekül des metall  freien Farbstoffes 1 bis 2     wasserlöslichmachende          Gruppen    tragen,     hauptsächlich    zum sauren Färben von  Wolle,

   Seide und synthetischen     Polyamidfasern    Verwen  dung finden.  



  Die neuen metallhaltigen.     Reaktivfarbstoffe        eignen     sich zum Färben, Klotzen und     Bedrucken    von Fasern  tierischer Herkunft, z. B. Wolle, Seide, von synthetischen       Polyamidfasern,    z. B. Nylon, von Leder, von     Cellulose-          fasern,    z. B. Baumwolle, Leinen, und von Fasern aus  regenerierter     Cellulose,    z. B.     Viskosereyon,        Kupferreyon,     Zellwolle, sowie von Gemischen und/oder     Gebilden    aus  diesen Fasern.

   Die optimalen     Applikationsbedingungen     sind je nach der Art der Faser und der zur Anwendung  gelangenden Farbstoffe verschieden. Tierische Fasern  und synthetische     Polyamidfasern    kann man vorzugsweise  in saurem, neutralem oder schwach alkalischem Medium    färben und     bedrucken    bzw. fixieren, z. B. in Gegenwart  von Essigsäure, Ameisensäure,     Schwefelsäure,        Ammo-          niumsulfat,        Natriummetaphosphat    usw. Man kann auch  in     Gegenwart    von     Egalisiermitteln,    z.

   B.     polyoxäthylier-          ten    Fettaminen, oder von     Gemischen    derselben     mit          Alkylpolyglykoläthern,    essigsauer bis neutral färben und  am Schluss der Färbung das Bad durch Zusatz von ge  ringen Mengen eines     alkalisch    reagierenden Mittels, z. B.  Ammoniak,     Natriumbicarbonat    oder     -carbonat    usw.,  oder Verbindungen, welche in der Hitze     alkalisch    reagie  ren, z. B.     Hexamethylentetramin,    Harnstoff, bis zur  neutralen oder schwach     alkalischen    Reaktion ab  stumpfen.

   Hierauf wird     gründlich    gespült und gege  benenfalls     mit    etwas Essigsäure     abgesäuert.     



  Die erhaltenen Färbungen und Drucke besitzen gute  Licht-, Wasch-, Schweiss-,     Walk-,    Wasser-, Meerwasser-,       Potting-,    Säure-, Alkali-, Reib-, Rauchgas-, Chlor-,  Bleich- (Peroxyd) und     Trockenreinigungsechtheiten    (or  ganische Lösungsmittel).  



  Das Färben, Klotzen und     Bedrucken    bzw. Fixieren  der     Farbstoffe    auf     Cellulosefasern    erfolgt vorteilhafter  weise in     alkalischem    Medium, z. B. in Gegenwart von       Natriumbicarbonat,        Natriumcarbonat,    Natronlauge, Kali  lauge,     Natriummetasilikat,        Natriumborat,        Trinatrium-          phosphat,    Ammoniak usw.

   Zur Vermeidung von Reduk  tionserscheinungen werden beim Färben,     Klotzen    oder       Bedrucken    der Fasern oft mit Vorteil     milde    Oxydations  mittel, wie     1-nitrobenzol-3-sulfonsaures    Natrium, zuge  setzt. Die     Fixierung    der Farbstoffe erfolgt auch bei den       Cellulosefasern        in    der Regel in der Wärme. Ein Teil der  Farbstoffe kann je nach der     Reaktionsfähigkeit    der re  aktiven     Gruppierungen    auch bei tiefen Temperaturen,  z. B. 20 bis 40  C, gefärbt bzw. fixiert werden.  



  Der Zusatz gewisser     quaternierbarer        Amine,    wie       Trimethylamin    oder     Triäthylendiamin,    oder von asym  metrischem     Dimethylhydrazin,    vorzugsweise in     stöchio-          metrischen    Mengen,     beschleunigt    die     Fixierung    des  Farbstoffes auf der Faser, so dass die Fixiertemperatur  erniedrigt und/oder die Fixierdauer verkürzt werden  können.

   Die Färbungen und     Drucke    auf     Cellulosefasern     zeichnen sich insbesondere durch hervorragende     Nass-          echtheiten    aus. Diese sind in der Bildung einer stabilen  chemischen Bindung zwischen, dem     Farbstoffmolekül    und  dem     Cellulosemolekül    begründet. Oft nimmt nicht die  gesamte     Farbstoffmenge    an der chemischen Umsetzung  mit der Faser teil. Der Anteil des nicht umgesetzten  Farbstoffes wird in diesen Fällen durch geeignete Ope  rationen, wie Spülen und/oder Seifen, gegebenenfalls  unter Anwendung von höheren Temperaturen von der  Faser entfernt, wobei auch synthetische Waschmittel,  z.

   B.     Alkylarylsulfonate,        Natriumlaurylsulfat,        Natrium-          laurylpolyglykoläthersulfat    sowie Mono- und     Dialkyl-          phenylpolyglykoläther,    Verwendung finden. Man     erhält     blaue, grüne, olive, graue und schwarze Färbungen und  Drucke, welche gute Licht-, Wasch-, Wasser-, Meer  wasser-, Schweiss-, Reib-, Alkali-, Säure-, Vulkanisier-,  Chlor-,     Bleich-(Peroxyd),    Rauchgas- und     Trockenreini-          gungsechtheiten        (organische    Lösungsmittel) besitzen.

    Zudem sind sie beständig gegen     Knitterfestappreturen     und saure und     alkalische    hydrolytische Einflüsse.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile  Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die  Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.      <I>Beispiel 1</I>  10,35 Teile     Disazofarbstoff    der Formel  
EMI0003.0002     
    werden in Form des     Natriumsalzes    bei 40  in 100  Teilen Wasser gelöst und mit 30 Teilen 30%iger Salz  säure versetzt. Man rührt 2 Stunden bei 30-40 , filtriert  den ausgeschiedenen     entmetallisierten    Farbstoff ab und  wäscht ihn mit 100 Teilen 10%iger     Natriumchlorid-          lösung    nach. Der Rückstand wird in 100 Teilen Wasser  aufgenommen.

   Man löst den Farbstoff bei 60  unter  Zusatz der zur Neutralisierung nötigen Menge     Natrium-          carbonat    und versetzt anschliessend mit so viel einer  konzentrierten,     wässrigen        Nickelsulfatlösung,    bis über-         schüssige    Nickelionen in der Lösung nachgewiesen wer  den können. Nach beendeter     Metallisierung    scheidet  man den Farbstoff mit Hilfe von     Natriumchlorid    ab,       filtriert    ihn ab und trocknet ihn. Nach dem Mahlen er  hält man ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit  dunkelblauer Farbe löst und     Cellulosefasern    in dunkel  blauen Tönen färbt.

      <I>Beispiel 2</I>  10,85 Teile     Disazofarbstoff    der Formel  
EMI0003.0017     
    werden auf die in Beispiel 1     beschriebene    Weise     ent-          metallisiert    und als feuchte Paste in 50     Teilen,    Wasser  unter Zusatz von     Natriumcarbonat    bei neutraler Reak  tion verrührt. Man fügt 3,5 Teile     kristallisiertes    Na  triumacetat und 1,6 Teile     kristallisiertes        Kobaltsulfat     hinzu und verrührt bei 90 , bis die     Metallisierung    be  endet ist.

   Durch Zugabe von     Natriumehlorid    wird der  Farbstoff ausgefällt und dann     abfiltriert    und getrocknet.  Er färbt Baumwolle in dunkelblauen Tönen.  



  <I>Druckvorschrift:</I>       Mercerisierter    Baumwollsatin wird mit einer Druck  vaste der     folsenden    Zusammensetzung bedruckt:  
EMI0003.0031     
  
    80 <SEP> Teile <SEP> des <SEP> nach <SEP> obenstehenden <SEP> Angaben <SEP> erhal  tenen <SEP> Farbstoffes,
<tb>  100 <SEP> Teile <SEP> Harnstoff,
<tb>  330 <SEP> Teile <SEP> Wasser,
<tb>  450 <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> 3 <SEP> %igen <SEP> Natriumalginatverdickung,
<tb>  15 <SEP> Teile <SEP> 1-nitrobenzol-3-sulfonsaures <SEP> Natrium,
<tb>  <U>25 <SEP> Teile</U> <SEP> Natriumcarbonat
<tb>  1000 <SEP> Teile       Das getrocknete Textilgut wird während 10-15 Mi  nuten bei 102-104  gedämpft und anschliessend kalt  und warm gespült.

   Nach dem kochenden Seifen mit an  schliessendem erneuten Spülen und Trocknen erhält man  einen dunkelblauen Druck von guter Nass- und Licht  echtheit.  



  <I>Beispiel 3</I>  9,2 Teile     entkupferten        Disazofarbstoff    des Beispiels  2 werden in 40 Teilen Wasser angerührt und durch  Zusatz von     Natriumcarbonat    auf neutrale Reaktion ge  stellt. Man fügt 3 Teile kristallisiertes     Chromkalium-          sulfat    hinzu und hält das Gemisch während 24 Stunden.    bei 90 .     Gleichzeitig    wird durch allmähliche Zugabe  von     Natriumcarbonatlösung    ein     pH-Wert    von 5-6 ein  gehalten.

   Nach beendeter     Metallisierung    wird der ge  löste Farbstoff mittels     Natriumchlorid    abgeschieden  und dann     abfiltriert,    getrocknet und gemahlen. Man  erhält ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit blau  grauer Farbe löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren, zur Herstellung von Metallkomplex- verbindungen von Reaktivfarbstoffen, welche in metall freiem Zustand der Formel EMI0003.0046 entsprechen, worin A, einen gegebenenfalls weiter substituierten Rest der Benzol-, Naphthalin- oder der heterocyclischen Reihe, A2 einen in ortho-Stellung zu einer phenolischen oder enolischen Hydroxylgruppe ge- kuppelten,
    gegebenenfalls weitersubstituierten Rest der Hydroxynaphthalin- oder Pyrazolonreihe, R einen die chemische Bindung mit dem Substrat ermöglichenden Rest, n und m eine der Zahlen 1, 2 oder 3 bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kupferkomplex- verbind'ungen von Reaktivfarbstoffen, welche im metall freien Zustand der Formel (1) entsprechen, entkupfert und in eine von der Kupferkomplexverbindung verschie dene Metallkomplexverbindung überführt.
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