CH616644A5 - Process for the preparation of alpha,3-dichloro-4-cyclohexylphenylacetic acid - Google Patents

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CH616644A5
CH616644A5 CH493875A CH493875A CH616644A5 CH 616644 A5 CH616644 A5 CH 616644A5 CH 493875 A CH493875 A CH 493875A CH 493875 A CH493875 A CH 493875A CH 616644 A5 CH616644 A5 CH 616644A5
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CH
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acid
chloro
dichloro
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cyclohexylphenylacetic
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CH493875A
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George H Douglas
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Rorer Inc William H
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/06—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from carboxylic acid amides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 

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   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Herstellung von a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid mit Phosphorpentachlorid behandelt und das gebildete   o,3-Dichlor-4-cyclo-    hexylphenylessigsäureamid unter stark sauren Bedingungen hydrolysiert.



   2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene   a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenyl-    essigsäure mit Diäthylamin in das entsprechende Diäthylaminsalz umwandelt.



   3. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 auf   3-Chlor-4-cyclohexylphenylglykolsäureamid,    das dadurch erhalten wurde, dass 3-Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin mit einem Acetylierungsmittel acetyliert und die erhaltene Acetylverbindung unter stark sauren Bedingungen zu 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid hydrolysiert wurde.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung der   a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenyl-    essigsäure und ihrem Diäthylaminsalz.



   Diese Säure ist bekannt und wurde z. B. wie in der US-PS 3 864 384 beschrieben hergestellt.



   Die erfindungsgemäss hergestellte   a ,3-Dichlor-4-cyclo-    hexylphenylessigsäure besitzt starke entzündungshemmende, analgetische und antipyretische Wirksamkeit, geringe Toxizität und/oder einen günstigen therapeutischen Index mit wesentlichen herabgesetzten Nebenwirkungen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglykolsäureamid mit   PCl5    behandelt und das gebildete a,3-Dichlor4-cyclohexylphenylessigsäureamid hydrolysiert, um die gewünschte   a ,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure    zu bilden, welche mit Diäthylamin zum entsprechenden Diäthylaminsalz umgesetzt werden kann. Die Hydrolyse wird unter stark sauren Bedingungen durchgeführt, z. B. mit einem Gemisch von konzentrierter Salzsäure und Essigsäure.



   Die Ausgangsverbindung 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid kann erhalten werden, indem man zuerst das   3 -Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin    mit einem Acetylierungsmittel, wie Acetylchlorid oder Essigsäureanhydrid acetyliert und die entsprechende   ce-Acetylverbindung    unter stark sauren Bedingungen, z. B. mit einem Gemisch von konzentrierter Salzsäure und Essigsäure, hydrolysiert, um das 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäuremid zu erhalten.



   Beispiel
A. 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid
25 g (0,1 Mol) 3-Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin wurden in 250 ml wasserfreiem Äther gelöst und 10,2 g (0,1 Mol) Essigsäureanhydrid tropfenweise im Laufe von 30 Minuten zugesetzt. Der Äther wurde sodann unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand mit 100 ml konzentrierter Salzsäure und 200 ml Essigsäure während 30 bis 45 Minuten am Rückfluss erhitzt. Die Essigsäure wurde sodann unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand mit Äther extrahiert. Die Ätherlösung wurde mit gesättigter Kochsalzlösung bis zur Neutralität extrahiert und zur Trockene verdampft, wobei   3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycol-    säureamid vom Schmelzpunkt 157,5 bis   158,5    C erhalten wurden.



   B. a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure und das Diäthylaminsalz
26,8 g (0,1 Mol)   3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäure-    amid wurden mit 2,29 g Phosphorpentachlorid in 250 ml Benzol während 2 Stunden am Rückfluss erhitzt. Die Lösung wurde sodann zur Trockene verdampft und mit 250 ml konzentrierter Salzsäure und 250 ml Essigsäure versetzt. Die Lösung wurde während 4 Stunden am Rückfluss erhitzt und die Essigsäure sodann unter vermindertem Druck entfernt. Die wässerige Schicht wurde mit Äther extrahiert und die Ätherschicht mit gesättigter Kochsalzlösung bis zur Neutralität gewaschen. Die Ätherlösung wurde sodann über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und mit Diäthylamin behandelt. 

  Das Di äthylaminsalz wurde gesammelt und mit Äther gewaschen und ergab   ct,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäurediäthylamin-    salz, Schmelzpunkt 114 bis   115   C.    

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid mit Phosphorpentachlorid behandelt und das gebildete o,3-Dichlor-4-cyclo- hexylphenylessigsäureamid unter stark sauren Bedingungen hydrolysiert.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenyl- essigsäure mit Diäthylamin in das entsprechende Diäthylaminsalz umwandelt.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 auf 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglykolsäureamid, das dadurch erhalten wurde, dass 3-Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin mit einem Acetylierungsmittel acetyliert und die erhaltene Acetylverbindung unter stark sauren Bedingungen zu 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid hydrolysiert wurde.
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung der a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenyl- essigsäure und ihrem Diäthylaminsalz.
    Diese Säure ist bekannt und wurde z. B. wie in der US-PS 3 864 384 beschrieben hergestellt.
    Die erfindungsgemäss hergestellte a ,3-Dichlor-4-cyclo- hexylphenylessigsäure besitzt starke entzündungshemmende, analgetische und antipyretische Wirksamkeit, geringe Toxizität und/oder einen günstigen therapeutischen Index mit wesentlichen herabgesetzten Nebenwirkungen.
    Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglykolsäureamid mit PCl5 behandelt und das gebildete a,3-Dichlor4-cyclohexylphenylessigsäureamid hydrolysiert, um die gewünschte a ,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure zu bilden, welche mit Diäthylamin zum entsprechenden Diäthylaminsalz umgesetzt werden kann. Die Hydrolyse wird unter stark sauren Bedingungen durchgeführt, z. B. mit einem Gemisch von konzentrierter Salzsäure und Essigsäure.
    Die Ausgangsverbindung 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid kann erhalten werden, indem man zuerst das 3 -Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin mit einem Acetylierungsmittel, wie Acetylchlorid oder Essigsäureanhydrid acetyliert und die entsprechende ce-Acetylverbindung unter stark sauren Bedingungen, z. B. mit einem Gemisch von konzentrierter Salzsäure und Essigsäure, hydrolysiert, um das 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäuremid zu erhalten.
    Beispiel A. 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäureamid 25 g (0,1 Mol) 3-Chlor-4-cyclohexylbenzaldehydcyanohydrin wurden in 250 ml wasserfreiem Äther gelöst und 10,2 g (0,1 Mol) Essigsäureanhydrid tropfenweise im Laufe von 30 Minuten zugesetzt. Der Äther wurde sodann unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand mit 100 ml konzentrierter Salzsäure und 200 ml Essigsäure während 30 bis 45 Minuten am Rückfluss erhitzt. Die Essigsäure wurde sodann unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand mit Äther extrahiert. Die Ätherlösung wurde mit gesättigter Kochsalzlösung bis zur Neutralität extrahiert und zur Trockene verdampft, wobei 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycol- säureamid vom Schmelzpunkt 157,5 bis 158,5 C erhalten wurden.
    B. a,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäure und das Diäthylaminsalz 26,8 g (0,1 Mol) 3-Chlor-4-cyclohexylphenylglycolsäure- amid wurden mit 2,29 g Phosphorpentachlorid in 250 ml Benzol während 2 Stunden am Rückfluss erhitzt. Die Lösung wurde sodann zur Trockene verdampft und mit 250 ml konzentrierter Salzsäure und 250 ml Essigsäure versetzt. Die Lösung wurde während 4 Stunden am Rückfluss erhitzt und die Essigsäure sodann unter vermindertem Druck entfernt. Die wässerige Schicht wurde mit Äther extrahiert und die Ätherschicht mit gesättigter Kochsalzlösung bis zur Neutralität gewaschen. Die Ätherlösung wurde sodann über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und mit Diäthylamin behandelt.
    Das Di äthylaminsalz wurde gesammelt und mit Äther gewaschen und ergab ct,3-Dichlor-4-cyclohexylphenylessigsäurediäthylamin- salz, Schmelzpunkt 114 bis 115 C. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH493875A 1974-04-19 1975-04-17 Process for the preparation of alpha,3-dichloro-4-cyclohexylphenylacetic acid CH616644A5 (en)

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